Diese Website benutzt Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Besucherzugriffe. Piwik verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Internetangebotes werden auf dem Server meines Anbieters in Deutschland gespeichert. Die IP-Adresse wird sofort nach der Verarbeitung und vor deren Speicherung anonymisiert. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; ich weise Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können.

Deutschland

Hamburg 2004

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Tag 3

Es gab eigentlich noch soviel zu sehen, doch leider fehlte die Zeit, so wollten wir wenigstens noch einmal in die Speicherstadt. Dort haben wir uns von einem Vampir in das Hamburg Dungeon entführen lassen, nicht ganz ohne Bauchkribbeln...

Nach der Zeitreise in die Vergangenheit Hamburgs, wollten wir die Miniatur Welt des "Heute" erleben. Das Miniatur Wunderland beherbergt die größte Modelleisenbahn der Welt mit Nachbildungen verschiedener Städte und Landschaften rund um den Globus. Leider hätten wir aber eine Wartezeit von über 1 Std. gehabt um an die Kasse zu gelangen und hierzu war uns die Zeit zu knapp.

Also fuhren wir weiter zur U-434, dem russischem U-Boot im Hamburger Hafen. Dieses hätten wir uns auch sehr gerne angesehen, allerdings nicht für einen Eintrittspreis von 8,00 € zzgl. 3,00 € Führung (ohne diese nur der vordere Teil des Bootes besichtigt werden kann) und dann noch 1,00 € für die Erlaubnis Fotografieren zu dürfen. Ganze 12,00€ bzw. 13,00€ pro Person für ein altes U-Boot... nicht mit uns.

Zum Guten Schluss haben wir uns dann noch das Deutsche Zollmuseum angesehen, das welch Wunder, keinen Eintrittspreis hatte (aber "bezahlt" haben wir trotzdem irgendwie - in Form von unseren Steuergeldern!)

Das Deutsche Zollmuseum wurde 1992 in einem 1900 errichteten ehemaligen Zollamt in Hamburgs historischer Speicherstadt eröffnet. Es trat damit die Nachfolge des im 2. Weltkrieg zerstörten Reichszollmuseums Berlin an. In der Ausstellung wird der Zoll von der Antike bis zur heutigen Zeit beleuchtet. Ältestes Ausstellungsstück ist eine antike Tontafel aus dem Jahre 1964 v.Chr., die aus Mesopotamien, dem heutigen Irak stammt. Ob es um den Zoll im Mittelalter, den Zoll zu Zeiten der deutschen Kleinstaaten, die Gründung des deutschen Zollvereins und die Gründung des Deutschen Reichs geht, aus allen Epochen findet der Besucher Exponate und Informationen. Die Rolle im 3. Reich sowie in Zeiten der deutschen Teilung, werden genauso dargestellt, wie die Aufgaben zu Zeiten der Europäischen Union. Neben alten Uniformen und technische Hilfsmittel werden auch Schmuggel-Verstecke gezeigt. Spezielles Augenmerk wird auf den Wasserzoll und seine Geschichte gelegt. So ankert vor dem Museum der Zollkreuzer Glückstadt als Museumsschiff.

Drei wunderschöne Tage sind nun vorübergegangen und nach dem Besuch in der Speicherstadt haben wir uns auch wieder auf die Rückfahrt machen müssen.

Zusätzliche Informationen