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Italien

Toscolano-Maderno (Gardasee) 2006

Bewertung: 5 / 5

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ItalienUrlaubsreise

22.07.2006 - 28.07.2006

In der Hauptsaison Juli nicht ganz einfach noch Last-Minute Flüge zu bekommen, deshalb ging es diesmal mit dem Auto über den Brenner, in das Lieblingsreiseland der Deutschen - Italien. Da wir noch nie am Gardasee waren, uns von allen Seiten aber zugetragen wurde, dass dieser See unvergleichlich schön ist, mussten wir natürlich mal fahren...

Unterkunft: Toscolano-Maderno, Gardasee, Lage: Gardasee Westufer

Geschichte

Gardasee (italienisch Lago di Garda, im Altertum Lacus Benacus), See in Norditalien, in den Provinzen Verona, Brescia und Trento (Trient) gelegen.

Mit einer Länge von 51 Kilometern, einer Breite von 3 bis 18 Kilometern und einer Gesamtfläche von 370 Quadratkilometern ist der Gardasee der größte See Italiens; seine Tiefe beträgt bis zu 350 Meter. Entstanden ist der See als so genannter Zungenbeckensee: Während der Eiszeit hat ein Gletscher das Becken übertieft, das sich nach dem Rückzug des Eises mit Wasser füllte. Der nördliche, schmale Teil des Sees ist von steilen Felsen gesäumt; im Süden, wo der See seine größte Breite erreicht, ist das Ufer flach und geht in Hügellandschaft über. West- und Südufer des Sees weisen ein mildes, ausgeglichenes Klima auf, in dem Zitronen, Maulbeerbäume, Oliven und Feigen gedeihen; der See selbst ist sehr fischreich. Hauptzufluss des Sees ist der Sarca, und der Mincio, der in den Po mündet, sein Abfluss.

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Region um den Gardasee ist der Tourismus; insbesondere bei Wassersportlern erfreut sich der See großer Beliebtheit. Um den gesamten See reihen sich Fremdenverkehrsorte, darunter u. a. Riva del Garda, Torbole, Bardolino und Peschiera, und zahlreiche Villen prägen die Bebauung der Ufer. Auf der Halbinsel Sirmione (im Altertum Sirmio) im Süden des Sees befinden sich die Überreste einer römischen Villa und das Schloss der Scaliger, einer bedeutenden italienischen Adelsfamilie des Mittelalters.

Toscolano-Maderno

Toscolano-Maderno ist eine Gemeinde mit cirka 7000 Einwohnern in der Provinz Brescia/Lombardei. Sie liegt am Westufer des Gardasees und besteht aus den 1928 fusionierten Städten Toscolano und Maderno, die durch den Wildbach Toscolano getrennt sind. Es besteht eine ganzjährige Fährverbindung nach Torri del Benaco.

Geschichte

In der mitteralterlichen Epoche war Maderno eine Ortschaft, die eine große politische und verwaltungmäßige Bedeutung hatte. Im 17. und 18. Jahrhundert hatten die Herzöge von Mantua ihre Sommerresidenz im Gonzaga Palast und in der Villa del Serraglio. Schon seit dem 14. Jahrhundert hatten Papierfabriken und sonstige Fabriken ihren Sitz in Toscolano. In der Schlucht des kleinen Flüsschens "Toscolano" gibt es einen Wanderweg durch das historische Papiermühlental.


Kurzentschlossen - Kurzurlaub, wir brauchten Urlaub

In der Hauptsaison Juli nicht ganz einfach noch Last-Minute Flüge zu bekommen, deshalb ging es diesmal mit dem Auto über den Brenner, in das Lieblingsreiseland der Deutschen - Italien. Da wir noch nie am Gardasee waren, uns von allen Seiten aber zugetragen wurde, dass dieser See unvergleichlich schön ist, mussten wir natürlich fahren...

IM006124Tremmel Café + Südliche Hauptstraße 26
83700 Rottach-Egern + Tel.: 08022 / 67231

6 wunderschöne Tage lagen vor uns, mit keinem weiteren Gedanken als Relaxen! Die Anreise gestaltete sich, dank unserem Navi, als fast mühelos. Es lotste uns, dank der einprogrammierten kürzesten Route, nach München über die Landstrasse am Tegernsee vorbei, über den Achenpass. Die Landschaft in Oberbayern ist einfach herrlich. Der Tegernsee ein Traum. Türkisblaues, klares Wasser und die Berge im Hintergrund. Kann es noch besser kommen? In Rottach-Egern mussten wir dann einen kleinen Zwischenstopp einlegen und so kam uns das Café Tremmel ganz recht. Hier haben wir erst einmal ein richtig gutes Frühstück zu uns genommen, denn wir waren ja schon sehr bald zuhause losgefahren.

Weiter gen Süden...

Die gesamte Fahrt ging ohne nennenswerte Probleme von statten und so kamen wir am Nachmittag am Gardasee an.

Die Fahrt entlang der Nord-Westseite gestaltete sich etwas mühsam, da hier die Strassen sehr eng liegen, es kaum Parkplätze für die vielen Segler gibt und diese dann wild in allen Ecken und Nischen parken und so den Weg versperren. Zudem fahren auch noch die ganzen Reisebusse diese Strecke entlang, so kann es schon mal vorkommen, dass 2 Busse nicht aneinander vorbeikommen und dadurch den ganzen Verkehr aufhalten.

Gasse zum HotelparkplatzWir kamen irgendwann in Maderno an und folgten der Beschilderung zu unserem Hotel. Dies liegt nur ca. 100m vom Hauptplatz Sankt Marco und dem Hafen entfernt, in einer kleinen Seitenstrasse.

Das Hotel hat einen eigenen kleinen Parkplatz, gemessen an der Anzahl der vorhandenen Zimmer aber zu wenige Stellplätze. Wir hatten Glück und quetschten uns noch dazwischen und hier blieben wir auch die ganze Woche stehen. Das Problem an den Parkplätzen war nämlich, dass es keine gab! Ausserhalb des Hotels waren nur Privathäuser mit eigenen Garagen und die schmalen Gassen und Strassen der Stadt waren zum parken gänzlich ungeeignet.

Strandpromenade  Strand


La Dolce Vita

Nachfolgend die wichtigsten Informationen rund um "La dolce Vita" in Maderno.

Unser Hotel

Hotel ViennaDas Hotel und die Zimmer waren sehr sauber. Die Zimmer ausreichend groß, mit neuen Möbeln ausgestattet. Das Bad war in eine Nische eingebaut, nicht gefliest, sondern als fertige Badvorrichtung eingesetzt. Wer die Bäder in einem Etap- Hotel kennt, diese sind entsprechend gleich. Für uns vollkommen ausreichend und wir empfanden es fast sogar noch hygienischer als die gefliesten Bäder, die teilweise schon Schimmelflecken in den Fugen haben. Das Frühstücksbuffet bestand aus div. Wurstaufschnitt, Käse, frischen Tomaten, alle 2 Tage Frühstückseiern, Müsli, Yoghurt, div. Marmeladen und Honig, Brot, Brötchen, teilweise Süßgebäck. Man hatte die Auswahl an div. Getränken, z.B. Kaffee, Tee, Säfte. Es war vollkommen ausreichend und gut, zumal man wissen muss, dass die Italiener nur sehr wenig oder gar nicht frühstücken, meist nur schnell einen Kaffee trinken. Der Hotelinhaber spricht deutsch, englisch, spanisch und natürlich italienisch, er ist sehr um das Wohl seiner Gäste bemüht.

Hotel ViennaFast jedes Zimmer hat einen Balkon und die unteren Zimmer sogar eine kleine Terrasse mit dabei. Wir können dieses Hotel mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Unser Ort - Maderno

Da es nur 6 faule Tage am Strand mit Gelatti und Pizza waren, gibt es auch keinen ausführlichen Reisebericht.

Blick über den Hafen

Der Strand

Ca. 5-10 Gehminuten vom Hotel entfernt, bestehend aus 3 Abschnitten:Strand

  • Aufgeschütteter Sand mit Liegestühlen und Sonnenschirmen ( Mietpreis je nach Ausstattung)
  • Kieselstrand
  • Liegewiese, etwas abseits vom Wasser

Auf allen Abschnitten ist das Aufstellen von eigenen Sonnenschirmen oder ähnlichem verboten!

 

Der Mittelpunkt / Hafen und Piazza San Marco

Blick über en HafenDas beste Eis gibt es in der Eisdiele "Dolomiti". Hier gibt es die beste Auswahl mit dem besten Geschmack und die größten Eiskugeln der ganzen Stadt (denn wir hatten sie alle probiert!)

Am Platz sind noch weitere Eisdielen, die den Vorteil hatten, dass sie Sitzplätze dabei hatten, so dass man auch mal ein Eis in Ruhe essen konnte, aber leider waren sie geschmacklich nicht so überzeugend wie das Eis von den "Dolomiti".

Neben den zahlreichen Eisdielen, gibt es natürlich auch was für den hungrigen Magen. Ein Restaurant und Pizzeria neben der anderen. Wir hatten nur am ersten Abend in einer Pizzeria am Hafen gegessen. Es war gut, vom Preis akzeptabel, nur die Freundlichkeit der Bedienung ließ zu wünschen übrig.

 

 

Zahlreiche kleine Gassen und Strassen

Unbedingt zu Fuß erkunden, es gibt zwar kaum Läden zum bummeln oder einkaufen, aber die wunderschönen mediterranen Häuser sind einfach wunderschön anzusehen. Von unserem Hotel nur wenige Schritte entfernt ist ein kleiner Bäcker (direkt neben dem Hotel ist auch einer, aber da waren wir nie). Bei ihm haben wir uns immer mit Mineralwasser versorgt. Der Bäcker selbst war ein etwas älterer Mann, spricht nur italienisch aber sehr freundlich und zuvorkommend.

Gassen und Strassen

Gassen und Strassen

 

Unser LieblingsbaeckerDer Eingang von unserem Lieblingsbäcker

Essen

Pizzeria am Hafen, zwischen Souvenir-Läden, der Name leider unbekannt: Essen gut, Preise moderat, leider nur wenige 2 Platz-Tische, Tische mit 4 Stühlen dürfen auch nur mit mind. 3 Personen besetzt werden - Service nicht freundlich.

Pizzeria Diabolo: Direkt um die Ecke bei unserem Hotel. Wir hatten Pasta bestellt, scheinbar sind Nudeln in Maderno nur als Vorspeisen gedacht, denn die Größe ließ darauf schließen. Wenn es denn als Vorspeise gedacht war, dann schlägt aber der Preis mit rund 6-8€ / Portion ordentlich zu Buche! Die Pizzen die an die anderen Tische geliefert wurden, waren sehr groß. Das Restaurant war sehr gut besucht, auch von Einheimischen. Uns hatte es nicht sehr zugesagt.

Pizzeria Gatto Giallo: UNSERE LIEBLINGSPIZZERIA!!!! Nur 1-2 Minuten vom Hotel entfernt. Das Restaurant verfügt über eine schöne große, doppelstöckige Dachterrasse mit verschieden großen Tischen. Die Speisenauswahl wird hauptsächlich von verschiedenen Pizzen dominiert, es gibt aber auch Pasta und diverse Fleischgerichte zur Auswahl. Unser Essen bestand hauptsächlich immer aus Pizza und Insalata Mista Die Pizza zu beschreiben ist nicht schwer! Extra groß, extra dünn, extra viel Belag und EXTRA LECKER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Pizzeria Gatto Giallo
Pizzeria Gatto Giallo
Pizzeria Gatto Giallo
So groß sind die Pizzen

 Links zur Region Gardasee

Zu empfehlen ...

Entlang der Route um den Gardasee, der SS45, kommt man an allen Orten vorbei. Auf der Westseite hat uns Maderno am besten gefallen, die Südseite des Gardasees ist dann schon sehr touristisch angelegt. Wer Erholung sucht, großen Trubel nicht braucht, nicht unbedingt Wert auf viele deutsche Urlauber und deutsch sprechende Italiener legt, der ist hier sehr gut aufgehoben. Hier ist der Lago di Garda noch typisch italienisch.


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel Toscolano-Maderno aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.

Zusätzliche Informationen