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Spanien

Teneriffa 1999

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Ausflüge Inselnordseite

Das grüne und fruchtbare Orotava-Tal (Valle de La Orotava) liegt im Norden der Kanarischen Insel Teneriffa. Der Begriff „Tal" ist bei einem Ausmaß von ca. 10 x 11 Kilometer ein wenig irreführend. Das Valle de la Orotava verläuft vom Meer bis auf eine Höhe von knapp 2.000 Meter bis fast zum Beginn der Las Cañadas mit dem Pico del Teide, dem mit 3.718 Meter höchsten Berg Spaniens. Es handelt sich um eine tektonisch gesenkte Zone, die im Westen wie eine Mauer durch die gewaltige „Ladera de Tigaiga" abgeschlossen wird. Mit der „Ladera de Santa Ursula" wird das Tal auch im Osten durch eine steil ansteigende Bruchzone begrenzt. Die Absenkung ist nach neueren Forschungen durch einen Bergrutsch in den Ozean entstanden.

Puerto de la Cruz, mit 30.613 Einwohnern (Stand 2005) die sechstgrößte Stadt Teneriffas (Stand 2005), ist touristisches Zentrum der Inselnordküste. Zusammen mit La Orotava, Los Realejos und anderen Orten bildet Puerto de la Cruz einen Ballungsraum von ca. 140.000 Einwohnern. Puerto de la Cruz ist mit Santa Cruz de Tenerife über die Nordautobahn TF-5 verbunden. Puerto de la Cruz liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife. Nachbargemeinden sind La Orotava im Osten und Süden und Los Realejos im Westen. Die Gemeinde hat eine Ausdehnung von 8,84 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 9 m über dem Meeresspiegel und ist im Valle de la Orotava (Orotava-Tal) gelegen.

Icod de los Vinos ist eine Gemeinde im Nord-Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit mehr als 24.000 Einwohnern und mit Santa Cruz de Tenerife über die ab Los Realejos als Nordautobahn ausgebaute Straße TF-5 verbunden. Icod de los Vinos liegt west-südwestlich von Santa Cruz de Tenerife und nördlich von Arona und dem Flughafen Reina Sofia. Nachbargemeinden sind La Guancha im Osten, La Orotava im Südosten, Santiago del Teide im Süden und Garachico im Westen.
Die Gemeinde Icod de los Vinos hat eine Fläche von 95,9 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 235 m über dem Meeresspiegel.
In Icod de los Vinos steht der „Drago Milenario“, der bekannteste Drachenbaum. Noch bis vor kurzem nahm man an, er sei rund 3000 Jahre alt, nach neueren Erkenntnissen wird sein Alter jedoch auf etwa 400 Jahre geschätzt.
Oberhalb der Parkanlage mit dem Drachenbaum steht die Iglesia de San Marco, die im 15./ 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die mehrfach vergrößerte Kirche weist ein bemerkenswertes Renaissanceportal auf. Die Kirchendecke wurde aus Kernholz der Kanarischen Kiefer im 15. Jahrhundert eingezogen. Der Barockaltar ist mit silbernen Ornamenten geschmückt. Das filigrane Silberkreuz stammt aus Mexiko.
Direkt gegenüber befindet sich ein sehr sehenswerter Schmetterlingszoo, in dem auch ein Leguan lebt.

Masca ist ein Bergdorf (Einwohnerzahl 2003: etwa 100 in ca. 80 Häusern) im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa. Der im Teno-Gebirge 650-800 m ü. d. M. gelegene Ort war bis Anfang der 1960er Jahre nur über eine Sandpiste von Santiago del Teide aus zu erreichen. Mittlerweile verbindet eine schmale kurvige Bergstraße Masca mit Buenavista und Santiago del Teide. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.
Das in einem Vulkankrater gelegene Masca besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über verschiedene Berghänge verteilen. Überall, wo es möglich ist, wurden terrassierte Felder angelegt. Bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen die besten Zwiebeln, Kartoffeln und der beste Knoblauch der Insel Teneriffa aus Masca. Auch die Yame-Frucht, Palmsaft, Zitrusfrüchte und Ziegenkäse waren Spezialitäten aus Masca. Grund für die ertragreiche Landwirtschaft waren Wasserstollen (sog. Galerias), die über Generationen in den "Monte del Aqua" (Tarucho) getrieben wurden. Das Dorf verfügt auch heute noch über eine "Comunidad de Aqua". Jede Finca hat an bestimmten Tagen und Stunden das Recht, direkt und kostenlos zu bewässern (aus der vollen Galeria) oder eigene Vorratstanks aufzufüllen. Die Landflucht der Jugend führt seit 20 Jahren zum Niedergang der Landwirtschaft und Vergreisung der Bevölkerung. Die Stadtverwaltung von Buenavista del Norte versucht seit nunmehr 20 Jahren, das Wasser zu enteignen und den Bewohnern Wasseruhren zu setzen.

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