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Irland

Tour Sommer 2004 (Dublin, Westmeath, Galway, Mayo, Donegal, Louth)

Bewertung: 5 / 5

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2. Reisetag - von Swords / Dublin nach Athlone

Erster Stopp war Trim. Dort schauten wir uns die Ruine von Trim Castle an. Für 1,50 € p.P. durfte man dann in das Innere des Castle, das noch halbwegs erhaltene Hauptgebäude war nicht im Preis enthalten und nur mit Führung für 3 € p.P. erhältlich.

Weiter ging es danach über Fore Abbey, eine alte Abtei aus dem 12. Jahrhundert und nach Mullingar.

Dort in der Nähe gibt es ein sehr großes Anwesen, Belvedere House and Parc. Für 6 € Eintritt p.P. kann man sich dort den ganzen Tag aufhalten. Es war jedoch unheimlich heiß an diesem Tag und die Zeit drängte. Hier könnte man beim nächsten Mal etwas mehr Zeit einplanen.

Auf dem Weg nach Athlone kamen wir am Lough Ennell vorbei, wo wir kurz hielten, um uns abzukühlen. Dieser See ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet zahlreiche Bade- und Wassersportmöglichkeiten sowie (mindestens) einen Campingplatz.

Danach ging es weiter über Kilbeggan, wo die Locke's Whiskey Distillery zu sehen ist. Der Besuch lohnt sich kaum. Die Whiskey Marke ist wohl in Irland sehr bekannt, wenngleich auch nicht mehr auf dem Markt, aber verglichen mit Bushmill's oder Jameson's Distillery gibt es hier für 5 € p.P. wenig zu sehen.

Gegen 17.00h sind wir dann in Athlone angekommen. Die zuvor im B&B Verzeichnis ausgesuchte Unterkunft (Shemalier House) war leider ausgebucht. Aber wie ich die Iren kenne und liebe, hat man sich dort sehr bemüht, eine Unterkunft zu finden. Obwohl wir zunächst wirklich gerne dort untergekommen wären. Das Haus war sehr groß und hatte ein edles Interieur. Im Preis inbegriffen wäre die Sauna und der Pool gewesen, sehr selten für ein B&B. Aber die empfohlene Unterkunft war ebenfalls ein Volltreffer. Die Familie war äußerst nett und wir haben uns sehr gut mit ihnen unterhalten können und einige Tipps für die Region erfahren.

Am Abend sind wir dann kurz nach Athlone, um etwas zu Essen und vielleicht die Stadt zu erkunden. Wir waren aber bereits sehr spät dran, Pubfood war leider nicht mehr, so dass wir ein italienisches Restaurant aufgesucht haben. Das Essen war recht gut, die Preise akzeptabel, aber hier wurde versucht uns übers Ohr zuhauen. Es wurden andere Preise verlangt, als in der zuvor ausgegebenen Karte drin standen. Der Kellner entschuldigte dies nach unserem Bemängeln damit dass wir eine "alte" Karte erhalten hätten. Wir mussten dann natürlich auch nur den "alten" Preis zahlen.

3. und 4. Reisetag - Ausflüge in die Region von Athlone

Heute stand die Umgebung von Athlone auf dem Programm. Wir starteten zunächst in Richtung Clonmacnoise. Ein Ort voller Mystik und Geschichte. Ein sehr großer alter Friedhof mit zahlreichen Kreuzen, kleinen Kapellen und Gräbern. Tief verwurzelt in die irische Geschichte.

Als nächstes sind wir nach Shannonbridge gefahren. Dort gibt es ein riesiges Moorgebiet, wo Torf industriell abgebaut wird. In Shannonbridge selbst gibt es eines der größten irischen Torfkraftwerke zur Stromerzeugung. Mit der Shannonbridge Bog Railway geht es quer durch das riesige Abbaugebiet und es wird natürlich auch erzählt, was es mit dem Gebiet und seiner Flora und Fauna auf sich hat. Auch über den traditionellen Torfabbau erfährt der Besucher einiges.

Dort trafen wir auch mehrere Touristen aus Bamberg, welche mit dem Boot auf dem Shannon unterwegs waren. Wie diese Touristen und auch wir bereits oft feststellen mussten, haben die Iren nur ein eingeschränktes Raum-/Zeitvermögen. Denn man sagte den Bambergern, von Shannonbridge zur Bog Railway sei es nur ca. 20 Minuten. Daraus wurden jedoch mehr als 1,5 Stunden. Das führte bei drei der Bamberger zu argen Blasen an den Füssen, da das Schuhwerk entsprechend einfach und bequem ausgesucht war ... In Shannonbridge haben wir kurz Halt gemacht, um die "Fuß geschädigten" Bamberger Touristen wieder abzusetzen. Kurz entschlossen wollten wir noch in einer Sandwich Bar etwas essen und wurden doch ziemlich enttäuscht, als wir für 2,40 € je Sandwich nur zwei doppelte Scheiben Toast mit Butter und dem gewünschten Belag erhielten ...

Über Birr ging es dann zurück nach Athlone. Abends sind wir dann östlich vom Lough Ree nach Glasson gefahren, wo es ein sehr schönes Pub mit exzellentem Essen gibt. Das "Grogan's" findet man aus Richtung Athlone kommend auf der rechten Straßenseite (es gibt nur zwei Pubs dort).

Danach sind wir noch ein Stück um den Lough Ree gefahren. Es gibt sehr schöne Ecken, und kleine Yachthäfen. Auch ein sehr großer 18-Loch Platz mit Hotelanlage (Glasson Golf Hotel & Country Club) ist dort in unmittelbarer Nähe mit wunderschöner Aussicht auf den See. Nach der Rückkehr gab es dann von der Vermieterin noch einen selbst gebackenen Apple Pie mit Sahne - köstlich ... Und sie sagte extra noch, wir sollen keinen Nachtisch im Pub essen, obwohl der dort auch gut sein soll!

Ursprünglich sollte nun die Weiterfahrt nach Galway sein. Wir beschlossen jedoch, den Reiseplan etwas zu ändern und einen Tag länger in Athlone zu bleiben, um den Lough Ree näher zu erkunden. Leider regnete es jedoch zunächst sehr stark. Wir haben daher einen Ausflug zu Tullynally Castle and Gardens gemacht und mussten leider feststellen, dass dort erst ab 14.00 Uhr geöffnet ist. Es wäre sicherlich sehr lohnenswert gewesen und der Regen hatte inzwischen auch aufgehört. Also sind wir zunächst weiter Richtung Roscommon und haben dort das Roscommon Castle gesucht, welches schwer zu finden war. Dann ging es zurück zum Lough Ree, wo es leider wieder sehr stark zu regnen angefangen hat. Ein kurzer Spaziergang mit Regenkleidung und dann zurück zum Zimmer. Abends haben wir dann Athlone erkundet. In der Kette "SubS" jeweils ein großes Baguette gegessen und später dann in die River's Bar, direkt am Shannon eingekehrt. Eine sehr gemütliche und moderne Bar mit schöner Aussicht. 

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