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USA

Austin und Umgebung, San Antonio (Texas) - San Antonio

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San Antonio

Mit 1.256.000 Einwohnern ist San Antonio die siebtgrößte Stadt in den USA und nach Houston die zweitgrößte Stadt in Texas. Der wirtschaftlichen Bedeutung nach liegt San Antonio im Staat Texas an dritter Stelle, hinter Houston und dem Ballungsgebiet Dallas-Fort Worth.

Die kulturelle Vielfalt der Stadt ist von spanischen, mexikanischen, angloamerikanischen und deutschen Einflüssen geprägt.

International bekannt ist die Stadt San Antonio durch ihre Basketball-Mannschaft, die San Antonio Spurs, durch das Fort Alamo, sowie den River Walk.

San Antonio ist die älteste Stadt in Texas. Das Gebiet wurde 1691 erstmals von einer spanischen Vorhut erkundet. Der Name geht zurück auf den Heiligen Antonius von Padua, an dessen Gedanktag die Missionare in der Gegend haltgemacht hatten. 1718 bauten die Franziskaner die Missionsstation San António de Valero erbaut wurde, jenes Gebäude, das heute gemeinhin als das Alamo bekannt ist. Bei einem Militärstützpunkt zum Schutz der Missionare wurde 1735 die Siedlung San Antonio de Béxar gegründet, von der die heutige Stadt abstammt.

Die Stadt war zunächst Teil der spanischen Besitzungen und dann derer von Mexiko. San Antonio wurde am 9. Dezember 1835 von Truppen der bald daraufhin ausgerufenen Republik Texas im Aufstand gegen das mexikanische Regime von Antonio López de Santa Anna erobert.

The Alamo

Das Alamo (spanisch für Pappel) ist eine zum Fort ausgebaute ehemalige Missionsstation in der texanischen Stadt San Antonio.

1724 wurde am Platz des heutigen Museums "The Alamo" die "Misión San Antonio de Valero" errichtet. Die spanische Säkularisation löste 1793 die Mission auf, das Missionsgebäude wurde seit Beginn des 19. Jahrhunderts von einer spanischen Kavallerie-Einheit genutzt, auf die die Bezeichnung "Alamo" zurückgeht: Die Soldaten stammten aus Alamo de Parras, einer Stadt im mexikanischen Bundesstaat Coahuila. Im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg (1815-1821) eroberten die aufständischen Mexikaner das Fort. Bei den Unruhen ab dem 2. Oktober 1835, die schließlich zur Unabhängigkeit Texas' von Mexiko führten, wurde "The Alamo" im Dezember 1835 von den aufständischen amerikanischen Siedlern besetzt und weiter befestigt.

Am 2. März 1836 erklärte Texas, nicht zuletzt, da es als mexikanische Provinz nicht die Sklaverei einführen konnte, seine Unabhängigkeit von Mexiko. Der frühere Gouverneur des US-Staates Tennessee, Sam Houston, übernahm den Oberbefehl über die texanischen Truppen. Als der mexikanische General und Diktator Santa Anna mit 7.000 Mann den Rio Grande überschritt, um den Aufstand niederzuschlagen, wurde Houstons vorläufiger Rückzug von den ca. 200 Verteidigern im Alamo vom 23. Februar bis zum 6. März 1836 gedeckt. Nach 13 Tagen verlustreicher Belagerung wurde das Alamo gestürmt, fast alle männlichen Verteidiger wurden getötet, Frauen und Kinder verschont. 189 bei der Verteidigung des Alamo Gefallene sind namentlich bekannt.

Mit dem Schlachtruf "Remember the Alamo!" gewannen die Texaner drei Wochen später die kriegsentscheidende Schlacht von San Jacinto beim heutigen Deer Park im Harris County. Texas blieb in der Folge einige Jahre unabhängige Republik und trat 1845 den USA bei. Bis heute ist der Kampf um das Alamo einer der wichtigsten und häufig stark verklärten Mythen der US-amerikanischen Geschichte, der als Symbol von "Mut und Opferbereitschaft im Namen der Freiheit" gesehen wird.

The Alamo San Antonio

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