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Irland

Tour Sommer 2004 (Dublin, Westmeath, Galway, Mayo, Donegal, Louth)

Bewertung: 5 / 5

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IrlandUrlaubsreise

31.07.2004 - 15.08.2004

Der letzte Irland Besuch ist ja nun doch schon einige Zeit her und das war "harte Arbeit". Immerhin musste ich den ganzen Tag in der Schule verbringen ...

Der diesmalige Urlaub war ein Trip von Ost nach West - durch die Midlands (Premiere!) an die Westküste und dort entlang gen Norden nach Inishowen. Von dort ein paar Abstecher nach Nordirland (Bushmills Distillery, Giant's Causeway, Londonderry) und über Omagh (Ulster American Folk Park) Richtung Dublin (mit Besuchen in Monasterboice, Newgrange, Hill of Tara). Die Reiseroute gibt es hier zum Download.

Aufmerksame Besucher werden feststellen, dass ich immer wieder an einigen gleichen Orten war, aber mit anderen Reisebegleitungen, welche natürlich auch die wunderschönen Teile Irlands sehen wollten.

Unterkunft: B&B (wie gewohnt immer gut, bis auf eine Ausnahme), Flug mit Aer Lingus und Mietwagen über Europcar


1. Reisetag - von Frankfurt nach Dublin

Wie immer ging es vom Flughafen Frankfurt nach Dublin mit AerLingus. Allerdings muss ich sagen, dass es das voraussichtlich letzte mal mit AerLingus war. Der Preis von 212 € (p.P. Hin- und Rückflug) fand ich für AerLingus zwar schon recht günstig, aber dass AerLingus auch noch von sich behauptet nun eine "Billigfluglinie" zu sein, hat mich schlichtweg umgehauen. Dafür war es einfach zu teuer. Der Service war null (passt zu Billigfluglinien) und schon beim Abflug hatte unser Gepäck Übergewicht, so dass wir hier nachzahlen mussten (was früher unter Kulanz kostenlos möglich war).

Das Einchecken des Mietwagens verlief am Dublin Airport unproblematisch, die Schalterangestellte kam sogar aus Berchtesgaden. Wir erhielten freundlicherweise einen recht großen Wagen - einen Ford Focus Saloon. Die 2 Koffer, 1 Trolley und 2 Rucksäcke waren problemlos unterzubringen.

Ankunft war ca. 21.00 Uhr Ortszeit, das Wetter war trocken und ein lauer Sommerabend. Eine schönere Begrüßung hätte es nicht sein können.

Somit ging es nun zur Ersten Unterkunft, ca. 6 km vom Flughafen entfernt.

Diese Unterkunft wurde bereits in Deutschland gebucht und die Vermieterin teilte uns mit, dass sie evtl. nicht da sei, aber ein elektronisches Schloss mit PIN angebracht sei. Wie schon immer festgestellt, haben die Iren ein großes Vertrauen in ihre Gäste ...

Die Unterkunft war einfach, in der Nähe ist eine Tankstelle, wo man zu der Zeit auch noch das nötigste an Verpflegung bekommt. Das Frühstück (Irish Breakfast) war mittelmäßig.

Von hier ging es dann weiter Richtung Athlone, Co. Westmeath.


2. Reisetag - von Swords / Dublin nach Athlone

Erster Stopp war Trim. Dort schauten wir uns die Ruine von Trim Castle an. Für 1,50 € p.P. durfte man dann in das Innere des Castle, das noch halbwegs erhaltene Hauptgebäude war nicht im Preis enthalten und nur mit Führung für 3 € p.P. erhältlich.

Weiter ging es danach über Fore Abbey, eine alte Abtei aus dem 12. Jahrhundert und nach Mullingar.

Dort in der Nähe gibt es ein sehr großes Anwesen, Belvedere House and Parc. Für 6 € Eintritt p.P. kann man sich dort den ganzen Tag aufhalten. Es war jedoch unheimlich heiß an diesem Tag und die Zeit drängte. Hier könnte man beim nächsten Mal etwas mehr Zeit einplanen.

Auf dem Weg nach Athlone kamen wir am Lough Ennell vorbei, wo wir kurz hielten, um uns abzukühlen. Dieser See ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet zahlreiche Bade- und Wassersportmöglichkeiten sowie (mindestens) einen Campingplatz.

Danach ging es weiter über Kilbeggan, wo die Locke's Whiskey Distillery zu sehen ist. Der Besuch lohnt sich kaum. Die Whiskey Marke ist wohl in Irland sehr bekannt, wenngleich auch nicht mehr auf dem Markt, aber verglichen mit Bushmill's oder Jameson's Distillery gibt es hier für 5 € p.P. wenig zu sehen.

Gegen 17.00h sind wir dann in Athlone angekommen. Die zuvor im B&B Verzeichnis ausgesuchte Unterkunft (Shemalier House) war leider ausgebucht. Aber wie ich die Iren kenne und liebe, hat man sich dort sehr bemüht, eine Unterkunft zu finden. Obwohl wir zunächst wirklich gerne dort untergekommen wären. Das Haus war sehr groß und hatte ein edles Interieur. Im Preis inbegriffen wäre die Sauna und der Pool gewesen, sehr selten für ein B&B. Aber die empfohlene Unterkunft war ebenfalls ein Volltreffer. Die Familie war äußerst nett und wir haben uns sehr gut mit ihnen unterhalten können und einige Tipps für die Region erfahren.

Am Abend sind wir dann kurz nach Athlone, um etwas zu Essen und vielleicht die Stadt zu erkunden. Wir waren aber bereits sehr spät dran, Pubfood war leider nicht mehr, so dass wir ein italienisches Restaurant aufgesucht haben. Das Essen war recht gut, die Preise akzeptabel, aber hier wurde versucht uns übers Ohr zuhauen. Es wurden andere Preise verlangt, als in der zuvor ausgegebenen Karte drin standen. Der Kellner entschuldigte dies nach unserem Bemängeln damit dass wir eine "alte" Karte erhalten hätten. Wir mussten dann natürlich auch nur den "alten" Preis zahlen.

3. und 4. Reisetag - Ausflüge in die Region von Athlone

Heute stand die Umgebung von Athlone auf dem Programm. Wir starteten zunächst in Richtung Clonmacnoise. Ein Ort voller Mystik und Geschichte. Ein sehr großer alter Friedhof mit zahlreichen Kreuzen, kleinen Kapellen und Gräbern. Tief verwurzelt in die irische Geschichte.

Als nächstes sind wir nach Shannonbridge gefahren. Dort gibt es ein riesiges Moorgebiet, wo Torf industriell abgebaut wird. In Shannonbridge selbst gibt es eines der größten irischen Torfkraftwerke zur Stromerzeugung. Mit der Shannonbridge Bog Railway geht es quer durch das riesige Abbaugebiet und es wird natürlich auch erzählt, was es mit dem Gebiet und seiner Flora und Fauna auf sich hat. Auch über den traditionellen Torfabbau erfährt der Besucher einiges.

Dort trafen wir auch mehrere Touristen aus Bamberg, welche mit dem Boot auf dem Shannon unterwegs waren. Wie diese Touristen und auch wir bereits oft feststellen mussten, haben die Iren nur ein eingeschränktes Raum-/Zeitvermögen. Denn man sagte den Bambergern, von Shannonbridge zur Bog Railway sei es nur ca. 20 Minuten. Daraus wurden jedoch mehr als 1,5 Stunden. Das führte bei drei der Bamberger zu argen Blasen an den Füssen, da das Schuhwerk entsprechend einfach und bequem ausgesucht war ... In Shannonbridge haben wir kurz Halt gemacht, um die "Fuß geschädigten" Bamberger Touristen wieder abzusetzen. Kurz entschlossen wollten wir noch in einer Sandwich Bar etwas essen und wurden doch ziemlich enttäuscht, als wir für 2,40 € je Sandwich nur zwei doppelte Scheiben Toast mit Butter und dem gewünschten Belag erhielten ...

Über Birr ging es dann zurück nach Athlone. Abends sind wir dann östlich vom Lough Ree nach Glasson gefahren, wo es ein sehr schönes Pub mit exzellentem Essen gibt. Das "Grogan's" findet man aus Richtung Athlone kommend auf der rechten Straßenseite (es gibt nur zwei Pubs dort).

Danach sind wir noch ein Stück um den Lough Ree gefahren. Es gibt sehr schöne Ecken, und kleine Yachthäfen. Auch ein sehr großer 18-Loch Platz mit Hotelanlage (Glasson Golf Hotel & Country Club) ist dort in unmittelbarer Nähe mit wunderschöner Aussicht auf den See. Nach der Rückkehr gab es dann von der Vermieterin noch einen selbst gebackenen Apple Pie mit Sahne - köstlich ... Und sie sagte extra noch, wir sollen keinen Nachtisch im Pub essen, obwohl der dort auch gut sein soll!

Ursprünglich sollte nun die Weiterfahrt nach Galway sein. Wir beschlossen jedoch, den Reiseplan etwas zu ändern und einen Tag länger in Athlone zu bleiben, um den Lough Ree näher zu erkunden. Leider regnete es jedoch zunächst sehr stark. Wir haben daher einen Ausflug zu Tullynally Castle and Gardens gemacht und mussten leider feststellen, dass dort erst ab 14.00 Uhr geöffnet ist. Es wäre sicherlich sehr lohnenswert gewesen und der Regen hatte inzwischen auch aufgehört. Also sind wir zunächst weiter Richtung Roscommon und haben dort das Roscommon Castle gesucht, welches schwer zu finden war. Dann ging es zurück zum Lough Ree, wo es leider wieder sehr stark zu regnen angefangen hat. Ein kurzer Spaziergang mit Regenkleidung und dann zurück zum Zimmer. Abends haben wir dann Athlone erkundet. In der Kette "SubS" jeweils ein großes Baguette gegessen und später dann in die River's Bar, direkt am Shannon eingekehrt. Eine sehr gemütliche und moderne Bar mit schöner Aussicht. 


5. Reisetag - von Athlone nach Galway

Bevor es nun endgültig weiter ging in Richtung Galway, haben wir für die Vermieterin und ihren Mann erst einmal eine Schachtel Pralinen als kleines Dankeschön besorgt. Die beiden haben sich rührend um uns gekümmert. Wir sind mit Tipps für die Region versorgt worden, ein Netzadapter haben sie uns geschenkt (unserer ist leider kaputt gegangen), mit Whiskey und Wein abends versorgt und natürlich ist der köstliche Kuchen nicht zu vergessen.

Auf dem Weg nach Galway haben wir Kilmacduagh Abbey besichtigt, eine historische Klosteranlage mit Rundturm aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Danach sind wir zu den nördlichen Ausläufern des "Burren" Gebiets im Co. Clare gefahren. Eine schroffe und wilde Landschaft aus Kalksteinplatten. Über Kinvarra ging es dann nach Salthill / Galway. Kinvara ist ein schönes kleines Dorf mit Hafen und in der Nähe gibt es eine sehr schöne Bucht. In Salthill haben wir dann ca. 50 m vom Strand entfernt unser B&B gefunden. Wir hatten Glück, dass wir nicht früher nach Galway sind, denn die alljährlichen Galway Races führten dazu, dass alle Zimmer ausgebucht waren. Außerdem war ja der Bank Holiday und somit für die Iren ein verlängertes Wochenende.

Abends sind wir dann ein wenig am Strand spazieren gegangen, nach Galway rein gelaufen (ca. 15 Minuten Fußweg) und haben uns die Stadt angesehen und im Restaurant gegessen. Danach sind wir zum Salthill Leisure Park und haben uns Salthill / Galway mit dem Riesenrad (5 € p.P.) von oben angeschaut. Salthill ist ein beliebtes Urlaubsgebiet und bietet entsprechend viel "Spielhöllen" und ähnliches. Ein letzter Nachtspaziergang am Strand bei herrlich warmen Wetter und dann zurück aufs Zimmer.

Nach dem ausgiebigen Irish Breakfast sind wir dann noch kurz am Strand gewesen, der sonnige und warme Morgen musste bei der Kulisse noch einmal ausgiebig genutzt werden. 


6. Reisetag - von Galway nach Achill Island

Über Cliffden und Connemara ging es dann nach Kylemore Abbey, einem von Nonnen geführten internationalen Mädcheninternat. Erstaunlich, wie geschäftstüchtig Nonnen doch sein können. Neben einem eigenen Handarbeits-Shop mit Produkten aus eigener, regionaler und überregionaler Fertigung, verlangt man dort 10 € Eintritt, um Teile des ehrwürdigen Hauses und den großen Garten zu sehen. Das Anwesen ist sicherlich sehr schön und hat, wie so vieles in Irland, auch eine interessante Geschichte. Aber bei Regen war uns das den Eintritt nicht wert. Empfehlenswert ist auch der ganz in der Nähe befindliche Connemara National Park.

Somit ging es weiter nach Achill Island. Direkt nach Achill Sound beginnt die Insel und gleich rechts lockten ein paar B&B Schilder, wo wir dann auch fündig geworden sind. Sogar sehr preisgünstig mit 27 € p.P. und Nacht.

Wie auf Kommando hat es dann auch aufgehört zu regnen und es klarte auf, so dass wir eine schöne Rundfahrt über Achill Island noch am Abend beginnen konnten. Achill Island ist wirklich traumhaft und bietet viele der schönsten Strände Irlands. Bei Gerhardt Wagner und auf den Seiten des Tourismusverbandes lässt sich noch viel mehr über Achill Island erfahren ...


7. Reisetag - von Achill Island nach Donegal

Nach einem Irish Breakfast (was wir aufgrund der umfangreichen und üppigen Mahlzeit nicht jeden Tag zu uns genommen haben) machten wir uns auf in Richtung Donegal.

Erster Zwischenstop waren die Céide Fields. Sie wurden 1980 entdeckt und es wird angenommen, dass sie etwa 5000 Jahre alt sind. Es handelt sich damit um das älteste eingefriedete Ackerland, das jemals in der westlichen Welt entdeckt wurde. (Sie sind sogar älter als die Pyramiden.) Die Agrarsiedlung aus der Jungsteinzeit war von Moorgebiet, Gebäuden und Feldmauern überdeckt worden. Über Sligo ging es dann zu den Carrowmore Megalithic Cemetery, einem der größten und ältesten Friedhöfe mit megalithischen Gräbern. Zwischen dem Ferienort Bundoran und Donegal liegt in der Donegal Bay ein sehr großer und wunderschöner Badestrand Irlands - Rossnowlagh Strand.

In Donegal angekommen hatten wir es sehr schwer, eine Unterkunft zu finden. Ein wenig außerhalb Donegals (ca. 5 Minuten vom Stadtzentrum) fanden wir dann eine Unterkunft. Sie war einfach und sauber aber das Frühstück schmeckte scheußlich, so dass diese Unterkunft nicht zu empfehlen ist.

Abends sind wir dann in Donegal town ein wenig bummeln gegangen. Essen kann man hervorragend z.B. bei Cotbits Fish & Chips - das beste Fish & Chips Restaurant, was ich bisher in Irland kennen gelernt habe.

Am nächsten Tag haben wir in Donegal recht günstig einige Souvenirs gekauft (in Donegal ist es im übrigen immer ein wenig günstiger als im Rest der Republik) und das Donegal Castle besichtigt. Weiter ging es dann nach Glencolumbkille, durch ein Gaeltacht Gebiet, um Dolmengräber zu sehen. Später dann über Glenties nach Fintown, wo eine alte Eisenbahnstrecke sein sollte. Den Bahnhof in Fintown haben wir gefunden, die Eisenbahnen auch, aber keine Möglichkeit, dort zu fahren.

Gegen späten Nachmittag sind wir dann in Kinnagoe Bay auf Inishowen angekommen, wo man sich schon sehr auf unseren Besuch gefreut hat. Denn schließlich kenne ich Martha von meinen früheren Besuchen. Zur Zeit betreibt Martha aus privaten Gründen kein B&B Geschäft mehr. Aber das neue Ferienhaus kann gebucht werden. Weitere Informationen findet man unter http://www.donegalcottageholidays.com/sicleys. Nach einem langen Plausch bei Tee und Kuchen ging es dann Abends noch zu meinem Lieblings Pub, McGrory's Bar and Restaurant.

8. - 11. Reisetag - Inishowen und Ausflüge nach Nordirland

Der Tag begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück stand dann eine Inishowen Rundfahrt auf dem Programm. Über Tremone Bay, Cloncha Kirche und Hochkreuz, Carndonagh, Malin, Malin Head, Five Finger Strand und das Famine Village auf Doagh Island.

Abends hatten wir einen Platz in McGrory's Restaurant reserviert. Dort kann man sehr vorzüglich Speisen und Sonntags gibt es das Sunday Menue (inkl. Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise + Kaffee) besonders günstig für 16,90 €!

Am nächsten Tag stand Londonderry zur Besichtigung und Shoppingtour. Ich kannte Londonderry ja bereits von meinen vergangenen Besuchen. Aber zum ersten mal habe ich eine Stadtrundfahrt mitgemacht und bin in die katholischen und protestantischen Viertel rein gekommen. Es ist beeindruckend und erschreckend zugleich, wie die Trennung der Konfessionen noch Bestandteil des dortigen täglichen Lebens ist.

Nach dem Londonderry Besuch war noch ein wenig Zeit, einige am Vortag nicht geschaffte Orte auf Inishowen anzufahren. So z.B. Fort Dunree mit dem Military Museum und das Gap of Marmore mit der wahnsinnigen Aussicht auf den Atlantik.

Ursprünglich war der 10. Reisetag geplant für die Weiterfahrt nach Nordirland. Auf dem Weg dorthin liegen Sehenswürdigkeiten, wie Dunluce Castle, Causeway Coast, Old Bushmill's Distillery, Giant's Causeway oder die Carrick-a-rede rope bridge. Für den Weg nach Ballycastle im Osten von Nordirland und die Sehenswürdigkeiten wäre schon viel Zeit drauf gegangen. Glücklicherweise gibt es seit dem Jahr 2002 von Greencastle auf Inishowen eine Fährverbindung zum gegenüber liegenden McGilligans Point auf Nordirland, was einem einen sehr langen Fahrtweg über Londonderry und die Küste von Nordirland spart (ca. 1,5 - 2 Stunden). Deshalb haben wir beschlossen, lieber eine weitere Nacht an der Kinnagoe Bay zu verbringen und die o.g. Sehenswürdigkeiten über den Fährweg zu erreichen.


12. Reisetag - von Inishowen nach Monasterboice

Auch die schönsten Tage auf Inishowen gehen einmal zu Ende und so machten wir uns auf in Richtung Monasterboice. Von dort aus wollten wir dann am nächsten Tag Newgrange und den Hill of Tara besichtigen.

Auf dem Weg dorthin fährt man am besten über Omagh. Dort kommt man am Ulster American Folk Park vorbei. Ein sehr schöner Freilichtpark und Museum über die Geschichte Irlands, insbesondere die Auswanderer und deren Beweggründe und Erfolge / Misserfolge in der Neuen Welt (USA).

Monasterboice ist die Anlage einer Klosterruine, gegründet von Saint Buite (oder Saint Buithe mac Bronach). Sie wurde 1097 nach einem Brand aufgegeben, aber der Friedhof wird noch heute benutzt. Bekannt ist sie für ihren Rundturm und die drei Sandstein-Hochkreuze aus dem 9. Jahrhundert.

13. Reisetag - über Newgrange und Hill Of Tara nach Dublin

Am nächsten Morgen stand u.a. Newgrange mit den großen Ganggräbern auf dem Programm. Zunächst sind wir noch einmal nach Monasterboice um etwas Infomaterial zu holen. Als wir dann in Newgrange gegen 12.30h ankamen, war es derart voll, dass die nächste Tour zum Newgrange Grab erst ab 15.45h möglich war. Da uns dies zu spät war, sind wir dann zum Hill of Tara gefahren. Der Hill of Tara ist zwar am bekanntesten als Sitz der irischen Hochkönige, war jedoch seit der Spätsteinzeit ein bedeutender Ort, denn in jener Zeit wurde dort bereits ein Hügelgrab errichtet. In den frühen Jahrhunderten nach Christus war Tara auf dem Höhepunkt seiner Macht als ein politisches und religiöses Zentrum.

Danach ging es nach Dublin. Die Unterkunft dort wurde bereits von Deutschland aus gebucht, was wegen der Sommermonate schon sehr schwierig war (Slievnamon Manor B&B Catherine und John Kennedy Slievnamon Manro 302 Clontarf Road, Clontarf, Dublin).

14. Reisetag - Dublin City Tour und zurück nach Monasterboice

Leider hatte ich mit der Unterkunft in Dublin einen derartigen Fehlgriff getan (sehr unsauber, Bad vor Ankunft nicht gereinigt, schlechtes Frühstück), so dass wir beschlossen, nur eine Stadtrundfahrt in Dublin zu machen (statt 2 Tage Aufenthalt) und wieder zurück nach Monasterboice zu fahren, um am nächsten Tag früh zu Newgrange zu fahren. Ein weiterer Grund für die plötzliche Reiseänderung waren auch die hohen Kosten in Dublin für Essen und Getränke, insbesondere im Pub, als auch die dreckige und überfüllte Innenstadt.

Sollte man tatsächlich länger in Dublin bleiben, so lohnt sich ein Abend in der Knightsbridge Bar im Arlington Hotel. Live Irish Music and Dancing for free ...

15. Reisetag - Newgrange, Knowth und Monasterboice

Aufgrund dessen, dass wir den Dublin Aufenthalt verkürzten, hatten wir erneut Gelegenheit, diesmal frühzeitig, Knowth und Newgrange zu besuchen. Die beeindruckenden Ganggräber von Newgrange, Knowth und Dowth sind heute noch Zeugnis einer längst untergegangenen und rätselhaften Kultur. Auch wenn die Bauwerke heute als Ganggräber bezeichnet werden, liegt der eigentliche Zweck dieser Bauwerke noch im Dunkeln der Geschichte. Nahe liegend ist jedoch eher eine kultische Nutzung, dass die architektonische Gestaltung vollkommen auf den Lauf der Sonne und der Gestirne ausgerichtet war.

Nach den Ganggräbern von Newgrange und Knowth nutzten wir die verbleibende Zeit für einen Abstecher nach Drogheda und einen erneuten Besuch auf dem Monasterboice Friedhof. Dieser mystische Ort schien uns voller Geheimnisse und bietet eine hervorragende Kulisse.

Der Abschluss des diesjährigen Irland Urlaubs war ein Besuch in dem sehr guten Restaurant "Monasterboice Inn".

16. Reisetag - von Dublin nach Frankfurt

Um 07.00h haben wir das letzte Frühstück eingenommen und uns um 07.30h auf den Weg zum Dublin Airport gemacht. Den Flieger um 10.10h haben wir pünktlich eingecheckt und landeten in Frankfurt pünktlich um 13.00h.

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