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Irland

Tour Herbst 2011 (Co. Cork, Co. Kerry)

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Tag 2 – 09.09.2011 (Cork - Mizen Head - Kenmare, Co. Kerry)

Die Mizen-Halbinsel (irisch Carn Uí Néid, englisch Mizen Head) ist die südlichste der vier südwestlichen Halbinseln Irlands und gehört zur Grafschaft Cork. Sie hat die Form zweier Finger, von denen der nördliche „Sheep’s Head“ (oder Muntervary, irisch Rinn Mhuintir Bháire) genannt wird und zu den abgeschiedensten Regionen der gesamten Insel gehört. Ringstraßen erschließen diese zweigeteilte Halbinsel, an denen u.a. die winzigen Orte Crookhaven, Goleen, Schull und Toormore liegen.

Die Straße zwischen Bantry und Skibbereen markiert die östliche Grenze der beiden knapp 30 km langen Finger, die Gaeltacht-Gebiet sind. An ihren Enden liegen Sheep’s Head bzw. Mizen Head. Die alten Kupferminen am Mount Gabriel liegen nahe dem höchsten Punkt der Halbinsel.

Mizen Head ist die pittoreske Südwestspitze Irlands. Hier liegt der kleine Ort Crookhaven mit seinem geschützten Hafen. Marconi kam hierher, um seine erste Radiomitteilung über den Atlantik zu senden und um mit vorbeifahrenden Schiffen zu kommunizieren. Über eine Brücke kann man zum Leuchtturm und zum Mizen Head Visitor Centre auf der vorgelagerten Klippe gelangen, wo die raue Brandung des Atlantiks hohe Gischt schlägt.

Das Dorf Goleen wurde im 19. Jahrhundert an einer Kreuzung gebaut, an der Viehausstellungen abgehalten wurden. Es gibt auch einen versteckten Hafen, der dem Dorf seinen Namen 'Goilin', 'kleiner Meeresarm', gab. Obwohl der Hafen bei Niedrigwasser trocken fällt, gibt es einen Kai um Fischereiboote und Jachten festzumachen.

Schull ist ein Seglerort, der im Sommer mit Festivals und Regatten lockt und seine Saison hat, die im einzigen Planetarium Irlands bis in die Nacht geht.

Nahe bei Toormore (Tuar Mór) liegen das Wedge tomb von Toormore und das Wedge tomb von Altar.

Die Halbinsel Sheep’s Head ist menschenleer und von Durrus bis zu ihrem Ende nur 16 Meilen lang, also ideal für ungestörte Radtouren. Zur Spitze von Sheep’s Head führt einer der wenigen ausgeschilderten Rundwanderwege in West Cork.

Kenmare (irisch An Neidín) ist eine Stadt in der Civil parish Kenmare (irisch Ceann Mara) im Süden des County Kerry in der Republik Irland mit 1.701 Einwohnern (Stand 2006). Sie ist stark vom Tourismus geprägt und ein guter Ausgangspunkt für Touren auf die Halbinseln Iveragh (Ring of Kerry) und Beara.

Die heutige Stadt wurde um 1670 von Sir William Petty, 1. Marquis of Lansdowne gegründet. Drei größere Straßen bilden ein Dreieck, in dem das Stadtzentrum liegt: William Street (heute Main Street), Henry Street (benannt nach dem Sohn Williams) und die Shelbourne Street, die nach dem Earl of Shelbourne benannt ist.

Die Besiedlung ist älter als die moderne Stadt. Am Ortsrand, am Ufer des Flüsschens Finnihy liegt Druid's Circle, der Steinkreis von Kenmare mit 15 Steinen und einem Dolmen in der Mitte. Diese Kombination ist eine der größten ihrer Art in Südwestirland. Der Steinkreis von Dromagorteen liegt im "Bonane Heritage Park" östlich von Kenmare. Von den Wikingern wird gesagt, sie hätten die Gegend heimgesucht. Auf wikingischen Ursprung soll auch die Bezeichnung Head of the Sea für Kenmare zurückgehen, was ins Irische übersetzt Ceann Mara heißt. Daraus ist der englische Name Kenmare entstanden.

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