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Irland

Irland Informationen

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Geschichte

Die nachfolgenden Punkte sollen nur eine ganz knappe Übersicht aus der sehr bewegten irischen Geschichte geben (kein Anspruch auf Vollständigkeit). Ich habe einige Bücher zur irischen Geschichte gelesen (siehe weiter unten) und finde die irische Geschichte nach wie vor äußerst spannend.

  • Ab 10000 v.Chr. beginnen sich die Eiszeitgletscher des Pleistozän zurückzuziehen. Die Meeresspiegel steigen wieder. Dabei entsteht unter anderem Irland als Insel.
  • Gegen 7000 vor Christus wandern die ersten Jäger und Sammler aus Nordengland (und angeblich aus dem Mittelmeerraum, als das "Kleine Volk" Teil vieler Sagen) ein. Sie werden später von den Kelten verdrängt und gehen der Sage nach wortwörtlich in den Untergrund und werden Teil der "Tír na nÓg", der irischen "Anderswelt". Gleichzeitig entstehen die ersten Moore. Im 4. Jahrtausend bringt eine neue Einwanderungswelle Ackerbau und Megalithbauweise nach Irland. Um 2500 bringen weitere Einwanderer vom Kontinent Kupferbearbeitung ins Land, Gold wird exportiert.
  • Die Kelten werden herrschende Klasse und teilen ihre Clans in fünf Königreiche auf: Ulster, Nord-Leinster, Süd-Leinster, Munster und Connaught. Trotz der Unabhängigkeit erkennen alle Clans Tara im County Meath als Hauptstadt an. Die Grundmauern der großen Halle sind noch zu sehen.
  • Ab 1200 (späte Bronzezeit) beginnen Schmuck, Werkzeuge und Waffen eine immer höhere Kunstfertigkeit aufzuweisen. Um 300 bringen Kelten die La Tène-Kultur und Eisen nach Irland. Das Land ist in ca. 150 Königreiche (Túath) geteilt. Über dem Kleinkönig (Rí) steht der König einer Provinz (Rí Ruireg) über dem wiederum der Hochkönig (Ard-Rí) steht. Die Römer erobern die Insel "Hibernia" nie.
  • ab 300 n. Chr.: Irische Überfälle nach Wales und Schottland legen den Grundstein für den dort bis ins 8./10. Jahrhundert andauernden irischen Einfluss. Die ersten Kelten werden christianisiert.
  • ab 600 n. Chr.: Blüte der irischen Mönchskirche. Macht- und Besitzentfaltung der Klöster.
  • ab 800 n. Chr.: Wiederholte Wikinger-Überfälle. Sie gründen u.a. Dublin, Waterford, Wexford, Cork und Limerick, führen die Geldwirtschaft ein, werden später christianisiert und assimiliert.
  • ca. 1155: Heinrich II. von England erhält vom Papst die Erlaubnis, zur Reform der Kirche in Irland einzugreifen.
  • 1169: Der König Dermot MacMurrough ruft wegen selbstverschuldeten Aufständen Heinrich II. um Hilfe an; anglowalisische Normannen unter Gilbert Fitz Richard (genannt Strongbow) besetzen Irland. Den Iren wurde in den folgenden Jahrhunderten eine neue Kultur aufgezwungen: bisher wurden bei ihnen die Führer gewählt, es gab keinen Privatgrundbesitz.
  • 1172: Der irische Klerus huldigt in Cashel Heinrich II. als oberstem Lehnsherrn.
  • 1210: Heinrichs Sohn kommt nach Irland, um es für die englische Krone zu unterwerfen. Bis ca. 1250 kommen zwei Drittel des Landes unter anglowalisische Barone, im Rest herrschen die Rís weiter. Die neuen Herren werden im folgenden von der irischen Kultur assimiliert (Angloiren).
  • 1315 - 1318: Eduard Bruce, der Bruder des schottischen Königs, überfällt Irland und wird Hochkönig.
  • 1366: Die Statuten von Kilkenny versuchen durch Verbot von Mischehen und der irischen Sprache erfolglos, die Gaelisierung der angloirischen Oberschicht zu stoppen.
  • ab 1534: England wird anglikanisch, da eine der zahlreichen Scheidungen Heinrichs VIII. von England von der Kirche nicht sanktioniert wurde. Er dehnt seine Macht über ganz Irland aus. Die Reformation trifft auf eine desolate irische Kirche. Im Zuge der Säkularisation werden ca. 400 Klöster zerstört.
  • 1541: Heinrich VIII. nimmt den Titel König von Irland an (davor Lord of Ireland).
  • 1569 - 1583: Der Aufstand gegen Elisabeth I. von England in Munster scheitert trotz Unterstützung durch Spanien und den Papst.
  • 1577: Die "Piratenkönigin" Grace O'Malley unterwirft sich aus taktischen Gründen dem englischen Befehlshaber in Irland und erhält so ihr Herrschaftsgebiet als Lehen zurück.
  • 1595: Aufstand von Red Hugh O'Donnell und Hugh O'Neill in Ulster.
  • 1601: 4000 Spanier landen in Kinsale zur Unterstützung, aber die Schlacht wird verloren.
  • 1603: Die irischen Führer müssen sich Jakob I. von England unterwerfen. Das soziale, kulturelle und politische Gefüge des gaelischen Irland wird ausgelöscht.
  • 1607: "Flucht der Grafen" Red Hugh O'Donnell und Hugh O'Neill aus der Provinz Ulster (heute Nordirland) ins Exil nach Spanien. Damit wurde der Platz frei für die Ansiedlung englischer Landbesitzer ("Plantations"). In der Folge zeigen sich die angesiedelten Protestanten verständlicherweise als eifrige Verfechter der Union mit England (Unionists).
  • 1641: Massaker an englischen Siedlern in Ulster. Den Rebellen schließen sich bald die Angloiren an.
  • 1649 / 1650: Aufgrund von Aufständen und Bürgerkriegen schickt England Oliver Cromwell, den "Lord Lieutenant", nach Irland, welcher mit äußerster Brutalität die Aufstände der "Papisten" niederwirft. In der Folge wird ein Gesetz verabschiedet, das katholische Landbesitzer, die ihre Treue zu England währen der Kämpfe nicht nachweisen konnten, praktisch enteignet, natürlich zugunsten von Protestanten.
  • 1690: Der katholische Jakob II., 1688 durch den protestantischen Wilhelm von Oranien ent­thront, versucht mit französischer Hilfe von Irland aus seinen Thron zurückzuerobern. Er unterliegt in der Schlacht am River Boyne. Die "Protestant Ascendancy" (protestantische Überlegenheit) ist begründet. Den Sieg in dieser Schlacht feiern die Protestanten noch heute mit den "Orange Marches", bei denen sie triumphierend durch katholische Viertel marschieren und die jedes Jahr zu Spannungen in Nordirland führen.
  • 1691: Nach dem gebrochenen Vertrag von Limerick (als sich Sarsfield, der letzte Kommandeur des Bürgerkriegs dort den Oraniern ergab, handelte er einen Vertrag aus, der freie Glaubensausübung und andere Minimalrechte verschafft hätte) schließen die "Penal Laws" (Strafgesetze) die Katholiken vom Recht auf Landbesitz aus; in der Folge reißen englische Protestanten den Großteil des Landes und die Macht an sich. Viele Iren emigrieren in der Folgezeit, verdingen sich in katholischen Armeen und kämpften auch im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (gegen England). Die Führung der nicht emigrierten Iren übernimmt die katholische Kirche. Die englische Handelspolitik macht Irland zum rückständigen und kolonial ausgebeuteten Armenhaus Großbritanniens.
  • 1782 - 1800: Die protestantisch-patriotische Freiwilligenbewegung ("Volunteer's Movement") erzwingt handelspolitische und verfassungsrechtliche Verbesserungen für Irland.
  • 1798: Aufstände der United Irishmen, angeführt von Wolfe Tone, welcher sich durch Selbstmord der Hinrichtung entzieht. Ein neuer Mythos von tapferen, aber scheiternden Revolu­tionären ist geboren.
  • 1801: Act of Union: Auflösung des irischen Parlaments. Stattdessen entsendet Irland 100 Abgeordnete nach Westminster.
  • 1803: Robert Emmett wird nach dem Scheitern seiner Rebellion hingerichtet. Zahlreiche Ge­heim­­bünde kämpfen gegen die britischen Grundbesitzer.
  • 1823: Daniel O'Connell gründet die Catholic Association, erstmals in der Geschichte eine wirkliche Massenbewegung (1828: 3 Millionen Mitglieder).
  • 1829: Aufhebung der antikatholischen Strafgesetze.
  • 1846 - 1851: Die "Great Famine" (Große Hungersnot), verursacht durch Vernichtung der Kartoffelernten durch Schädlinge in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren im kartoffelmäßig nahezu monokulturellen Irland, kostet eine halbe Million Iren das Leben. Es folgten Typhus-, Ruhr- und Choleraepidemien, die leichtes Spiel haben. Protestantische Priester verteilen Nahrungsmittel gegen Übernahme der Konfession, englische Händler verkaufen Nahrung wegen des höheren Profits lieber nach England. Hunderttausende wandern aus. 1901 hatte Irland nur 3,5 Millionen Einwohner - vor der Hungersnot hatten 8 Millionen Einwohner Irland zum bevölkerungsreichsten Land Europas gemacht. Nationale Erhebungen scheitern in dem geschwächten Land.
  • 1858: Die Irish Republican Brotherhood hat sich der Unabhängigkeit Irlands verschrieben - wenn nötig mit Waffengewalt. In den USA gründet sich eine ähnliche Vereinigung, die Bruderschaft der "Fenier".
  • 1866: Die Fenier versuchen eine Besetzung Kanadas, um es gegen ein freies Irland einzutauschen. Die Operation scheitert.
  • 1869: Der britische Premierminister Gladstone hebt die anglikanische Staatskirche auf.
  • 1870: Isaac Butt gründet die Home-Rule-Bewegung (Forderung nach irischer Selbstverwaltung).
  • 1879: Michael Davitt gründet die Land League mit dem Ziel, die Pachtbauern vor Wucherzinsen und Kündigung zu schützen.
  • 1880: Charles Stuart Parnell, der "ungekrönte König Irlands", fordert, dass jeder, der eine Farm, deren Eigentümer vertrieben worden war, übernimmt, von seinen Freunden gemieden werden solle. Der erste, dem dies widerfuhr, war der Gutsverwalter Charles Boycott. Sein Name ging sowohl als Substantiv wie auch als Verb in den allgemeinen Sprachgebrauch ein, neben ähnlich entstandenen Begriffen wie Sabotage oder lynchen.
  • 1885: Parnell unterstützt mit seinen 86 irischen Abgeordneten Premierminister Gladstone gegen das (nie eingelöste) Versprechen irischer "Home Rule". Er stirbt verbittert 1891.
  • 1915: Gründung der IRA (Irisch-Republikanische Armee).
  • 1916: Der Osteraufstand: am 24. April erheben sich die Sinn Féin ("Wir selbst", radikale republikanische Partei) und die Gewerkschafter James Connollys gegen die Briten, besetzen mit ca. 150 Mann das Hauptpostamt in Dublin. Angeführt werden sie von Patrick Pearse und James Connolly. Schlecht bewaffnet und mit Brotvorrat für eine Woche, ruft Pearse die Unabhängigkeit und eine irische Republik aus, nicht in der Hoffnung zu gewinnen, sondern um ähnliche Erhebungen hervorzurufen. Nach fünf Tagen wird der Aufstand niedergeschlagen, das Postamt zerstört, Pearse und Connolly erschossen. Doch die öffentliche Meinung in Irland beginnt sich endgültig gegen Großbritannien zu stellen. Yeats schreibt: A terrible beauty is born.
  • Der ehemalige englische Konsularmitarbeiter Sir Roger Casement reiste kurz zuvor von Deutschland nach Irland, um den Aufstand zu verhindern, der wie er wusste ohne deutsche Hilfe scheitern würde. Er wurde von den Engländern des Verrats angeklagt und gehängt.
  • 1918: Überwältigender Wahlerfolg der Sinn Féin. Sie weigert sich allerdings, das englische Parlament anzuerkennen, und ruft stattdessen das irische Abgeordnetenhaus "Dail Eireann" in Dublin aus. Eamon de Valera wird erster Präsident. Das alles gegen den Willen der Engländer und ohne internationale Anerkennung. Großbritannien verzichtet in der Folge auf die Entsendung regulärer Truppen und versucht stattdessen unter anderem mit gewalttätigen Söldnertruppen, den "Black and Tans", die politischen Strukturen zu zerstören.
  • 1919 - 1921: Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien. Im Gegensatz zur Sinn Féin ist die IRA unter der Führung von Michael Collins der Ansicht, Unabhängigkeit nur mit Waffengewalt zu erreichen. Obwohl schlecht bewaffnet, kämpft sie effektiv. Der Krieg endet mit der Aufnahme Irlands als selbstständiges Mitglied in den Commonwealth. Nordirland verbleibt auf eigenen Wunsch bei Großbritannien. Michael Collins sieht in der teilweisen Unabhängigkeit einen ersten Schritt und akzeptiert sie, überwirft sich darüber aber mit de Valera.
  • 1921 - 1923: Bürgerkrieg in Irland zwischen der Freistaatregierung und den Rebellen um Eamon de Valera, die sich nicht mit der Teilung Irlands abfinden wollen. Die schwindende Unterstützung für die IRA erzwingt einen Waffenstillstand, welcher den geteilten Zustand festschreibt. Im August 1922 wird Collins bei einem Attentat der IRA im County Cork erschossen.
  • Obwohl die IRA sich in die Berge zurückzieht und de Valera untertaucht, finden Morde an Dáil-Mitgliedern und Exekutionen an IRA-Gefangenen weiterhin statt. Im April 1923 beendet de Valera die Aktionen der IRA und kandidiert für die Parlamentswahlen. Bei seinem ersten Wahlkampfauftritt wird er von Vertretern des Freistaates verhaftet.
  • 1925: Dublin erkennt die Existenz eines unabhängigen Nordirland an.
  • 1923 - 1948: Die Partei Fianna Fáil lockert während ihrer Regierungszeit die Bindung an Großbritannien. Bis 1939 waren die Häfen noch in englischer Hand, und aufgrund der rein agrarischen Prägung Irlands war das Land wirtschaftlich immer noch von Großbritannien abhängig.
  • 1937: Neue Verfassung von Eamon de Valera: Republic Éire. In ihr ist auch der Anspruch auf die gesamte Insel und die Wiedervereinigung festgeschrieben. Stößt in Nordirland wegen der engen Bindung an den katholischen Glauben auf Ablehnung. Irisch wird erste Amtssprache.
  • 1939 - 1945: Irland bleibt während des Zweiten Weltkriegs neutral, denn "England's difficulty is Irelands opportunity", "Englands Schwierigkeit ist Irlands Chance".
  • 1949 trat Irland aus dem Commonwealth aus, die Republik Irland wurde formell proklamiert. Seit 1921 war der irische Freistaat unabhängig, verblieb aber als Dominion im Commonwealth. Die Republik Irland hat wiederholt versucht, die Vereinigung mit Nordirland zu erreichen. Nordirland besteht aus den sechs nordöstlichen Grafschaften des historischen Irlands und verfügt über eine protestantische Bevölkerungsmehrheit. Seit 1920 bildet Nordirland eine separate politische Einheit und gehört zu Großbritannien. In den sechziger Jahren brachen wieder offen gewalttätige Auseinandersetzungen in Nordirland aus. Die Konfliktparteien waren die IRA (Irish Republican Army: Irisch-Republikanische Armee), die ein vereinigtes Irland anstrebt, unionistische paramilitärische Gruppen, die den Verbleib Nordirlands bei Großbritannien forderten, und die britische Armee.
  • Das britisch-irische Abkommen von 1985 räumte der Republik Irland eine beratende Rolle bei Nordirland betreffenden Angelegenheiten ein. Am 31. August 1994 verkündete die IRA einen einseitigen Waffenstillstand, beendete diesen aber am 9. Februar 1996. Friedensverhandlungen begannen im Juni 1996, aber da Sinn Féin, der politische Arm der IRA, von den Gesprächen bis zur Wiedereinsetzung des Waffenstillstands durch die IRA ausgeschlossen wurde, konnten nur geringe Fortschritte erzielt werden. Der britische Premierminister Blair hob kurz nach seiner Amtseinführung im Mai 1997 die Kontaktsperre zwischen der britischen Regierung und der Sinn Féin auf.
  • Letztere wurde in den folgenden neun Monaten noch zweimal von den Gesprächen ausgeschlossen, da man die ihr verbundene IRA für mehrere Morde verantwortlich machte. Im März 1998 kehrte die Partei an den Verhandlungstisch zurück. Einen Monat später konnten sich die nordirischen Parteien auf ein Abkommen einigen, das den seit Jahrzehnten andauernden Nordirlandkonflikt beenden soll. Im Mai 1998 schließlich fand eine Volksabstimmung statt, in der sich über 94 Prozent der Wähler in Irland für das zwischen Unionisten und Nationalisten ausgehandelte Abkommen aussprachen. In der parallel in Nordirland stattfindenden Abstimmung, stimmten über 70 Prozent der Wähler für den ausgehandelten Friedenskompromiss.
  • Staatspräsidentin Mary Robinson wurde 1991 gewählt und war die erste Frau in diesem Amt. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Kofi Annan, ernannte Mary Robinson im Juni 1997 zur Hochkommissarin für Menschenrechte, nachdem sie zuvor erklärt hatte, nach einer Amtsperiode als Staatspräsidentin zurückzutreten. Ihre Nachfolge trat Mary McAleese an, die die Wahlen im Oktober 1997 gewann und erster aus Nordirland stammender Staatspräsident wurde.
  • Die Wahlen in Irland spiegeln zunehmend den Trend wider, dass keine der beiden großen Parteien, Fianna Fáil und Fine Gael, Mehrheiten hinter sich bringen kann, so dass die stärkste Partei gezwungen wird, eine Regierungskoalition zu bilden. Premierminister John Brutons Koalitionsregierung verlor bei den Wahlen im Juni 1997 nur knapp gegen eine neue, von Bertie Ahern geführte Koalition aus Fianna Fáil und den Progressive Democrats.

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