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Spanien

Teneriffa 1999

Bewertung: 3 / 5

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Wappen TeneriffaUrlaubsreise

09.1999

Badeurlaub im 4* Hotel Guyarmina Princess, im beliebten Ortsteil Playa Fañabe / Costa Adeje. Nur durch die Fussgängerpromenade mit ihren vielen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten von den flach abfallenden Sandstränden "Playa Torviscas" und "Playa Fañabe" getrennt. Der Yachthafen Puerto Colon ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Der Ort verfügt über ein reges Nachtleben mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.

Unterkunft: 4* Hotel Hotel Guyarmina Princess, Lage: Costa Adeje

Wissenswertes

Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie liegt vor der Küste Marokkos und der Westsahara und ist rund 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Das Klima ist ausgeglichen.

Die Insel Teneriffa entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten, das Teno-Gebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im äußersten Süden.

Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel, das in der Mitte von der weltgrößten Caldera eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich wiederum der höchste Berg Spaniens, der 3.718 Meter hohe Pico del Teide.

Nimmt man diese Gebirgszonen zusammen, ergibt sich geographisch gesehen ein Y.

Dass die Insel geologisch noch sehr aktiv ist, zeigen die nachgewiesenen Vulkanausbrüche zwischen dem Teidemassiv und dem Tenogebirge in den Jahren 1706, 1798 und 1909.

Geschichte 

Wie alle Kanareninseln war Teneriffa ursprünglich von den Guanchen besiedelt (Guanche bedeutet in der gleichnamigen Sprache Mann/Mensch aus Teneriffa). Als mächtigster Guanchenhäuptling auf Teneriffa gilt Tinerfe, der im 15. Jahrhundert lebte. Nach seinem Tod wurde die Insel unter seinen neun Söhnen aufgeteilt.

1483 ergaben sich die Einwohner von Gran Canaria den Spaniern. Als letzte europäische Station vor der Atlantiküberquerung gewannen die Kanarischen Inseln Ende des 15. Jahrhunderts enorme strategische Bedeutung. 1494 landete Alonso Fernández de Lugo auf Teneriffa und legte den Grundstein für das spätere Santa Cruz de Tenerife. Anders als ein Jahr zuvor auf La Palma, erlitt er auf Teneriffa bei La Matanza eine schwere Niederlage gegen die Guanchen. Am 25. Dezember 1495 unterlagen die Guanchen bei La Victoria de Acentejo endgültig den Spaniern. Der gesamte Archipel unterstand nun der spanischen Krone. Die überlebenden Guanchen vermischten sich mit den Eroberern vom Festland und verschwanden als eigene Ethnie. Hauptstadt wurde La Laguna. Von diesem Zeitpunkt an bildete Teneriffa einen wichtigen Stützpunkt des Schiffsverkehrs zwischen Spanien und seinen amerikanischen Kolonien.

1657 versuchte der englische Admiral Robert Blake erfolglos, mit einer Flotte aus 36 Kriegsschiffen Santa Cruz de Tenerife zu erobern. Unter Admiral John Jennings unternahmen die Engländer 1706 einen erneuten Versuch, den Hafen Santa Cruz de Tenerife einzunehmen. Der Angriff scheiterte jedoch und damit auch das Vorhaben, das fruchtbare und günstig an der Atlantikroute gelegene Teneriffa für Großbritannien zu erobern. 1778 erhielt Santa Cruz de Tenerife vom spanischen König Carlos III. das Vorrecht, Handel mit Amerika zu betreiben.

1792 wurde in La Laguna die einzige Universität der Kanaren gegründet.

Der englische Admiral Horatio Nelson verlor am 25. Juli 1797 bei einer neuerlichen Schlacht bei Santa Cruz de Tenerife seinen rechten Arm und musste zudem die einzige Niederlage seiner militärischen Laufbahn hinnehmen.

Santa Cruz de Tenerife wurde 1822 Hauptstadt des gesamten kanarischen Archipels und hielt diesen Status bis zum Jahr 1927.

Eine Blütezeit erlebte Teneriffa während der Aufklärung. Bedeutende Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt (1799) besuchten die Insel. Trotzdem konnte sich Teneriffa nicht von der vorherrschenden feudalistischen Gesellschaftsordnung lösen, so dass es erst im 19. Jahrhundert zu politischen Reformen kam.

Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts waren geprägt von einer fortschreitenden politischen Radikalisierung. 1936 startete der General Franco von Teneriffa aus seinen Putsch gegen die Republik. Der Spanische Bürgerkrieg erreichte Teneriffa nicht, jedoch wirkte sich die wirtschaftliche Isolierung unter der Diktatur sehr negativ aus. Das einzige Exportgut waren seinerzeit Bananen für das Festland.

Nach der Demokratisierung erhielten Teneriffa und alle anderen Inseln des Archipels 1975 die Autonomie, der Tourismus gewann immer mehr an Bedeutung. Innerhalb Spaniens erhielten die Kanarischen Inseln 1982 den Status einer autonomen Region mit weitgehender Selbstverwaltung. Die Hauptstädte Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria wechseln sich alle vier Jahre als Regierungssitz ab.

Am 27. März 1977 kollidierten auf dem Flughafen „Los Rodeos“ zwei Jumbo-Jets der Fluglinien KLM und PanAm. Die Flugzeugkatastrophe von Teneriffa ist bis heute mit 583 Toten das größte Flugzeugunglück der Luftfahrtgeschichte. (Das Attentat auf das World Trade Center forderte zwar mehr Opfer, jedoch handelte es sich dabei um keinen Unfall).

Die einheimische Bevölkerung wird Tinerfeños genannt.


Hotel & Ort

Das 4* Hotel liegt im bekannten Feriengebiet Playa Las Americas im beliebten Ortsteil Playa Fañabe / Costa Adeje. Nur durch die Fussgängerpromenade mit ihren vielen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten von den flach abfallenden Sandstränden "Playa Torviscas" und "Playa Fañabe" getrennt. Der Yachthafen Puerto Colon ist nur wenige Gehminuten entfernt.

Der Ort verfügt über ein reges Nachtleben mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.


Ausflüge Villaflor und Teide

Vilaflor ist eine Gemeinde auf der Kanarischen Insel Teneriffa in der Provinz Santa Cruz de Tenerife. Sie ist die höchstgelegene Stadt der gesamten Insel (1.400 Meter hoch) und besitzt eine Fläche von 56,26 Quadratkilometer und 1.930 Einwohner (Stand 2005). Der Ort liegt an der Nationalstraße 821 im südlichen Teil der Insel und ist vom Flughafen Reina Sofia etwa 25 Kilometer entfernt.

Interessant:

  • Die Kirche San Pedro, ein dreischiffiger Bau aus dem 17. Jahrhundert, ist in der kanarischen Bauweise errichtet
  • Die Kapelle Mirador San Roque. In ihrer Nähe entsteht der ökologische Freizeitpark Museo Guanche
  • Vilaflor ist der Geburtsort des bisher einzigen mittelamerikanischen Heiligen El Hermano Pedro de Betancur (1626 - 1667), der am 31. Juli 2002 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen wurde. Seither wird alljährlich ein großes einwöchiges Fest in Vilaflor abgehalten.

Der Pico del Teide ist mit 3.718 Metern die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel Teneriffa und ebenfalls höchster Berg auf spanischem Staatsgebiet. Der Teide ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde. Er gehört zum Gemeindegebiet von La Orotava. 18.990 Hektar der Bergregion sind als Nationalpark ausgewiesen. Im Jahr 2004 besuchten 3.540.195 Menschen den Nationalpark, im Jahre 2005 waren es 3.349.204. Sein Name, „El Teide", ist die hispanisierte Form des Guanchen-Begriffes „Echeyde". Er bezeichnet die Wohnung des bösen Dämonen Guayota, welcher, der Legende nach, den Sonnengott Magec eingefangen hatte und im Echeyde gefangen hielt. Die Dunkelheit erschreckte die Guanchen zutiefst und sie baten ihren obersten Gott, Achamán, um Hilfe. Dieser verjagte Guayota, befreite den Sonnengott Magec und verschloss die obere Öffnung des Echeyde mit einem Stopfen, dem sogenannten „Pan de Azúcar" (Zuckerbrot) oder „Pitón" (Zuckerhut).


Ausflüge Inselnordseite

Das grüne und fruchtbare Orotava-Tal (Valle de La Orotava) liegt im Norden der Kanarischen Insel Teneriffa. Der Begriff „Tal" ist bei einem Ausmaß von ca. 10 x 11 Kilometer ein wenig irreführend. Das Valle de la Orotava verläuft vom Meer bis auf eine Höhe von knapp 2.000 Meter bis fast zum Beginn der Las Cañadas mit dem Pico del Teide, dem mit 3.718 Meter höchsten Berg Spaniens. Es handelt sich um eine tektonisch gesenkte Zone, die im Westen wie eine Mauer durch die gewaltige „Ladera de Tigaiga" abgeschlossen wird. Mit der „Ladera de Santa Ursula" wird das Tal auch im Osten durch eine steil ansteigende Bruchzone begrenzt. Die Absenkung ist nach neueren Forschungen durch einen Bergrutsch in den Ozean entstanden.

Puerto de la Cruz, mit 30.613 Einwohnern (Stand 2005) die sechstgrößte Stadt Teneriffas (Stand 2005), ist touristisches Zentrum der Inselnordküste. Zusammen mit La Orotava, Los Realejos und anderen Orten bildet Puerto de la Cruz einen Ballungsraum von ca. 140.000 Einwohnern. Puerto de la Cruz ist mit Santa Cruz de Tenerife über die Nordautobahn TF-5 verbunden. Puerto de la Cruz liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife. Nachbargemeinden sind La Orotava im Osten und Süden und Los Realejos im Westen. Die Gemeinde hat eine Ausdehnung von 8,84 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 9 m über dem Meeresspiegel und ist im Valle de la Orotava (Orotava-Tal) gelegen.

Icod de los Vinos ist eine Gemeinde im Nord-Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit mehr als 24.000 Einwohnern und mit Santa Cruz de Tenerife über die ab Los Realejos als Nordautobahn ausgebaute Straße TF-5 verbunden. Icod de los Vinos liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife und nördlich von Arona und dem Flughafen Reina Sofia. Nachbargemeinden sind La Guancha im Osten, La Orotava im Südosten, Santiago del Teide im Süden und Garachico im Westen.
Die Gemeinde Icod de los Vinos hat eine Fläche von 95,9 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 235 m über dem Meeresspiegel.
In Icod de los Vinos steht der „Drago Milenario“, der bekannteste Drachenbaum. Noch bis vor kurzem nahm man an, er sei rund 3000 Jahre alt, nach neueren Erkenntnissen wird sein Alter jedoch auf etwa 400 Jahre geschätzt.
Oberhalb der Parkanlage mit dem Drachenbaum steht die Iglesia de San Marco, die im 15./ 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die mehrfach vergrößerte Kirche weist ein bemerkenswertes Renaissanceportal auf. Die Kirchendecke wurde aus Kernholz der Kanarischen Kiefer im 15. Jahrhundert eingezogen. Der Barockaltar ist mit silbernen Ornamenten geschmückt. Das filigrane Silberkreuz stammt aus Mexiko.
Direkt gegenüber befindet sich ein sehr sehenswerter Schmetterlingszoo, in dem auch ein Leguan lebt.

Masca ist ein Bergdorf (Einwohnerzahl 2003: etwa 100 in ca. 80 Häusern) im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa. Der im Teno-Gebirge 650-800 m ü. d. M. gelegene Ort war bis Anfang der 1960er Jahre nur über eine Sandpiste von Santiago del Teide aus zu erreichen. Mittlerweile verbindet eine schmale kurvige Bergstraße Masca mit Buenavista und Santiago del Teide. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.
Das in einem Vulkankrater gelegene Masca besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über verschiedene Berghänge verteilen. Überall, wo es möglich ist, wurden terrassierte Felder angelegt. Bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen die besten Zwiebeln, Kartoffeln und der beste Knoblauch der Insel Teneriffa aus Masca. Auch die Yame-Frucht, Palmsaft, Zitrusfrüchte und Ziegenkäse waren Spezialitäten aus Masca. Grund für die ertragreiche Landwirtschaft waren Wasserstollen (sog. Galerias), die über Generationen in den "Monte del Aqua" (Tarucho) getrieben wurden. Das Dorf verfügt auch heute noch über eine "Comunidad de Aqua". Jede Finca hat an bestimmten Tagen und Stunden das Recht, direkt und kostenlos zu bewässern (aus der vollen Galeria) oder eigene Vorratstanks aufzufüllen. Die Landflucht der Jugend führt seit 20 Jahren zum Niedergang der Landwirtschaft und Vergreisung der Bevölkerung. Die Stadtverwaltung von Buenavista del Norte versucht seit nunmehr 20 Jahren, das Wasser zu enteignen und den Bewohnern Wasseruhren zu setzen.


Ausflug Loro Park

Der Loro Parque ist ein Tierpark im Norden der Kanareninsel Teneriffa und einer der größten Arbeitgeber der Insel. Er wurde ursprünglich als Papageien-Park angelegt, was ihm auch seinen Namen gab - „Loro" ist das spanische Wort für „Papagei". In der zum Park gehörenden Aufzuchtstation befindet sich die größte Papageiensammlung der Welt. Sie ist im Regelfall nicht öffentlich zugänglich, es sei denn man besucht die Führung "Hinter die Kulissen". Lediglich einen Blick auf die Fütterung der Jungvögel kann man im regulären Parkrundgang erhaschen. Im Tierpark selbst wird jedoch ein repräsentativer Querschnitt von Papageien und Sittichen gezeigt. Zudem bietet der als tropischer Garten angelegte Loro Parque auf drei Ebenen Aquarien, Volieren und Gehege, einen Spielplatz und Show-Veranstaltungen in speziell gestalteten Theatern oder Arealen. Diese Shows sind jedoch in erster Linie nicht dazu gedacht, die Zuschauer zu erfreuen, sondern es werden die Tiere beschäftigt und der Zuschauer kann daran teilhaben. Puerto de La Cruz und den Loro-Parque verbindet ein knallgelbes Bimmelbähnchen, das kostenlos ohne Zwischenhalt verkehrt. Die Verwaltung des Parks führt einen Teil der Einnahmen an ihre eigene Stiftung, die "Loro Parque Fundación" ab.

Die Gesamtfläche des Loro Parque umfasste im Jahr 2003 ca. 135.000 m². Haltung, Zucht und Schutz der verschiedenen Papageienarten sind nach wie vor ein wesentlicher Schwerpunkt des Loro Parque.

Gegründet wurde der Loro Parque in den 70er Jahren von dem aus Köln stammenden, und damals 33 Jahre alten Wolfgang Kiessling und seinem Vater. Am 17. Dezember 1972 wurde der Loro Parque offiziell eröffnet. Er umfasste damals eine Grundfläche von ca. 13.000 m² und etwa 150 Papageien.


Sehenswürdigkeiten


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel Teneriffa aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.

Zusätzliche Informationen