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USA

Las Vegas (Nevada) 2004

Bewertung: 5 / 5

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NevadaStädtereise

27.12.2004 - 03.01.2005

Phantastischer Ausflug in die Spielermetropole Las Vegas. Unterkunft im legendären Stardust Hotel und Besuch der David Copperfield Show. Thirll Rides auf dem Stratosphere Tower, Ausflug zum Hoover Staudamm und in das Death Valley sowie Besuch der bekanntesten Hotels am Strip (z.B. MGM Grand, Luxor, Paris, Treasure Island, Venetian ...). Höhepunkt war die Silversterparty auf dem Strip!

Unterkunft: Hotel Stardust, Lage: direkt am Strip, gebucht bei: OPODO (Hotel), FLUG.DE (Lufthansa Flug), Happy Holiday (Mietwagen)

Wissenswertes

 

Welcome to Fabulous Las VegasLas Vegas ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Sie ist vor allem wegen ihrer großen Anzahl an Kasinos bekannt. Ihre Einwohnerzahl auf 340 Quadratkilometer beträgt 558.000 (2008), die Agglomeration breitet sich auf über 1.200 Quadratkilometer aus und hat insgesamt fast zwei Millionen Einwohner. Las Vegas ist Verwaltungssitz des Clark County. Der Name stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Die Auen“ oder „Die Wiesen“.
 
Las Vegas ist ein global bedeutendes Touristikzentrum, in das jährlich etwa 39 Millionen Touristen reisen. Derzeit wird etwa ein Viertel des Umsatzes in Kasinos erzielt, drei Viertel entfallen auf Eintrittskarten für Shows, Souvenirs und Luxusartikel.
 
Las Vegas CowboyNeben den Kasinos prägen die Shows den öffentlichen Charakter der Stadt. Zu den in Las Vegas tätigen Künstlern zählten und zählen Musiker wie Elvis Presley, The Rat Pack mit Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin, Céline Dion, Johnny Cash, Elton John und Illusionisten wie Siegfried und Roy, David Copperfield, Criss Angel oder der Cirque du Soleil. Die Stadt ist auch für ihre große Anzahl an Hochzeitskapellen („Wedding Chapels“) bekannt, da Nevada unkomplizierte Eheschließungs- und Scheidungsgesetze hat.

Geschichte

Erste Besiedlung bis zur Stadtgründung

Als erster Europäer, der das Gebiet des heutigen Las Vegas erreichte, gilt Rafael Rivera, der 1829 als Kundschafter einer Handelskaravane auf dem Old Spanish Trail nach Los Angeles eine Alternativroute suchte. Aufgrund der artesischen Quellen und der damit verbundenen Vegetation in der ansonsten trockenen Wüstenregion nannte er den Ort Las Vegas (span. „Die Auen“).

Die erste Siedlung wurde 1854 von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) gegründet, aber schon drei Jahre später wieder aufgegeben. Mitte der 1860er Jahre errichtete die US-Armee das Fort Baker. Durch seine Quellen wurde Las Vegas zu einem wichtigen Zwischenstopp für Wagentrecks und die Eisenbahn auf ihrem Weg zwischen Kalifornien im Westen und New Mexico im Osten. 1903 verkaufte die Rancherwitwe Helen Stewart für 55.000 US-Dollar einen Großteil ihres Farmgrundstücks an die Eisenbahngesellschaft, die es aufgrund der regen Nachfrage parzellierte und am 15. Mai 1905 für insgesamt 265.000 US-Dollar an Spekulanten und Investoren versteigerte. Die Stadt Las Vegas war damit offiziell gegründet.

Legalisierung des Glücksspiels, der Boom und der Niedergang

Mit dem Bau des Hoover-Staudamms von 1931 bis 1935 und der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada 1931 wurde der Grundstein für das schnelle Wachstum der Stadt gelegt. Der Mobster Bugsy Siegel setzte Anfang der 1940er Jahre mit dem Bau der ersten Hotels mit integriertem Spielkasino eine Entwicklung in Gang, die bis heute anhält. In den 1950er Jahren kamen zahlreiche Besucher in die Stadt, welche die Atombombentests sehen wollten, die in der Nähe der Stadt auf der Nevada Test Site in der Wüste stattfanden. In dieser Zeit stieg der Einfluss der US-amerikanischen Cosa Nostra; zahlreiche Hotels wurden von ihr kontrolliert. Teile der Gewinne der Kasinos wurden von den Gangstern abgeschöpft, bevor sie versteuert werden konnten, und landeten bei den Familienbossen, die fernab der Stadt aus Städten wie z. B. Chicago oder Miami die Kasinos kontrollierten.
 
Das National Crime Syndicate hatte Las Vegas sozusagen zur offenen Stadt erklärt; d. h., im Vergleich zu anderen Städten gehörte Las Vegas nicht einer „Familie“ oder einem Verbrecher-Clan, sondern in ihr durfte sich jeder geschäftlich engagieren. Die Umstände wurden im Film Casino thematisiert.
 
Pikanterweise hatten die Bosse die Baukosten ab 1960 aus dem neu gegründeten Pensionsfonds der Transportarbeitergewerkschaft der Teamsters finanziert; insbesondere gilt dieses Vorgehen für die Rückkehr der Cosa Nostra nach Vegas in den 1970er Jahren, die über Strohmänner abgewickelt wurde.
 
So kaufte z.B. Allen Glick 1974 für 63 Millionen US-Dollar aus Gewerkschaftsmitteln zwei Kasinos. Der Kontakt wurde dabei über offizielle Kanäle der Teamsters zu Frank Balistrieri geleitet, dem Cosa-Nostra-Boss von Milwaukee, der dann Nick Civella kontaktierte und der Fondsverwalter Roy Williams dann praktisch nur noch unterschreiben musste. Insbesondere gilt diese Form der Finanzierung für die Kasinos Aladdin, Circus Circus, The Sands, Dunes und Tropicana.
 
Dieser Umstand und das „Skimming“ der Kasinos wurden aufgedeckt. Spätestens als am 14. Februar 1979 ein illegaler Geldkurier aus Las Vegas am Flughafen von Kansas City mit zwei 40.000-US-Dollar-Paketen gefasst wurde, waren die korrupten Vorgänge endgültig aufgeflogen, und eine Reihe erfolgreicher Hausdurchsuchungen begann. 1986 wurden weitere Mobster des Chicago Outfit: Jackie Cerone, Joseph Auippa, Nick Civella und Carl DeLuna, wegen der finanziellen Abschöpfung der Kasinos in Las Vegas in Höhe von 2 Mio. US-Dollar verurteilt.

Es mussten neue Eigentümer für die Kasinos gefunden werden. Diese Rolle übernahm Howard Hughes, der die bis heute gängigen Business-Modelle einführte und die Gangster langsam verdrängte. In den 1970ern und 80ern galt die Stadt jedoch als zunehmend heruntergekommen. Auch die zwischen 1978 und 1981 produzierte populäre TV-Serie Vegas konnte den Imageverfall nicht stoppen.

Neuer Aufschwung

Eine Trendwende leitete Steve Wynn 1989 mit der Eröffnung des Mirage ein, das wieder neue und vor allem sehr zahlungskräftige Kundschaft anlocken konnte. In den letzten Jahren wurde von offizieller Seite versucht, das Image der Stadt von Sin City (Stadt der Sünde) mit Kasinos, Nacktbars und illegaler Prostitution nach City of Entertainment (Stadt der Unterhaltung) zu ändern, da es das Ziel war, die Stadt auch für Familien mit Kindern attraktiv zu gestalten. Trotzdem ist und war diese Entwicklung ambivalent: Während einerseits viele Shows und Hotels familienfreundlich gestaltet wurden, ist die Rotlichtbranche noch immer allgegenwärtig, vor allem durch massenhaft verteilte Werbeflugblätter von Strippern und Prostituierten auf den Straßen.
 
Seit den 1990er Jahren hat Las Vegas einen rasanten Einwohnerzuwachs zu verzeichnen, was darauf schließen lässt, dass die Stadt ihren Ruf erheblich verbessern konnte.
 
In einer auf Statistiken des FBI basierenden Liste des Forbes-Magazins wird Las Vegas als die viertgefährlichste Stadt der USA bezeichnet. Grundlage dieser Statistik ist die Anzahl verschiedener Gewaltdelikte (Mord, Totschlag, Vergewaltigung und Raub) aus dem Jahr 2008 in Relation zur Einwohnerzahl, wobei nur Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern ausgewertet wurden.


Tag 1 - Anreise

Die Anreise erfolgte von Frankfurt/Main mit einer Lufthansa Maschine mit einem Zwischenstopp in Denver/Colorado. In Frankfurt durfte ich bereits schon die Auswirkungen der seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verschärften Sicherheitsvorkehrungen für Reisen in die USA zu spüren bekommen. Während es bei Flügen in andere Länder (z.B. Irland, Dänemark o.a.) kein Problem war, mein Handy- und PDA Zubehör im Handkoffer als "ungefährlich" einzustufen, meinte man dort, dass man meinen Koffer am Flughafen nach vermeintlichen verbotenen Geräten durchsuchen müsste. Das Handy- und PDA Zubehör konnte dann also doch als "ungefährlich" eingestuft werden. Wobei merkwürdigerweise das (scheinbar absolut ungefährlichere) Nagel- und Scherenset in der Kulturtasche meiner Mutter völlig unbeachtet blieb. Das an Bord benutzte Metallbesteck (Messer und Gabel) möchte ich an dieser Stelle nur nebensächlich erwähnen. Mit anderen Worten: Die ach so verschärften Sicherheitsbestimmungen aus Angst vor Terroristen an Bord dürften bei näherer Betrachtung nach wie vor Makulatur sein.

Frankfurt/M. Airport Las Vegas Airport

Der Flug nach Denver hatte bereits in Frankfurt/M. ca. 1 Std. Verspätung, wegen eines technischen Problems. Der Umstieg in Denver war also äußerst knapp, noch dazu hielt die Passkontrolle mit Fingerabdruckscan erheblich auf und das Gepäck musste ja selber abgeholt werden und wieder aufgegeben werden. Vor dem Einstieg in die Maschine nach Las Vegas erneute Personen und Handgepäckkontrolle. In den USA ist es dazu auch noch üblich, dass man dort barfuss durch die Detektoren geht.

In Las Vegas angekommen, haben wir unser Gepäck entgegen genommen und den Busshuttle zur Mietwagenfirma genommen. Nach ca. 5 Minuten Fahrt bei der Mietwagenfirma (ALAMO / National Cars) angekommen, war die Mietwagenübernahme zumindest kein Problem. Das gebuchte Auto war ein DODGE STRATUS und sehr geräumig und angenehm vom Fahrverhalten. Die Amerikaner sind sehr schaltfaul und haben üblicherweise nur Automatikgetriebe.

Der Weg zum Stardust Hotel wurde uns gut beschrieben und wir erhielten auch einen Stadtplan. Anhand der größten Strasse, dem Las Vegas Boulevard (Strip) konnten wir uns sehr gut orientieren, da das Stardust Hotel auch an dieser Strasse liegt.

Das Stardust Hotel macht auf den ersten Blick einen sehr angenehmen Eindruck. Leider ist es ein sehr altes Hotel. Der West Tower ist der neuere Teil des Hotels und hat wohl auch die teureren und besseren Zimmer. Wir waren leider im alten Teil des Hotels untergebracht, was man den Zimmern leider auch ansah. Zum Glück war es noch relativ sauber, leider aber nachts sehr laut.

Das Hotel verfügt über ein großes Kasino (wie alle Hotels in Las Vegas), mehrere á la Carte und Buffet Restaurants. Im Buffetrestaurant konnte man für einen Festpreis pro Person jeweils so viel essen und trinken, wie man wollte. Jedoch war das Essen eher durchschnittlich und teilweise sehr amerikanisch (Pancakes, Donuts, aber auch Obst, Ei, Würstchen, Bohnen, etc.). Merkwürdigerweise konnte man die amerikanischen Gäste immer sehr leicht von den europäischen Gästen unterscheiden: Die dicksten Leute hatten die vollsten Teller. Der gemeine Amerikaner scheint sehr faul zu sein und tut lieber den Teller mit allem stapeln, was er am Buffet finden kann, als mehrmals zum Buffet zu laufen.


Tag 2 - Treasure Island, Mirage, MGM Grand, David Copperfield

Am Geburtstag meines Vaters (was der eigentliche Grund dieser Reise war) war für den Abend die David Copperfield Show im MGM Grand Hotel geplant.

Im Verlauf des Tages haben wir jedoch zunächst einmal Las Vegas und einige Hotels am Strip erkundet. Angefangen haben wir beim Treasure Island mit seiner Piratendekoration. Unter anderem befindet sich vor dem Hotel ein Piratenschiff, wo es mehrmals täglich eine Show mit nachgestellter Schlacht und Schiffsuntergang gibt.

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Vom Treasure Island gelangt man über eine Hoteleigene Bahn in das Mirage (wo früher Siegfried & Roy aufgetreten sind). Im Mirage haben wir nach der Besichtigung erstmal einen Geburtstagscocktail genossen. Aufgrund starken Regenfalls sind wir dann mit dem Taxi zum Stardust zurück und haben die anderen Hotels erstmal nicht weiter erkundet.

Erstaunt waren wir darüber, dass die Strassen völlig überflutet waren. Das Wasser stand knöchelhoch auf den Strassen. Auf Nachfrage teilte uns der Taxifahrer mit, dass es normalerweise sehr selten regnen würde ... Eine gute Kanalisation scheint es in Las Vegas nicht zu geben. Am Abend waren die Strassen wegen des weiter anhaltenden Regens immer noch stark überflutet. In den Nachrichten haben wir gehört, dass einige Strassen sogar gesperrt wurden. Der Weg zum MGM Grand war über den Strip jedoch noch passierbar. Am MGM Grand Hotel angekommen, haben wir gleich einen Parkplatz gefunden. Parkplätze sind in Las Vegas übrigens Massenware (wie auch die Spielautomaten). Jedes Hotel hat kostenlose Parkplätze im Überschuss. Das MGM Grand Hotel ist eines der größten Hotels der Welt. Vom Auto auf dem Hotelparkplatz hin zum Theater im MGM Grand haben wir ca. 20 Minuten benötigt!

Hotel MGM GrandDavid Copperfield Show im MGM GrandNach einem sehr gutem Essen im Restaurant "Grand Buffet" des MGM Grand Hotel ging es zur Show von David Copperfield. Diese Show ist wirklich faszinierend gewesen und wirklich sehr zu empfehlen. Die Tickets habe ich über http://www.reservationcompany.com/ von Deutschland aus reserviert. David Copperfield ist übrigens 2005 mit seiner Show auch in Deutschland.


Tag 3 - Stratosphere Tower, Fremont Street

Nach einem Frühstück im Coco Palms Buffetrestaurant im Stardust haben wir uns erst mal ausgiebig dem Spielkasino und dem restlichen Stardust Hotel gewidmet.

Stratosphere Tower Top Of The World RestaurantAm Abend sind wir dann zum Stratosphere Tower, dem mit 356m höchsten Gebäude westlich des Mississippi. Der Stratosphere Tower ist der Wahnsinn und wieder ein gutes Beispiel für das Streben nach Superlativen in Las Vegas. Zum Stratosphere Tower gehört natürlich ein Hotel mit Kasino. Im Tower befindet sich das Top Of The World Restaurant, wo ich bereits aus Deutschland einen Tisch über die Website des Hotels reserviert habe (unbedingt notwendig!). Die Tische des Restaurants sind auf der beweglichen Plattform. Diese Plattform dreht sich innerhalb einer Stunde komplett im Kreis, so dass man während des Essens einen wunderschönen Blick auf die komplette Stadt Las Vegas hat. Die Hubschrauber, welche alle paar Minuten über die Stadt und am Tower vorbei fliegen dürfen einen dabei nicht stören. Das Essen ist übrigens vorzüglich und der Service erstklassig.

Las Vegas bei Nacht vom Stratosphere Stratosphere Tower Top Of The World RestaurantLas Vegas bei Nacht vom Stratosphere Stratosphere Tower Top Of The World Restaurant

Der Aufgang zum Restaurant führt über einen gesonderten Fahrstuhl. Auch hier darf man wieder durch eine Sicherheitsschleuse, ähnlich wie am Flughafen. Der gesonderte Fahrstuhl fährt zum Restaurant, die anderen Fahrstühle zu der Besucherplattform und den "Thrill Rides". Vom Restaurant kommt man jedoch auch zur Besucherplattform.

Thrill Rides auf dem Stratosphere TowerDie "Thrill Rides" sind drei Attraktionen, welche man in Europa üblicherweise auf Jahrmärkten am Boden findet und nicht in über 350m Höhe ...

Es handelt sich dabei um folgende Attraktionen:

  • Die höchste Achterbahn der Welt (High Roller), welche sich um den Turm schlängelt
  • Die höchste Katapultgondel der Welt (Big Shot), welche mit 45 Meilen/Std. hinabsaust
  • Der X-Scream rast in einer Höhe von 280m auf den Rand des Turms zu, um dann abrupt zu stoppen, kurz hinab zu fallen und dann weiter zu sausen

Man muss es probiert haben ... Besser als jedes Kasino, es sei denn man gewinnt gerade Tausende von Dollars (statt wie üblich zu verlieren).

X-Scream auf dem Stratosphere Tower

Anschließend sind wir zu dem "historischen Teil von Las Vegas" gefahren - Downtown, wo sich die Bourbon- und Fremontstreet befindet. In diesem Teil Las Vegas' findet man die ganz alten Kasinos und Hotels, welche Las Vegas so berühmt gemacht haben. Dieses Viertel ist übrigens komplett überdacht (Fremont Street Experience), um die Besucher auch bei Regenwetter anzulocken.


Tag 4 - Lake Mead, Hoover Dam, Havanna Night Club

Boulder City am Lake MeadNach dem Frühstück sind wir mit dem Mietwagen über den Freeway auf die Interstate 515 Richtung Boulder City zum Hoover Staudamm gefahren.

Durch den Hoover-Staudamm, der allerdings kein Staudamm, sondern eine Staumauer ist, ist der wohl bekannteste Stausee der USA entstanden. Er liegt im Black Canyon, der den Grenzfluss Colorado zwischen Arizona und Nevada zum Lake Mead aufstaut. Die Staumauer befindet sich 48 Kilometer südöstlich der Touristenhochburg Las Vegas und lockt auch dadurch mehr als 1.000.000 Besucher jedes Jahr an, die sich über das Bauwerk informieren wollen.

Hoover Staudamm

Die Größe des aufgestauten Sees Lake Mead ist mit einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend. Gebaut wurde die Staumauer als Bogengewichtsmauer mit einer Höhe von 221 m und einer oberen Breite von ca. 14 Metern. Die untere Breite beträgt allerdings gewaltige 201 Meter. In der Staumauer wurden ca. 2,6 Million Kubikmeter Beton verbaut. Dies wäre genug, um einen 5 m breiten und 20 cm hohen Streifen von San Francisco nach New York zu legen. Der Hoover-Staudamm wurde zwischen 1931 und 1935 erbaut. Der Lake Mead ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet viele Freizeitmöglichkeiten.

Lake Mead

Zu gerne hätte ich am Lake Mead einen Helikopterflug gebucht, aber der Anbieter weigerte sich bei einer leichten Brise zu fliegen.

Am Nachmittag sind wir dann wieder nach Las Vegas zurückgekehrt und haben uns einige Hotels in Las Vegas angesehen. Vom Hotel Circus Circus, direkt neben dem Stardust sind wir mit dem Taxi zum Luxor Hotel gefahren.

 

Havanna Night Club ShowVom Luxor Hotel kommt man mit einer Hotel eigenen Bahn zum Excalibur Hotel. Von dort zu Fuß zum Hotel New York New York und dem MGM Grand. Mit der Las Vegas Monorail Bahn sind wir dann bis zum Ende der Strecke (Northbound) gefahren und am Sahara Hotel ausgestiegen. Von dort sind wir mit dem Taxi zurück zum Riviera Hotel, welches gegenüber vom Stardust Hotel ist. Am Abend habe ich mir im Stardust Hotel die Show "Havanna Night Club" angesehen.


Tag 5 - Silvesternacht

Den Silvestertag haben wir wegen starker Erkältung (Nachwirkungen der zu kalt eingestellten Klimaanlage im Flugzeug) sehr ruhig angehen lassen. Nach einem schönen Essen im Tony Roma's im Stardust Hotel haben wir den Abend zunächst noch im Kasino verbracht. Wer sich Appetit holen mag, kann über diesen Link die Speisekarte im Adobe PDF Format ansehen.

Gegen 23.00h bin ich dann zur größten Party der Stadt, auf den Strip gegangen. Der Strip war für Kraftfahrzeuge komplett gesperrt worden. Eine Riesen Menschenmenge nutzte stattdessen die Strasse für die Silvesterparty. Bis zum Caesars Palace habe ich es noch geschafft, danach war kein Durchkommen mehr. Platzangst darf man bei solchen Veranstaltungen nicht haben.


Tag 6 - Death Valley

Auf dem Weg ins Death Valley - Warten am BahnübergangFür den Neujahrstag stand ein Ausflug in das Death Valley auf dem Programm. Auf der Strecke von Las Vegas in das Tal des Todes kann man die Ausmaße des Landes erahnen. Breite und weite Strassen, atemberaubende Landschaft, karg, aber auch grün ...

 Zwischenstop in ShoshoneZwischenstop in ShoshoneDeath Valley

Bad Water im Tal des TodesBad Water im Tal des TodesDer Death-Valley-Nationalpark (Tal des Todes) liegt in der Mojave-Wüste und ist der trockenste Nationalpark in den USA. Die Region ist ein Hitzepol. Der Nationalpark liegt östlich der Sierra Nevada, zum größten Teil auf dem Gebiet Kaliforniens und zu einem kleineren Teil in Nevada. Der tiefste Punkt des Tales (Badwater) liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel, während sich nur 135 Kilometer weit entfernt der Mount Whitney 4418 Meter hoch erhebt. 1933 wurde das Death Valley zum National Monument ernannt. 1994 wurde es stark erweitert zum Nationalpark aufgewertet.

EFurnace Crrek Ranchs gibt zwei Haupttäler innerhalb des Parks, das Tal des Todes (Death Valley) und das Panamint Valley. Beide Täler sind erst wenige Millionen Jahre alt. Obwohl das Death Valley nur wenige hundert Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt liegt, ist es eine der trockensten Gegenden der Erde. Dies liegt daran, dass sich die feuchten Winde auf ihrem Weg vom Pazifik an fünf Bergrücken abregnen, bevor sie über das Gebiet des Parkes ziehen können. Das Death Valley ist außerdem eine der heißesten Gegenden der USA. Am 10. Juli 1913 wurde in Badwater eine Temperatur von 56,7 °C gemessen. Das Tal ist reich an Metallen, beispielsweise Gold und Silber, sowie an Mineralien, wie zum Beispiel Talkum und Borax. Viele Jahre lang arbeitete hier eine Minengesellschaft, die das Borax für die Seifenproduktion förderte. Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 mehrere Siedler eines Trecks bei dem Versuch, das Tal zu durchqueren, in der glühenden Hitze ums Leben kamen.

Nach dem Ausflug haben wir am Abend noch im mexikanischen Restaurant "Crazy Armadillo" im Stratosphere Tower gegessen. Das Essen war gut, die Musik leider viel zu laut. Der Kellner sprach sogar ein wenig deutsch, weil er einige Jahre in Deutschland bei der Army stationiert war.


Tag 7 - Thrill Rides, Venetian, Caesars, Bellagio, Paris

Am letzten Tag in Las Vegas waren wir natürlich noch ein wenig shoppen, z.B. in der Fashion Show Mall am Strip und in p>ersen Supermärkten etwas außerhalb.

Am Nachmittag habe ich, bei endlich gutem Wetter, auf dem Stratosphere Tower zwei der Thrill Ride Attraktionen genossen. Den High-Roller (Achterbahn) und das X-Scream. Ein Blick auf Las Vegas bei Tag ist leider nicht ganz so schön...

Den Abend haben wir dann noch zu einem Hotelbummel genutzt, denn einige Hotelattraktionen fehlten uns ja noch ... So zum Beispiel die riesige Anlage des Venetian Hotels. Oder den Vulkanausbruch am Mirage Hotel.

Margaritaville RestaurantMargaritaville RestaurantIm Margaritaville am Strip (gegenüber vom Caesars Palace) haben wir dann schön zu Abend gegessen.

 

Nach diesem letzten Abend in Las Vegas hieß es dann zurück ins Hotel, versuchen an den Automaten noch ein paar Dollars zu gewinnen und dann leider doch abgezockt die Koffer zu packen...


Tag 8 - Abreise

Nachdem wir im Stardust noch gut gefrühstückt hatten, haben wir die Koffer in das Auto gepackt und ausgecheckt. Mit dem Mietwagen sind wir zur Mietwagenfirma gefahren und von dort mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Auch dies verlief alles sehr problemlos.

Las Vegas AirportUnser Abflug hatte zunächst eine halbe Stunde Verspätung, weil die Maschine aus San Francisco wegen schlechten Wetters nicht landen konnte. Später verzögerte sich der Abflug um ca. 2-3 Stunden. Die Maschine in Denver erreichten wir jedoch zum Glück unproblematisch und knapp am direkt gegenüberliegenden Gate.

Nach weiteren 10 Stunden waren wir dann wieder wohlbehalten in Frankfurt/M. Airport gelandet, diesmal auch wohltemperiert... Ein aufregender Kurztrip in Las Vegas war nun zu Ende!

Fazit: Las Vegas ist eine großartige Stadt und wirklich sehenswert. Eine Woche dort ist jedoch unnötig. Die Kasinos sind fast überall gleich und das Gedudel dort geht einem sehr schnell auf die Nerven. Das wahnsinnige Angebot an Shows, Bars und Clubs kann man auch in einem ganzen Monat nicht wahrnehmen und führt sicherlich auch zu einer gewissen Überreizung. Sehenswert ist die Stadt - auch wenn Sie in den USA liegt ... Aber 3 Tage sind in jedem Fall ausreichend. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung und hat Spaß gemacht!


Links rund um Las Vegas


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel Las Vegas aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.

Zusätzliche Informationen