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Großbritannien

London 2006

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LondonStädtereise

30.04.2006 - 03.05.2006

Ausflug mit Freunden in die britische Metropole London. Sight-seeing und shopping.

Hotel: Queens Park Hotel, Hyde Park, Innenstadt

Wissenswertes

London ist die Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches. Die Stadt liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London (Groß-London). In dem Verwaltungsgebiet Greater London leben 7.825.200 Menschen (2010), davon 2.972.900 in den 13 Stadtbezirken von Inner London. London ist damit die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. Die Agglomeration hat 8.278.251 Einwohner (2001). In der Metropolitan Area lebten im Jahre 2001 etwa 14 Millionen Menschen.
 
London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt (Weltstadt). In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Das Stadtgebiet von Greater London, das in Inner und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in insgesamt 33 Stadtbezirke („London boroughs“), darunter die City of London und die City of Westminster.

Geschichte

Antike

Die Existenz einer vorrömischen Siedlung der Kelten im Bereich der City of London konnte nicht nachgewiesen werden. Wahrscheinlich im Jahr 47 n. Chr. gründeten die Römer die Stadt Londinium. Im Jahr 60 oder 61 n. Chr. zerstörten die Icener, angeführt von Königin Boudicca, die Siedlung. Londinium wurde wieder aufgebaut und löste zu Beginn des 2. Jahrhunderts Camulodunum (Colchester) als Hauptstadt Britanniens ab. Ab 197 n. Chr. war Londinium Hauptstadt der Provinz Britannia superior, ab etwa 300 n. Chr. der Provinz Maxima Caesariensis. Rund um die Stadt wurden Wallanlagen errichtet.

Im Jahr 410 n. Chr. zogen die Römer ihre Legionen zurück und die Bevölkerung war den Raubzügen germanischer Stämme zunehmend schutzlos ausgeliefert. Nach der Eroberung Englands durch die Angeln und Sachsen verfiel Londinium bis Ende des 5. Jahrhunderts zu einer unbewohnten Ansammlung von Ruinen.

Mittelalter

Die Angelsachsen mieden zunächst die unmittelbare Umgebung der zerstörten Stadt. Im späteren 7. Jahrhundert gründeten sie westlich davon die Siedlung Lundenwic, die zunächst zum Königreich Mercia, später zum Königreich Essex gehörte. Unter der Führung von Alfred dem Großen, dem König von Wessex, eroberten die Angelsachsen im Jahr 878 die Gegend an der Themsemündung von den Dänen zurück. In den folgenden Jahren wurde das Gebiet innerhalb der römischen Stadtmauer wieder besiedelt. Die neu entstandene Stadt hieß Lundenburgh.

1066 eroberten die Normannen England und London löste Winchester als Hauptstadt ab. Der neue Herrscher Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte Londons. Richard Löwenherz ernannte 1189 den ersten Lord Mayor (Bürgermeister), der dann ab 1215 von den immer mächtiger werdenden Kaufmannsgilden selbst gewählt wurde. 1209 wurde die erste aus Stein errichtete Brücke, die London Bridge, fertiggestellt, die bis 1750 die einzige Brücke im heutigen Stadtzentrum war. Mehrere Male musste London Plünderungen durch aufständische Bauernheere erdulden, so zum Beispiel 1381 während der Peasants’ Revolt und 1450 während der Jack-Cade-Rebellion.

Im Rosenkrieg, der 1485 mit der Krönung von Henry Tudor als Heinrich VII. zu Ende ging, hielt die Stadt zur Partei der Yorks. Die Reformation brach die Macht der Kirche, die bis dahin rund die Hälfte des Bodens besaß; die Neuverteilung kirchlicher Güter ab 1535 leitete eine Ära des wirtschaftlichen Wachstums ein und London stieg zu einer führenden Handelsstadt auf.

Frühe Neuzeit

London musste in seiner wechselvollen Geschichte einige Rückschläge hinnehmen. Nachdem im 16. Jahrhundert die Gründung der ersten großen Handelskompanien und der Royal Exchange den wirtschaftlichen Aufstieg vorangetrieben hatte, wurde die Stadt 1664 und 1665 von der „Großen Pest“ heimgesucht, die über 70.000 Menschenleben forderte. Im September 1666 verwüstete der „Große Brand von London“ weite Teile der Stadt. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer.

Die Stadt wurde nach dem verheerenden Brand neu aufgebaut. Pläne für eine grundlegende Neugestaltung scheiterten jedoch an den zu hohen Kosten, weshalb die neuen Häuser im Wesentlichen entlang der alten verwinkelten Straßen errichtet wurden. Verantwortlich für den Wiederaufbau war der Architekt Christopher Wren. In der Folge zogen fast alle adeligen Bewohner endgültig aus der alten Innenstadt weg und ließen sich im aufstrebenden West End neue repräsentative Wohnhäuser bauen. Ins Eastend abgedrängt wurden die ärmsten Bevölkerungsschichten, die im expandierenden Hafen ihr Auskommen finden mussten. Ende des 17. Jahrhunderts stieg London zum bedeutendsten Finanzzentrum der Welt auf.

Während des 18. Jahrhunderts wuchs London über die historischen Grenzen hinaus. Neue Brücken über die Themse ermöglichten die Ausbreitung der Stadt nach Süden. Im Juni 1780 war London Schauplatz der Gordon Riots, als sich fanatische Protestanten gegen die Gleichberechtigung der Katholiken zur Wehr setzten.

Moderne

Im Laufe des 19. Jahrhunderts vervielfachte sich die Bevölkerungszahl, der Bau zahlreicher Vororte-Eisenbahnen und U-Bahnen ermöglichte eine rasche Ausbreitung des überbauten Gebiets. London errang während des viktorianischen Zeitalters große Bedeutung als Hauptstadt des Britischen Weltreichs. 1851 war London laut Volkszählung mit 2.651.939 Einwohnern die größte Stadt Europas und das Zentrum der industrialisierten Welt. Hier fand im gleichen Jahr mit der „Great Exhibition“ die erste Weltausstellung statt.

Der ausufernde Ballungsraum war in zahlreiche Kirchgemeinden und Gerichtsbezirke zersplittert. Als erster Zweckverband wurde 1829 die Metropolitan Police gegründet, die in der Folge in der ganzen Metropole die zuvor auf privater Basis betriebene Verbrechensbekämpfung übernahm. 1855 folgte mit dem Metropolitan Board of Works eine Vereinheitlichung im Bereich des Bauwesens. Das unter der Leitung von Joseph Bazalgette errichtete Londoner Abwassersystem gilt als größtes Bauprojekt des gesamten 19. Jahrhunderts. 1889 wurde mit der County of London erstmals überhaupt eine einheitliche Verwaltungsregion für den gesamten Ballungsraum geschaffen.

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war geprägt von der Ausdehnung des überbauten Gebiets in einem vorher nie gekannten Ausmaß. Die neuen Vororte lagen fast gänzlich außerhalb der County of London: in ganz Middlesex, im Westen von Essex, im Norden von Surrey, im Nordwesten von Kent und im Süden von Hertfordshire.

Während des Zweiten Weltkriegs, vor allem 1940/41, erlitt London insbesondere in den östlichen Industriegebieten durch Angriffe der deutschen Luftwaffe schwere Zerstörungen. Diese Bombardements gingen mit dem Namen „The Blitz“ in die Geschichte der Stadt ein. Eine zweite Angriffswelle folgte 1944/45 mit den V1- und V2-Raketen. Knapp 30.000 Einwohner starben, Hunderttausende wurden obdachlos.

Nach Kriegsende sank die Einwohnerzahl beträchtlich, da viele Londoner sich in neuen Satellitenstädten niederließen. 1965 wurde die Verwaltungsregion Greater London geschaffen, die auch die im 20. Jahrhundert entstandenen Vororte umfasst. Währenddessen büßte London seine Rolle als bedeutender Hafen ein, die Anlagen in den Docklands zerfielen. 1981 begann ein umfangreiches Stadtentwicklungsprogramm, Zehntausende von Arbeitsplätzen der Dienstleistungsbranchen wurden von der City of London auf die Isle of Dogs verlagert oder neu geschaffen. In der Canary Wharf entstand ein ausgedehnter Hochhauskomplex. Durch diese Aufwertung Londons stieg die Einwohnerzahl seit dem Tiefpunkt in den 1980er-Jahren wieder um eine Million an. Trotzdem hat London heute noch eine Million Einwohner weniger als am historischen Höchststand, der 1939 mit etwa 8,6 Millionen erreicht wurde.


Ankunft

Die Reiselust hat uns wieder gepackt und so stand diesmal ein Städtetrip nach London auf dem Programm.

Unsere Lieblings-Fluggesellschaft Air Berlin hat uns wieder einmal zu einem extrem günstigen Flug verholfen und auch unsere Hotelsuche nach einem bezahlbaren Zimmer in London war sehr erfolgreich (Buchung über Opodo). Für Londoner Verhältnisse war der Zimmerpreis incl. Frühstück ein echtes Schnäppchen, und so klein der Preis - auch das Zimmer und das Continental-Breakfast. Beides war aber ausreichend, wenn man die Maßstäbe nicht an Deutschland misst!

Wir sind am Ankunftstag erst gegen 20:00h am Flughafen Stansted angekommen und nach einer reibungslosen Gepäckabholung haben wir uns auf die Suche nach dem Bus Terminal von Terravision gemacht. Dieses ist recht gut beschildert und man erreicht die Bushaltestellen in ca. 5 min. Neben dem Stansted Express (Zugverbindung) gibt es auch günstigere Verbindungen ins Zentrum von London. Unter anderem die Busgesellschaft Terravision, für die bereits im voraus per Internet die Bustickets gebucht werden können. Die Fahrt dauert ca. 75 min. und endete für uns an der Victoria Station mit einem Zwischenstopp an der Liverpool Street. Von hier sollte es mit den öffentlichen Bussen weiter zum Hotel gehen. Die Bustickets müssen vor Fahrtbeginn an einem Ticketautomaten gezogen werden, dieser nimmt aber nur Kleingeld und gibt auch kein Wechselgeld. Daher entstammt wohl der Name "König-REICH"!

Das Hotel liegt direkt gegenüber dem Hyde Park in Bayswater, nahe Queensway. Von der Ausstattung konnte nichts beanstandet werden, die Zimmer waren zwar recht klein und das Bett zu weich, aber wenigstens sauber. An diesem Abend regnete es sehr stark, was unserer Vorstellung von London entsprach.


Tag 1 - Überblick verschaffen

Für heute war eine Stadtrundfahrt mit dem Bus geplant. Nach dem altbewährten Prinzip von ´Hop on - Hop off´. London hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Bustour mit rund 4 Stunden Fahrtzeit fährt die wichtigsten und schönsten an. Zu empfehlen sind die roten Busse von ´The Big Bus Company´.

An der Haltestelle No. 73 (Princess Diana Memorial) begann die Fahrt. Vorbei am Hyde Park bis zur Haltestelle Marble Arch. Hier mussten wir in einen anderen Bus umsteigen. Marble Arch ist ein aus weißem Carrara-Marmor bestehendes Monument in der Nähe des Speakers' Corner im Hyde Park, am westlichen Ende der Oxford Street. Der Bogen wurde ursprünglich als Eingangstor zum neuen Buckingham Palace auf der Mall errichtet. Da er aber für die Staatskarossen zu eng war, wurde er 1851 an seinen heutigen Standort versetzt.

Ab nun war Staunen pur angesagt. In London tobt das Leben; mit seinen mehr als 7 Mio. Einwohnern ist hier immer etwas los. Ein bekannter Philosoph hatte mal gesagt: ´Wer London nicht als lebenswert betrachtet ist des Lebens überdrüssig´.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kürze:

Nach einer kompletten Tour, fuhren wir noch einmal bis zum Picaddily Circus. Südlich von Soho liegt der von vielen Bildern und Filmen bekannte Piccadilly Circus. Hier findet man riesige Leuchtreklametafeln und lautes Verkehrsgetümmel. Mitten auf dem Piccadilly Circus befindet sich ein Brunnen mit einer Figur des Engels der Barmherzigkeit. Die Statue wurde in Gedenken an den Grafen von Shaftesbury aufgestellt, der sein Leben den sozialschwachen Schichten Londons gewidmet hatte. Umgangssprachlich wird die Statue auch Eros genannt. Von hier aus sollte es nach China Town gehen. Da es leider nicht ausgeschildert war, haben wir uns erstmal ohne Lage-Plan auf den Weg gemacht.

Nach einigen "Video-LiveShows" und "Table-Dance" Schildern, wurde uns klar, dass wir hier wohl weit entfernt von China- Town sind. Ein Blick auf die Straßenkarte und wir stellten fest, dass wir in die falsche Richtung abgebogen waren.

Von China Town ging es dann zum Trafalgar Square. Der Trafalgar Square ist ein großer Platz in der Mitte Londons, er ist der größte Square Londons und ist seit dem Mittelalter ein zentraler Treffpunkt Da es der 1. Mai war, waren hier die Strassen mit lauter Demonstranten überfüllt. Wir kämpften uns durch und liefen das letzte Stück bis zum Big Ben und zum Westminster Pier. Von hier aus konnte man mit der Fahrkarte der Big Bus Tour eine einfache Schiffsfahrt auf der Themse zum Tower Pier starten. Die Schifffahrt dauerte ca. 15 min und endete am Tower Pier. Nach einer kleinen Stärkung in der Tower Bar erkundeten wir die Tower Bridge und die Tower Bridge Exhibition.

Von der Haltestelle Tower Bridge ging es mit dem letzten Bus zur abendlichen Endhaltestelle Marble Arch. Von hier aus sind wir zu Fuß durch den Hyde Park in Richtung Bayswater gelaufen. Hierbei kamen wir am Speakers Corner vorbei. Wir hatten Glück und es war tatsächlich ein Redner auf einer Leiter der gerade einen Vortrag hielt. Speakers' Corner ("Ecke der Redner") ist ein Versammlungsplatz am nordöstlichen Ende des Hyde Park in London, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Marble Arch. Hier kann traditionellerweise jeder ohne Anmeldung einen Vortrag zu einem beliebigen Thema halten und auf diesem Weg die Vorübergehenden um sich versammeln Ein schöner Spaziergang von ca. 45 min rundete den Tag ab.

Für unser Abendessen suchten wir uns die Restaurant Kette ´Deep Pan Pizza Restaurant´ aus. Nach ausgiebigen All-you-can-eat mit Pizza und Pasta, entschieden wir uns um 22.54h für ein Guinness im Prince Alfred Pub, hier wurde uns mitgeteilt, dass ab 23:00h kein Ausschank mehr ist und um 23:30h der Pub geschlossen wird - haben die hier etwa die Aufhebung der Sperrstunde vergessen?!


Tag 2 - Das königliche London zum shoppen

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus zum Hyde Park Corner.

Von dort aus ist es fast nur ein Katzensprung zum Buckingham Palace. Um 11.30h findet immer alle 2 Tage bzw. im Sommer jeden Tag das ´Changing of the Guard´ Spektakel, die königliche Wachablösung, statt. 

Da wir bereits im 10:00h am Palast waren, nahmen wir an, dass wir viel zu früh dran waren. Wie sich nur ein paar Minuten später herausstellte, war das keineswegs so. Bereits ab 10:15h füllte sich der Platz und bereits um 11:00h waren alle guten Plätze vergeben. Von weiter Ferne hörte man schon langsam die Musikkapelle näher kommen. Um 11:15h marschierten dann die neuen Wachen und die Musikkapelle in den Hof ein und positionierten sich. Kurz vor halb 12 war es dann soweit, mit lautem Tamtam und perfekter Choreographie erfolgte die Wachablösung. Um 12:30h war das Spektakel vorbei und die Menschentraube löste sich nach und nach auf. Wir ließen uns wieder Richtung Hyde Park Corner treiben und sind von dort aus in Richtung Knightsbridge gelaufen.

Das moderne Knightsbridge ist weniger für seine tödlichen Kämpfe bekannt als vielmehr dafür, die Elite von Londons Geschäften zu beherbergen: Hier finden sich die Designermarken und die atemberaubenden Schaufensterauslagen. Das Flaggschiff des Ganzen ist das weltberühmte Kaufhaus Harrods. Falls man zuviel Zeit und Geld über hat, hier ist es prima angelegt. Harrods kann man nicht beschreiben, man muss es erlebt haben, alleine die Auswahl an Lebensmittel und Süßigkeiten - Unbelievable!

Nach ca. 2,5 Std und der Hälfte des Kaufhauses gesehen, ging es mit der U-Bahn zur Notting Hill Station um dort den nahe gelegenen Portobello Road Market zu erkunden. Der Portobello Road Market ist der berühmteste Markt in London, spätestens seit dem Kinohit Notting Hill. Hier ist immer etwas los, der erste Markt fand 1837 statt. Mehr als 2.000 Buden bieten Antiquitäten, Schmuck, Gemälde, Münzen, Medaillen, Silberwaren und Sammlerstücke an. Leider waren wir erst gegen 17:00h dort, so dass einige Stände vom Strassenmarkt und auch einige Ladengeschäfte schon geschlossen hatten. Aber trotzdem eine sehr schöne Gegend mit sehenswerten Läden. Das richtige um zu bummeln. Ein Taxi brachte uns dann zu dem nicht weit entfernten Kensington Palace. Die Londoner Taxis sind sehr bequem und 4 Leute finden locker Platz darin.

 

Kensington Palace mit Kensington Park ist eine sehr schöne und gepflegte Anlage. Da es leider schon sehr spät war, hatte das Palace natürlich schon geschlossen, so dass wir nur noch durch den Park geschlendert sind. Den ganzen Tag unterwegs hatten wir jetzt doch etwas Hunger. Am Abend zuvor hatten wir in Queensway schon etwas "vorgefühlt" und nach Restaurants Ausschau gehalten, dabei ist uns ein Chinesisches Restaurant ins Auge gefallen. "Mandarin Kitchen": Gut besucht - auch von Chinesen, schönes Lokal, auf der Karte im Schaufenster moderate Preise. Dieses Restaurant sollte heute Abend unseres sein. Als Vorspeise eine Platte für 4 Personen mit diversen Köstlichkeiten. Ein Traum. Als Hauptgerichte hatten wir von Ente, über gebratene Nudeln mit Seafood und Pute mit verschiedenem Gemüse alles und es war alles ein "Gedicht". Mit normalen Getränken und 1x ¼ l Sake brachte man uns die Rechnung für 4 Personen über 109 £! In London ist es nicht üblich die Rechnung zu teilen, so dass wir dies selbst vorgenommen haben, dabei ist uns aufgefallen, dass die handgeschriebene Rechnung und die daran gehefteten Bons nicht mit den Preisen aus der Menukarte übereinstimmten. Wir errechneten sage und schreibe rund 30£ weniger! Auf Nachfrage und auch Nachrechnung des Kellners entschuldigte man sich aber bei uns und wir bezahlten der korrekten Preis. Ansonsten sehr zu empfehlen!

Der Abschluss dieses Tages war mal wieder das Prince Alfred Pub mit einem super Guinness.


Tag 3- Abreise und letzte Eindrücke

Unser Flieger gen Heimat ging erst um 20:15h, so dass wir fast den ganzen Tag noch nutzen konnten. Als wir um 09:30h aus dem Hotel ausgecheckt hatten, fuhren wir mit dem Taxi zur Victoria Station um dort unsere Koffer den Tag über abzugeben. Das Taxi, das uns bringen sollte, war vom Hotel bestellt und kostete mehr als ein normales Taxi. Hier also aufpassen und bei Taxis die keinen Zähler haben, vorher Preis erfragen bzw. aushandeln!

Nach der Kofferaufgabe, liefen wir in Richtung Westminster Abbey, Big Ben und London Eye. Zu Fuß sind es ca. 15 min. Wir wollten uns an diesem herrlichen Tag wenigstens noch abschließend einen London Eye Flug genehmigen und wider erwartend war die Warteschlange an der Kasse nicht so lang. Binnen 10min hatten wir unsere Tickets und der Höhenflug konnte beginnen. Mit einer Höhe von 135m ist das British Airways London Eye das größte Aussichtsriesenrad der Welt. An einem klaren Tag kann man eine wundervolle Aussicht genießen (bis zu 40km). Das London Eye wurde im Jahr 2000 zur Feier der Jahrtausendwende errichtet. Es steht im Herzen Londons, direkt am Ufer der Themse gegenüber von Big Ben. Der angenehme "Flug" in einer der 32 High-Tech-Glaskabinen dauert ca. 30 Minuten und bietet einen atemberaubenden Blick auf Londons Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Parlamentsgebäude, den Buckingham-Palast und St. Paul's Cathedral. Pünktlich um 11:50h war der Flug zu Ende und wir konnten zum Big Ben hinüber laufen um den Mittag Schlag zu hören. Schöner Klang, aber man erwartet einen lauteren Gongschlag. Jetzt war ein langer Fußmarsch in Richtung Oxford und Regent Street vorgesehen.

Nach ca. 30 min. waren wir in der Oxford Street angekommen und mussten unsere Geldbeutel festhalten, denn hier kann man Shoppen ohne Ende! Ein Einkaufsladen und Lädchen neben dem anderen. Unser letztes London Essen sollte Fish & Chips sein, hier fanden wir in einer Seitenstrasse ein uriges Pub namens "Woodstock".

Der Tag war leider auch wieder viel zu schnell vorbeigegangen. Ein Old-Englisch Taxi brachte uns zur Victoria Station zurück, wo wir unsere Koffer wieder abholten und zu der Bus Haltestelle Terravision gingen. Hier hatten die 3 Tage in dieser wunderschönen Stadt begonnen, hier endeten sie auch wieder.

Um 16:30h fuhr der Bus pünktlich in Richtung Stansted und sollte dort um 17:45h ankommen. Leider war auf dem Weg nach Stansted auf der Autobahn ein Unfall, so dass diese gesperrt war und wir komplett außen herum fahren mussten. Diese Umfahrung brachte eine Verspätung von 1,5 Std mit sich, so dass wir eine Punktlandung zum einchecken hinlegten. Allerdings hatte unser Flieger auch eine halbe Stunde Verspätung und es war nicht mehr ganz so schlimm. Unser Tip an dieser Stelle: Bei Bustransfer lieber mehr Zeit einkalkulieren oder auf Nummer sicher gehen und zumindest für die Rückfahrt aus London zum Flughafen den Stansted Express benutzen.

Fazit: London muss man erlebt haben! Viel Geld mitnehmen! Es ist für alles und jeden etwas dabei! Allerdings, Umsichtig sein bei Restaurantbesuchen, nicht immer alles mit dem Bus oder der Tube erkunden, sondern auch mal zu Fuß gehen und Sehenswürdigkeiten nie am Wochenende oder Bankholidays ansehen - sehr lange Warteschlangen!


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Insidertips


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel London aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.