Diese Website benutzt Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Besucherzugriffe. Piwik verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Internetangebotes werden auf dem Server meines Anbieters in Deutschland gespeichert. Die IP-Adresse wird sofort nach der Verarbeitung und vor deren Speicherung anonymisiert. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; ich weise Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können.

Deutschland

Berlin 2005

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

BerlinStädtereise

30.03.2005 - 02.04.2005

Ein Kurztrip an die Spree mit Aufenthalt im Grand Hotel Esplanade. Das Highlight bildete hierbei der Besuch der Show "Blue Man Group" im Theater am Potsdamer Platz. Bilder von der Stadtrundfahrt und Kurzausflügen.

[Dieser Artikel enthält tw. Updates aus späteren Berlin Besuchen]

Wissenswertes

Berlin ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,45 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit rund 892 km² die flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union. Berlin ist in zwölf Bezirke unterteilt. Im Stadtgebiet befinden sich die Flüsse Spree und Havel, mehrere kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen.

Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und Deutschlands in seinen verschiedenen Staatsformen. Faktisch war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt mit Sitz des Bundespräsidenten seit 1994, des Deutschen Bundestags seit 1999 sowie des Bundesrats seit 2000.

Die Metropole Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. Sie ist ein wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen Ruf. In der Stadt leben und arbeiten Kunstschaffende, Diplomaten und Einwanderer aus aller Welt. Berlins Geschichte, Nachtleben, Architektur und vielfältige Lebensbedingungen sind weltbekannt.


Tag 1 - Erste Eindrücke & Ausflüge

Der Grund für die Reise war eigentlich ein sehr günstiges Angebot zum Besuch der "Blue Man Group" Show inkl. Übernachtung in einem 4-Sterne NH-Hotel in Berlin. Schließlich haben wir dann dieses Angebot ausgeweitet auf 4 Tage mit Übernachtung im 5-Sterne Grandhotel Esplanade.

Der Flug Nürnberg-Berlin dauerte nur eine Stunde und war trotz Eurowings Propeller Maschine recht angenehm. Vom Flughafen Berlin-Tegel ging es dann per Taxi zum Hotel. Dort wurden wir auf dem roten Teppich von einem Portier empfangen. Unsere Koffer wurden von einem Pagen aufs Zimmer gebracht.

Das Hotel liegt nur ca. 10 Gehminuten vom Potsdamer Platz entfernt, wo auch das Theater ist, an dem die Show "Blue Man Group" statt findet. Dort sind wir zu Fuß hin und haben die Tickets für unsere Vorstellung abgeholt.

Aus dem Geschichtsunterricht wussten wir, dass der Potsdamer Platz einmal die Verkehrsader Berlins war und wir nahmen an, dass dort auch heute wieder sehr viel los ist. Neben dem Theater, einer Spielbank und einem Hotel gibt es das berühmte "SONY Center". Dort gibt es ein großes Kino, Restaurants, Shops und Bürogebäude. Die Arkaden am Potsdamer Platz sind eine große Shoppingmeile, die Geschäfte haben teilweise bis 22 Uhr geöffnet. Ein großes Cinemaxx Kino ist ebenfalls dort und alljährlich finden am Potsdamer Platz die Filmfestspiele "Berlinale" statt.

Das Restaurant "Tony Romas" ist zu empfehlen, wenn man amerikanische Küche mag.

Nach der Show "Blue Man Group" sind wir noch in die Berliner Spielbank gegangen. Leider erfüllte sich der Traum auf ein ausschweifendes, teures, verschwenderisches Nachtleben in Berlin nicht ... Die Gewinne waren praktisch nicht vorhanden.

Um 22.00h hat unser Magen dann nochmals zu verstehen gegeben, dass es ihn auch noch gibt. Leider scheinen in Berlin am Potsdamer Platz mitten in der Woche ab 20.00h die Bordsteine hochgeklappt zu werden, denn es gab, außer Mc Donald's nichts mehr zu essen. Also haben wir notgedrungen dort noch einen Happen gegessen und sind mit dem Taxi abschließend zurück ins Hotel.

Bereits am Nachmittag des Ankunftstages sind wir vom Potsdamer Platz zu Fuß Richtung Brandenburger Tor gelaufen.

Der Alte FritzDer Pariser Platz ist für den Verkehr nicht mehr geöffnet, so dass man hier gut spazieren gehen kann. Direkt am Pariser Platz gelegen sind das Hotel Adlon sowie die französisches Botschaft. In Starbuck's Coffeshop kann man den Blick auf das Brandenburger Tor bei einem Caffee Latte oder anderem Getränk genießen.

Unseren Überlegungen, wie wir wieder zum Hotel kommen, kam ein "Velo Taxi" in die Quere. Die Taxis sind ideal für eine gemütliche Stadtrundfahrt oder Hotel-Shuttle-Service.

Es ging dann also mit diesem Fahrradtaxi quer durch den Tiergarten in Richtung Lützow Ufer an dem sich unser Hotel befand. Wir waren um ca. 15.30h im Hotel angekommen und ruhten uns erst einmal ein wenig im Zimmer aus. Um 17.30h sollte es zur Blue Man Group gehen, denn um 18.00h beginnt die Vorstellung. Ca. 19.45h war diese dann vorbei und wir waren restlos begeistert! Kleiner Tipp: Man sollte unbedingt pünktlich sein. "Zuspätkommer" werden gnadenlos geoutet ...


Tag 2 - Ausflüge

Am zweiten Tag sind wir recht früh aufgestanden, um die Stadt zu erkunden. Auf dem Fußweg zum Ku'Damm kamen wir am KaDeWe (Kaufhaus des Westens - eine, zugegeben sehr interessante und große Karstadt Filiale) vorbei.

Im KaDeWe angekommen, haben wir erstmal einen Lageplan für das Kaufhaus besorgt, denn bei 6 Stockwerken und über 60.000 m² großen Verkaufsfläche kann man sich schnell verlaufen.

Nach einem ersten Eindruck dieses größten Kaufhauses des Kontinents, schlenderten wir Richtung Europa-Center und Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, auf dem Ku´damm entlang. Ein kurzer Blick in das Europa-Center hat uns genügt, hier war nichts los, nur kleine Geschäfte.

Auch die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und das daneben neu gebaute Kirchenbauwerk haben wir bestaunt. Weiter geht es den Ku´Damm entlang… noch kurz ein paar Fotos vom berühmten Café Kranzler.

Wir haben uns dann für eine Hop-on / Hop-off Stadtrundfahrt entschieden. Die Tour fährt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab und wenn man eine komplette Tour fährt, muss man etwa mit 2 Std rechnen. Bei einem Preis von 20€ p.P. ist dies auch empfehlenswert. Wir haben leider den "Fehler" gemacht und sind am "Checkpoint Charlie" ausgestiegen und dann die halbe Route zu Fuß weiter gegangen, weil uns die Zeit davon lief und wir nicht jedes Mal eine ½ Std auf den nächsten Bus warten wollten. Leider hatten wir auch keine Zeit mehr in das "Mauer-Museum" zu gehen, dies soll sehr empfehlenswert sein, allerdings benötigt man hier locker 3-4 Std.

Wir sind dann weiter in Richtung "Gendarmenmarkt", haben in dem "Bistro am Gendarmenmarkt" dann unsere erste Berliner Currywurst mit Kartoffelsalat gegessen und eine Berliner Weiße mit Schuß (grün) getrunken.

Weiter ging es zum Roten Rathaus, zum Neptun Brunnen und dann rüber zum Fernsehturm am Alexanderplatz. Wir wollten, wie viele andere auch, an diesen herrlichen Sonnentag Berlin von oben sehen, doch nach dem wir dann die locker 300m lange Warteschlange vor dem Eingang gesehen haben, haben wir uns entschlossen weiterzugehen und unser Glück am nächsten Tag noch mal zu versuchen.

Von hier an ging es, immer noch zu Fuß (das waren mind. 5 Haltestellen) wieder zurück. Vorbei am "Sea Life und Aqua Dom", der für den nächsten Tag bestimmt war. Im Radisson SRS Hotel war eine Bären-Ausstellung, die sog. "United Buddy Bears". Dieser Bärenkreis mit 1m großen, von jeden teilnehmenden Land selbst gestalteten, Bären hat folgendes Motto: "Wir müssen uns besser kennen lernen…. Dann können wir uns besser verstehen, mehr vertrauen und besser zusammenleben".

Weiter Richtung nächste Haltestelle "Neue Wache", da diese leider nicht wirklich gekennzeichnet ist und uns der nächste Bus gerade vor der Nase weggefahren ist, haben wir ein paar Minuten am "Berliner Dom" gewartet und waren uns nicht sicher ob das die richtige Haltestelle ist. Kurz entschlossen sind wir dann zur nächsten Haltestelle "Unter den Linden" gelaufen. Hier haben wir dann tatsächlich den nächsten Bus erwischt. Wir sind dann also mit dem Bus bis zum Schloss Charlottenburg gefahren.

Schloß Charlottenburg

Am Schloss angekommen, haben wir leider feststellen müssen, dass das Schloss für unseren Zeitplan viel zu groß war.

Mit dem Bus ging es wieder zum Kurfürstendamm. Von dort sind wir dann in das nur einige Meter entfernte "Erotic Museum" - diesen Tipp haben wir u.a. vom Busfahrer erhalten. Ein nicht sehr sehenswertes Museum! Es ist den Eintrittspreis nicht wert - das Erotic Museum in Kopenhagen ist viel sehenswerter!

Nach einer halben Stunde, ca. 18.00h sind wir dann noch einmal zur Haltestelle des Tourbusses gegangen. Die letzte Fahrt startete um 18.30h - diese wollten wir noch ganz in Ruhe und vor allem komplett mitmachen.

Um ca. 19.50 h kamen wir dann am Brandenburger Tor an. Da wir ab hier bereits alle weiteren Sehenswürdigkeiten kannten, stiegen wir an dieser Haltestelle aus. Da wir den Reichstag noch nicht gesehen haben und es gerade so ein schöner Sonnenuntergang war, entschlossen wir uns noch dorthin zu gehen. Wir hatten nicht mit den vielen anderen Besuchern um diese Zeit gerechnet. Da es massive Sicherheitsvorkehrungen gibt und immer nur "schubweise" Besucher in das Gebäude gelassen werden, sind wir nach 1,5 Std dann doch noch in das Reichstagsgebäude gekommen. Mit einem Aufzug geht es nach oben, von der "Dachterrasse" hat man einen wunderschönen Blick auf Berlin. Ebenso von der gläsernen Kuppel.

Berliner Weiße mit Schuß (Waldmeister)Als wir dann um ca. 22.15h völlig müde und ausgepowert wieder aus dem Reichstag rausgekommen sind, wollten wir nur noch in´s Hotel zurück. Ein Taxi hat uns diesen Wunsch erfüllt. Den Abend haben wir dann in der "Eck-Kneipe" unseres Hotels beim einem deftigen Essen und einer Berliner Weiße mit Schuß ausklingen lassen ...

 

 

 


Tag 3 - Ausflüge

Es versprach wieder ein wunderschöner, sonniger Tag zu werden und so machten wir uns um 10.30h mit dem Taxi zum "SeaLife und AquaDom" auf.

Als wir um ca. 10.45h ankamen (das Center macht um 10.00h auf), war vor dem Eingang schon eine ganz schön lange Warteschlange. Schätzungsweise hätte es rund 45min gedauert bis wir an der Kasse angekommen wären. Das dauerte uns zu lange, so dass wir uns etwas anderes überlegt haben.

Quasi direkt ums Eck ist die Spree, so dass sich eine Spreerundfahrt mit dem Schiff geradezu angeboten hat. Wir haben uns verschiedene Angebote angesehen und uns dann für die "Stern und Kreis Schifffahrt" entschieden. Diese bietet u.a. eine so genannte "Brückenfahrt auf Spree und Landwehrkanal" an, das ist eine ca. 4 stündige Schiffsfahrt die man gesehen haben MUSS!!! Da wir leider an der falschen Anlegestelle waren, sind wir zur nächsten Anlegestelle entlang der Spree gelaufen. Dieser Spaziergang hat ca. 15 min gedauert und führte vorbei am Nikolaiviertel, auch eine sehr sehenswerte Ecke Berlins. Wir sind dann an der Anlegestelle Jannowitz Brücke eingestiegen.

Auf der Fahrt geht es vorbei an den Sehenswürdigkeiten Berlins, an architektonisch sehenswerten Bauten dieser Stadt und unter unzähligen (teils sehr, sehr tief hängenden) Brücken hindurch, denn Berlin hat mehr Brücken als Venedig!

Nach einem wunderschönen Tag an Bord der MS Neptun, sind wir um ca. 16.15h wieder an der Anlegestellte Jannowitzbrücke angekommen.

Mit der U-Bahn ging es dann bis zum "Alex". dort haben wir uns dann noch einmal in Ruhe umgesehen und wollten es noch einmal am Eingang zum Fernsehturm versuchen, aber wieder leider ohne Erfolg - die Warteschlange war zwar kürzer als zuvor, aber immer noch sehr lang. Also haben wir beschlossen in der daneben liegenden Touristen Info die Karten für das SeaLife zu kaufen um so, ohne Warteschlange, in das Center gehen zu können. Was wir dann auch noch geschafft haben.

Nach einem sehr schnellen, aber auch interessanten Rundgang durch das Center und der anschließenden Aufzugfahrt im AquaDom, sind wir wieder mit der U-Bahn zum "Potsdamer Platz" gefahren.

Am Potsdamer Platz sind wir in das Sony Center gegangen und haben erst einmal etwas gegessen. In einem australischen Restaurant namens Corroboree. Sehr lecker, aber Service-Wüste Deutschland - sehr schlechte Bedienung!

Das Sony Center hat sehr viel zu bieten, u.a. einen Teil des alten Luxushotels Esplanade: Der alte Kaisersaal des Esplanade bildet den historischen Kern des modernen Sony Center. Wo in den Goldenen Zwanzigern Berlin tanzte, kehrt in neuen Cafés und Restaurants wieder gesellschaftliches Leben ein. Luxuriösen Wohnraum bietet die neue Esplanade Residence, für die eine aufwendige High-Tech-Brücke über das alte, denkmalgeschützte Bauwerk gespannt wurde.

Anschließend ging es nach einem Eis in der Eisdiele der "Arkaden" wieder zurück ins Hotel. Dort angekommen sind wir noch in das Hotel eigene Schwimmbad und haben uns nach den 3 anstrengenden Tagen eine Erholung im Whirlpool genehmigt. Da wir noch einen Gutschein für einen Begrüßungscocktail hatten, haben wir den Kurzurlaub in Harry´s New York Bar ausklingen lassen. Super Atmosphäre und ausgezeichnete Cocktails sowie gut sortierte Whiskeybar (auch seltene irische Whiskeys) ...


Abreise

Samstag, 05.50h der Wecker klingelt, duschen, anziehen und packen - 06.45.h Frühstücksservice aufs Zimmer, urgemütlich nur leider ohne frische Brötchen, naja zu so früher Stunde…

Frühstück auf dem Zimmer

Abflug Berlin Tegel 07.35h, Ankunft Nürnberg 08.20h


Unterkünfte, Essen & Trinken

Insidertips


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel Berlin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.