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Österreich

Wien

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WienStädtereise

06.2003

Beschreibung über unsere 3-Tage Städtereise in 2009 mit Stadtrundfahrt, Besichtigung des Schloß Schönbrunn, der Hofburg, Besuch des Praters und Naschmarkts sowie Besuch des Christkindlmarktes in 2009. Ergänzung von Unterkünften und Ausgehmöglichkeiten aufgrund meiner Dienstreisen. Der Bericht wurde im Laufe der Zeit mit Bildern und Links aus späteren Besuchen (Dienstreisen, Privataufenthalten) ergänzt.

Wissenswertes

Wien ist die Bundeshauptstadt von Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs. Im Großraum Wien leben mit etwa 2,4 Millionen Menschen über ein Viertel aller Österreicher. Bezogen auf seine Einwohnerzahl ist Wien die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union. Wien ist ein internationaler Kongress- und Tagungsort. Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) beherbergt einen der vier Amtssitze der Vereinten Nationen (UNO). Weitere bedeutende internationale Organisationen mit Sitz in Wien sind die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO). Die IAEO ist ebenfalls im Gebäudekomplex des Vienna International Centre (VIC), allgemein als UNO-City bekannt, untergebracht. Aufgrund seiner internationalen politischen Bedeutung zählt Wien zu den Weltstädten.
 
Die Stadt Wien war jahrhundertelang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger und damit als Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches ein kulturelles und politisches Zentrum Europas. Als viertgrößte Stadt der Welt nach London, New York und Paris zählte Wien um das Jahr 1910 über zwei Millionen Einwohner. Nach Ende des Ersten Weltkrieges hatte Wien allerdings rund ein Viertel seiner Einwohner verloren. Die Altstadt Wiens, die von der Habsburger Regentschaft geprägt ist, sowie das Schloss Schönbrunn wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der Stephansdom, neben dem Riesenrad im Prater und anderen Sehenswürdigkeiten ein Wahrzeichen Wiens, überragt als eines der höchsten Bauwerke der Stadt und als Metropolitankirche die Innenstadt.

Geschichte

Die Geschichte Wiens, der Hauptstadt Österreichs, beginnt vor etwa 4000 Jahren. Wegen ihrer Lage am Donaustrom zwischen den Ausläufern der Voralpen (Wienerwald) und der pannonischen Tiefebene, zählt die heutige Metropole zu den frühen Siedlungsgebieten der Menschen und gewann stetig als Handelsplatz und strategisch wichtiger Punkt im Herzen Europas an Bedeutung.

Die ursprüngliche keltische Siedlung Vedunia und das spätere römische Legionslager Vindobona im heutigen Wien lagen weit im Osten des weströmischen Reiches und fielen daher den Wirren der germanischen Völkerwanderung rasch zum Opfer. Es gibt Hinweise auf ein katastrophales Feuer etwa zu Beginn des 5. Jahrhunderts n.Chr. Die Überreste des Lagers wurden aber nicht verlassen, sondern es blieb eine kleine Restsiedlung zurück. Die Straßen und Häuser des frühmittelalterlichen Wien folgten dem Verlauf der römischen Lagermauern, was darauf schließen lässt, dass ein Teil der Befestigungen noch stand und von den Siedlern verwendet wurde. Auch wurden im Bereich der heutigen Inneren Stadt mehrmals byzantinische Kupfermünzen aus dem 6. Jahrhundert gefunden, was auf regen Handel schließen lässt. Das Zentrum des frühen Wiens war der Berghof (heute Salvatorgasse, eine Nebenstraße zur Marc-Aurel-Straße). Bei Grabungen in diesem Bereich wurden Gräber aus dem 6. Jahrhundert gefunden. Damals herrschten die Langobarden im Wiener Raum.

Später folgen Slawen und Awaren. Bei einigen heutigen Wiener Stadtteilen, etwa Währing, Döbling, Liesing oder Lainz, lassen sich die Namen aus dem Slawischen herleiten. Die Problematik der Besiedlung im Raum Wien vom 4./5. bis zum 8. Jahrhundert liegt darin, dass die verschiedenen ethnischen Gruppen sich hier auf der Suche nach Siedlungsland befanden oder überhaupt Nomaden waren.
 
Etwa ab der Mitte des 6. Jahrhunderts bildete sich mit den Agilolfingern die erste bairische Stammesdynastie, die von ihrem Herrschaftssitz in Regensburg aus ihr Hoheitsgebiet bis Mitte des 8. Jahrhunderts nach Osten bis zur Enns und nach Süden bis ins heutige Südtirol erweiterten. Der Frankenkönig Karl der Große verleibte im Jahr 788 das bis dahin selbstständige Herzogtum Baiern in sein Reich ein. Östlich davon errichtete er um 800 die sogenannte Awarenmark sowie südlich davon die Mark Karantanien, die, als Lehen vergeben, zum Schutz seines Reichs gegen die von Osten vordringenden Awaren dienen sollten. Nach den Erbfolgekonflikten unter Karls Nachfolgern und dem daraus resultierenden Vertrag von Verdun 843 gehörte das Herzogtum Baiern mit den beiden Marken schließlich dem Ostfrankenreich an. Die auf dem Gebiet der vormaligen Awarenmark eingerichtete Provinz Marcha Orientalis („Mark im Osten“) reichte beiderseits der Donau von der Enns im Westen bis zur March und Leitha im Osten.
 
Kurz nach der Wende zum 10. Jahrhundert fiel das Gebiet um Wien einem asiatischen Reitervolk in die Hände, den Ungarn, die der ostfränkische König Otto I. der Große im Jahr 955 in der Schlacht auf dem Lechfeld besiegen konnte. Damit begann für das frühe Wien der Weg ins Mittelalter.

Weiterlesen auf http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Wiens


Anreise

Die Anreise erfolgte per Flugzeug mit AIR-Berlin von Nürnberg nach Wien-Schwechat zu einem Spitzenpreis von 68,- € für den Hin- und Rückflug inkl. Steuern und Gebühren. Frühzeitige Buchung auf der Website von http://www.airberlin.com/ ermöglichte diesen Preis. Das Hotel war verkehrstechnisch ein Glückstreffer (ca. 15 Minuten per Straßenbahn in die Innenstadt), vom Komfort jedoch nicht wirklich überzeugend. Zwar waren Hotel und Zimmer sauber, jedoch bestand das Doppelzimmer aus zwei einzelnen Betten (während in einem Einzelzimmer durchaus ein Doppelbett stand). Das Frühstück war spartanisch und die Lebensmittel nicht gekühlt. Wir hatten drei äußerst heiße Tage im Juni erwischt und so kam es vor, dass morgens früh bereits der Wurstaufschnitt vor Fett stark glänzte und der Käse entsprechend ein wenig vertrocknet aussah. Die Säfte und Milch waren lauwarm, nur der Kaffee war wirklich heiß.

Für die 3 Tage Wien empfiehlt sich unbedingt die Wien-Karte mit der alle öffentlichen Verkehrsmittel für 72 Stunden zur freien Benutzung sind. Weitere Informationen hierzu gibt es unter info.wien.at.

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Sehenswürdigkeiten

In den 3 Tagen haben wir von Wien eine Menge gesehen, entsprechend stressig war das Programm. Nur kann man Wien in 3 Tagen nicht wirklich richtig erleben, daher empfehle ich mind. 5 Tage Zeit zu nehmen. Allein für Schloß Schönbrunn ist ein ganzer Tag empfehlenswert.

Wien hat sehr viel an Museen und historischen Gebäuden zu bieten. Die klassische Fiakerfahrt (€ 90,- für ca. 1 Stunde Fahrt) kommt günstiger, wenn man sie mit mehreren Personen nutzt und ermöglicht einem die wichtigsten Punkte in der Stadt auf einer bequemen Fahrt zu erkunden. Einzelne interessante Gebäude und Museen sollte man dann direkt zu Fuß erreichen. Auch ist eine Hop-on-Hopp-off Tour sinnvoll. Man kann den Tag nutzen, in Ruhe die Sehenswürdigkeiten per Bus zu erreichen und jederzeit an beliebiger Stelle fortzusetzen.

Im Folgenden nun einige interessante Sehenswürdigkeiten. Aus Zeitgründen entfiel der Besuch in einem der berühmten Heurigen Lokalen in Grinzig.

Innenstadt

Die Bezeichnung "Original Sacher-Torte" wurde vom Wiener Hotel Sacher, das im Jahre 1876 vom Sohn Franz Sachers gegründet wurde, als ein Markenzeichen registriert, die Rezeptur der von diesem Haus hergestellten Torten wird geheimgehalten.

Der Stephansdom in Wien, seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/79 Kathedrale (Bischofssitz; seit 1723 Sitz des Erzbischofs von Wien), der von den Wienern auch Steffl genannt wird, ist das Wahrzeichen Wiens. Das Bauwerk ist 107m lang und 34m breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich; Teile des spätromanischen Baues von 1230/40-1263 sind auch noch erhalten. Er besitzt vier Türme: Der höchste davon ist der Südturm mit 137m, der Nordturm wurde nicht fertiggestellt und ist nur 68m hoch. Links und rechts vom Haupteingang befinden sich die beiden Heidentürme, die etwa 65m hoch sind.

Franz Joseph I. (* 18. August 1830 in Wien-Schönbrunn; † 21. November 1916 in Wien-Schönbrunn) aus dem Haus Habsburg-Lothringen, war Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn 1848-1916.

Das Wiener Rathaus beherbergt die Amtsräume des Wiener Bürgermeisters sowie des Gemeinderates, der den Rang eines Landtages innehat. Es wurde 1872-1883 von Friedrich von Schmidt im Stil des Historismus erbaut.

Der Karlsplatz liegt an der Grenze vom Ersten Bezirk und Vierten Bezirk von Wien und ist ein stark frequentierter, von Verkehrsadern zerschnittener Platz. Am Platz liegt die Karlskirche.

Der Wiener Musikverein ist das traditionsreiche Konzerthaus in Wien, in dem sich der berühmte Große (Goldene) Musikvereinssaal befindet, der als einer der schönsten und am besten klingenden Sääle der Welt gilt. Wir haben dort eine Aufführung besucht und waren begeistert (ein Logenplatz hat nur €50,- gekostet). Es gab (wen überrascht es?) Musikausschnitte aus verschiedenen Mozart Opern.

Ein Muß ist natürlich ein Schnitzelessen beim Figlmüller - dort gibt es die größten und wahrscheinlich auch besten Schnitzel! Auch immer wieder gerne von mir besucht, wenn ich in Wien bin ... Reservierung ist unumgänglich!

Schloß Belvédére

Schloß BelvédéreSchloss Belvedere teilt sich in zwei Gebäudekomplexe auf - das Obere und das Untere Belvedere. Die Anlage ließ Prinz Eugen von Savoyen erbauen, ein Franzose in Diensten der Habsburger, der Wien bei der Türkenbelagerung unterstützte. Dadurch wurde er zum Volkshelden und erhielt in Wien viele repräsentative Ämter. Auf seinem Land ließ Prinz Eugen zunächst einen großartigen Park anlegen, anschließend ließ er das Wohnschloss Unteres Belvedere und später noch das Repräsentations- und Festschloss Oberes Belvedere errichten.

Hofburg

Die Hofburg in Wien ist die ehemalige kaiserliche Residenz. Von 1438 bis etwa 1580 und von 1620 bis 1806 war sie die Residenz der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, anschließend die Residenz der Kaiser von Österreich bis 1918. Heute ist sie der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. Die ältesten Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert und sind wohl von den letzten Babenbergern oder von Ottokar Premysl angelegt worden. Vorher befand sich die Burg der österreichischen Landesherren beim Platz Am Hof, in der Nähe des Schottenstifts.

Das Bundeskanzleramt

BundeskanzleramtIn Österreich ist das Bundeskanzleramt in einem Teil der Wiener Hofburg untergebracht. Es liegt am Ballhausplatz gegenüber der Bundespräsidentschaftskanzlei. Das Gebäude des Bundeskanzleramts wurde zwischen 1717 und 1719 von Johann Lukas von Hildebrandt als Geheime Hofkanzlei erbaut. Bis zur Ausrufung der Republik 1918 diente es als Sitz des Außenministeriums.

 

Friedensreich Hundertwasser

Friedrich Stowasser (* 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000, im Pazifischen Ozean in der Nähe von Neuseeland), besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, war ein österreichischer Künstler, Maler, Architekt und Multitalent jüdischer Herkunft, ein Nachfahre des berühmten Altphilologen Joseph Maria Stowasser.

Der Naschmarkt

Der Naschmarkt ist ein historischer Markt im Zentrum Wiens, der schon seit Jahrzehnten durch sein interkulturelles Flair bekannt ist, aber auch durch Jugendstilgebäude gekennzeichnet ist.

Naschmarkt Naschmarkt

Der Prater

Der Wiener Prater ist eine Parkanlage in Wien – Leopoldstadt. Der Name kommt von latein. "pratum" – "Wiese" (es gibt auch andere, aber nicht sehr wahrscheinliche Erklärungen für den Namen). Riesenrad auf dem Wiener PraterEr wurde erstmals 1162 urkundlich erwähnt, als Kaiser Friedrich I. das Gebiet einem gewissen Konrad schenkte. Das Wort Pratter wurde seit 1403 verwendet. Ursprünglich bezeichnete man nur eine kleine Insel in der Donau nördlich der Freudenau so, doch wurde der Begriff im Lauf der Zeit auch für angrenzende Auen verwendet. Das Gebiet wechselte oft seinen Besitzer, aber im Jahr 1560 befahl Kaiser Maximilian II. den Ankauf aller dieser Gründe, um ein Jagdrevier zu schaffen (Jagden fanden im Prater bis 1920 statt).

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Schloß Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn stellt eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs dar. Es ist seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Das Schloss liegt westlich der Innenstadt von Wien im Bezirk Hietzing. Bis 1642 stand hier die "Katterburg", ein Landsitz des Wiener Bürgermeisters, dann war es der Witwensitz der Kaiserin Eleonore. Der Name geht angeblich auf Kaiser Matthias zurück, der hier auf der Jagd einen besonders schönen Brunnen gesehen haben soll.


Christkindlmarkt

Über HOTEL.DE haben wir einen schönen Kurztrip zum Christkindlmarkt als Angebot "Wiener Lebensfreude + Schloß Schönbrunn" gebucht. Dies beinhaltete, zusammen mit der Wochenendübernachtung im Trend Hotel Savoyen, pro Person die Wien Card (72 Stunden), eine Gratistasse Punsch und eine Original Wiener Christkindlmarkttasse sowie freien Eintritt im Schloß Schönbrunn. Das Angebot ist auch außerhalb des Christkindlmarkts in leicht abgewandelter Form erhältlich.

Die Weihnachtsbim ist eine gemeinschaftliche Aktion der Wiener Linien und einer Bäckerei und verkehrt an den Adventssamstagen und am Nikolaustag. Eine Fahrt in der historischen Bahn um den äußeren Ring dauert ca. 45 Minuten. Es gibt mehrere, besonders gekennzeichnete, Haltestellen rund um den äußeren Ring zum Zu- oder Aussteigen.

Zum Christkindlmarkt gibt es in Wien mehrere Weihnachtsdörfer und zahlreiche Adventmärkte an unterschiedlichen Plätzen.


Links zu Wien

Unterkünfte, Essen & Trinken

  • zu empfehlendes Restaurant: SANTACRUZ (Spanisch-Südamerikanisch)
  • zu empfehlendes Restaurant: FÜHRICH (typisch Wiener Gerichte)
  • zu empfehlendes Restaurant: FIGLMÜLLER (Wiener flair und Gastfreundschaft)
  • zu empfehlendes Restaurant: PORTERHOUSE (Das Restaurant für Steaks & Ribs)
  • zu empfehlendes Hotel: AUSTRIA Trend Hotel Savoyen
  • zu empfehlende Bar / Diskothek: SKYBAR (hoch über Wien mit Blick auf den Stephansdom)

Insidertips


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel Wien aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.

Zusätzliche Informationen