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Österreich

Süd-Steiermark (Leibnitz und Umgebung)

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Steiermark

Region Südsteiermark

Aus familiären Gründen zog und zieht es uns immer wieder in diese wunderschöne Gegend. Noch ist die Südsteiermark ein Geheimtipp! Also beeilen, wenn man den typischen Touristenströmen nicht begegnen möchte.

Wissenswertes

Die Steiermark ist ein Bundesland in Österreich. Landeshauptstadt ist Graz. Die Steiermark ist der Fläche nach das zweitgrößte, der Einwohnerzahl nach das viertgrößte Bundesland von Österreich. Es grenzt an Kärnten, das Land Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und das Burgenland sowie im Süden an Slowenien. Die Bewohner nennen sich Steirer.
 
Die 1180 zum Herzogtum erhobene Steiermark war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1918 ein Kronland der österreichisch-ungarischen Monarchie; diese umfasste außer dem heutigen österreichischen Bundesland auch die nun zu Slowenien gehörende Untersteiermark.

Geschichte

1180 wurde die Steiermark unter den Traungauern zum Herzogtum erhoben und die lehnsrechtlichen Bindungen an das Herzogtum Bayern und das Herzogtum Kärnten gelöst.
 
Aufgrund eines 1186 mündlich abgeschlossenen (in der Georgenberger Handfeste dokumentierten) Erbvertrages wurden die Herzöge von Österreich aus der Dynastie der Babenberger 1192 Herzöge der Steiermark (bis 1246).
 
Nach dem Aussterben der Babenberger gelangte die Steiermark zunächst an Ungarn, 1261 an Böhmen. Im Frieden von Ofen wurde 1254 der mit der Steiermark verbundene Traungau von jener abgetrennt. Er wurde ein wesentlicher Teil des entstehenden „Fürstenthums ob der Enns“ (Oberösterreich). Gleichzeitig wurde auch die zur Steiermark gehörige Grafschaft Pitten ausgegliedert und dem Herzogtum Österreich, das ungefähr dem heutigen Niederösterreich entspricht, zugeschlagen.
 
1282 gelangte das Herzogtum Steiermark gemeinsam mit dem Herzogtum Österreich an die Habsburger. Im Zuge der habsburgischen Erbteilungen wurde die Steiermark der zentrale Teil Innerösterreichs (mit der Residenz Graz).
 
1918, nach dem Ersten Weltkrieg, wurde gemäß den Bestimmungen des Vertrages von Saint Germain der südliche Teil des Herzogtums, die Untersteiermark, abgetrennt und an den SHS-Staat, das spätere Jugoslawien angeschlossen und ist heute ein bedeutender Teil von Slowenien.
 
1938, nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, wurde das Ausseerland nach Oberösterreich („Oberdonau“) aus-, dafür das südliche Burgenland angegliedert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden diese Gebietsveränderungen wieder rückgängig gemacht, so wurde das Ausseerland am 1. Juli 1948[3] wieder der Steiermark angeschlossen. Im Mai 1945 wurde die Steiermark von den Sowjets besetzt, kam dann aber von 1945 bis 1955 unter britische Verwaltung.

Zusätzliche Informationen