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China

Hongkong und Macao 2008

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HongkongUrlaubsreise

12.02.2008 - 19.02.2008

Es lockte mal wieder das Reich der Mitte. Diesmal Hongkong mit Stadtrundfahrt, Victoria Peak, Lasershow im Hafen (Symphony of Lights), Kowloon, Ausflug nach Lantau und Macao.

Unterkunft: Harbour Plaza N.P., Lage: Hongkong Island, gebucht über Berge & Meer / Tchibo Reisen

Allgemeines

Hongkong (chin. für „Duftender Hafen“; kantonesisch: Heunggong) ist der Name einer Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China. Finanz-, Geschäfts- und Kulturzentrum ist Central, im Norden der Insel Hongkong gelegen. Größte Stadt des Gebietes ist die sich im Süden der New Territories befindende Stadt Kowloon. Das an der Mündung des Perlflusses auf einer Halbinsel und 262 Inseln gelegene Territorium war bis 30. Juni 1997 eine britische Kronkolonie und wurde vertragsgemäß am 1. Juli 1997 an China zurück gegeben. Im Rahmen der von Deng Xiaoping entwickelten Doktrin Ein Land, zwei Systeme bleibt das „demokratisch“ marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkongs Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt. Diese Autonomie erlaubt es Hongkong zwar, seine eigenen Gesetze, Zölle sowie seine eigene Währung zu haben, dennoch mischt sich die Regierung in Peking häufig in die Innenpolitik ein. So wird der Chief Executive durch ein von der Volksrepublik China bestimmtes Wahlkomitee gewählt. Die Sonderverwaltungszone ist weiterhin ein eigenständiges Mitglied bei GATT, WTO, APEC, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und dem Forum für Finanzstabilität (FSF) sowie bei ESCAP assoziiert[1]. Der Name Hongkong leitet sich von der kantonesischen Aussprache Heunggong (etwa Höng Gong zu sprechen) ab. Die offizielle Bezeichnung lautet Sonderverwaltungszone Hongkong der Volksrepublik China.

Geschichte

Chinesisches Kaiserreich

Während des 2. Jahrhunderts (Han-Dynastie) wurde das Gebiet des heutigen Hongkong von Han-Chinesen besiedelt, was durch die Ausgrabung einer antiken Begräbnisstätte bei Lei Cheung Uk in Kowloon zu Tage kam. Während der Tang-Dynastie war die Region um Guangzhou ein bedeutendes Handelszentrum und die Region von Hongkong und dem heutigen Shenzhen diente als Hafen, die Salzproduktion und Perlenzucht erlebte eine erste Blüte. Trotzdem blieb die Besiedelung zunächst sehr dünn. Die erste starke Migration aus dem nördlichen China setzte während der Song-Dynastie zwischen 970 und 1279 ein, was wiederum Ausgrabungen belegen, bei denen Münzen und Werkzeuge aus der Song-Zeit gefunden wurden. Nach der Eroberung Chinas durch die Mongolen flohen die Song-Herrscher in die Region des heutigen Kowloon. Im Jahre 1276 kapitulierten die Song, während zwei minderjährige Song-Prinzen mit ihrem Hof bis zum Jahre 1279 überdauerten. In der Schlacht von Yamen vernichteten die Mongolen die letzten Reste der Song-Armee, wonach sich ein hoher Beamter des Hofes mit den beiden Prinzen ins Meer gestürzt haben soll. Nachdem die Yuan-Dynastie auch über Hongkong die Macht übernommen hatte, verstärkte sich die Einwanderung aus Richtung Norden noch einmal, nach wie vor blieb die Region jedoch relativ abgeschottet und lebte vom Fischfang und der Perlenzucht.

Handelsbeziehungen mit Portugal

Im Jahre 1517 landete der portugiesische Händler Fernão Pires de Andrade an der südchinesischen Küste, um mit Händlern aus Guangzhou zu verhandeln. Aus damaligen Aufzeichnungen geht hervor, dass die Flotte der Portugiesen auf einer Tuen-Mun-Insel an Land ging und einige Einheimische tötete, wobei dieses Tuen Mun im heutigen Hongkong liegen dürfte. Dass aus der ursprünglich rein landwirtschaftlichen Besiedelung mittlerweile nennenswerte Dörfer entstanden waren, belegen Karten aus jener Zeit, in denen einige größere Siedlungen im Territorium eingezeichnet sind. Nach dem Fall der Ming-Dynastie und der Vernichtung der Exil-Ming auf Taiwan unter Koxinga fiel die Region des heutigen Hongkong an den Bezirk Xin'an (xinanxiàn). Kaiser Kangxi ließ Befestigungsanlagen und Militärlager einrichten, um die Küste besser verteidigen zu können.

Britische Kronkolonie

Nachdem die Portugiesen im benachbarten Macao bereits einen Handelsposten eingerichtet hatten, gelangte 1699 die britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) zum ersten Mal nach China. Der Handel in Hongkong, überwiegend mit den britischen Kaufleuten (merchants), wuchs von da an enorm und im Jahr 1711 wurde ein fester Handelsstützpunkt in Guangzhou gegründet. Waren aus China waren in Europa sehr gefragt, wohingegen die Briten nur wenige Güter fanden, die man den Chinesen verkaufen konnte. So begannen die Briten, Opium nach China einzuführen. Als die kaiserliche Regierung versuchte, den Opiumhandel zu unterbinden, kam es zum ersten Opiumkrieg, der mit einer Niederlage der Chinesen endete und zur Besetzung Hongkongs durch die Briten am 20. Januar 1841 führte. Erster Gouverneur wurde Henry Pottinger. Ein Jahr später wurde das Gebiet mit dem Vertrag von Nanking offiziell von China an die Besatzer abgetreten, wodurch Hongkong zur Kronkolonie wurde. 1860 folgte die Abtretung Kowloons und am 9. Juni 1898 wurde das Gebiet nördlich Kowloons bis zum Shenzhen-Fluss (die New Territories) sowie weitere 235 Inseln auf 99 Jahre gepachtet, um die Versorgung der Kronkolonie mit Wasser und Nahrungsmitteln zu gewährleisten und um das Gebiet militärisch abzusichern. Durch die Handelsliberalisierungen, die nach den Opiumkriegen durchgesetzt worden waren, entwickelte sich Hongkong zu einer wichtigen Freihandelszone in Ostasien, nicht nur für die Briten, sondern auch für amerikanische Händler. Die rasante Entwicklung erlitt durch den Ausbruch der Beulenpest in Südchina in den 1890er Jahren einen herben Rückschlag. Hongkong wurde zum Zufluchtsort für ehemalige Taiping, Monarchisten (nach Gründung der Republik 1912) und Kommunisten (nach Chiang Kai-sheks Verfolgung 1927). Die Bevölkerungszahl stieg 1851–1931 von 33.000 auf 879.000 Einwohner, davon 95 % Chinesen. Die Kolonie blieb trotzdem bis 1949 im Schatten des größeren Shanghai, wo 1921 die Kommunistische Partei gegründet wurde und 1925 große Streikbewegungen stattfanden. Aber auch der wirtschaftliche Aufstieg Hongkongs wurde nach 1919 wiederholt durch Streiks und revolutionäre nationalistische Bestrebungen unter den Arbeitern und Seeleuten gestört.

Zweiter Weltkrieg und chinesische Revolution

Unmittelbar nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Ostasien, dem Tag nach dem Angriff auf Pearl Harbor, wurde Hongkong von den Japanern unter Sakai Takashi angegriffen. Die Verteidiger, darunter neben Briten auch Kanadier, Inder und Hongkonger, waren in der Unterzahl und konnten das Territorium nicht sehr lange halten; am 25. Dezember 1941, nach zweieinhalb Wochen Kampf, mussten sich die Briten unter Gouverneur Mark Aitchison Young den Japanern ergeben. Neuer Gouverneur während der fast vierjährigen Japanischen Besetzung Hongkongs wurde der General Isogai Rensuke. Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Hongkong ein Trümmerhaufen und ein Armenhaus, danach wütete in China bis 1949 der Bürgerkrieg. Am 1. Oktober 1949 riefen die siegreichen Kommunisten die Volksrepublik China aus. Hunderttausende Konterrevolutionäre flohen daraufhin aus China nach Hongkong, viele ausländische Firmen verlegten ihre Vertretungen von Shanghai nach Hongkong.

Schwierige Beziehungen

Zu Beginn der 1950er Jahre kam die Kronkolonie jedoch zuerst in eine weitere Wirtschaftskrise, denn ein Wirtschaftsembargo gegen die gerade gegründete Volksrepublik machte die Brückenkopffunktion zunächst überflüssig. Nach der Aufhebung des Embargos erlebte Hongkong dank der liberalen Wirtschaftspolitik einen Boom und wurde zu einem Industriezentrum auf kleinstem Raum. Die Einwanderer stellten teils fähige und gebildete Unternehmer, teils billige Arbeitskräfte, was die Wirtschaft Hongkongs zu einer der effizientesten der Welt machte. Im Gefolge der Kulturrevolution brachen in den 1960er Jahren gewaltsame soziale Konflikte aus, wobei die Protestbewegung einerseits für die Rechte der Arbeiter kämpfte, andererseits von kommunistischen Idealen geprägt war. Die Bewegung wurde gewaltsam unterdrückt. Nach dem Tod Mao Zedongs begann dessen Nachfolger Deng Xiaoping die wirtschaftliche Öffnung Chinas gegenüber dem Ausland. Eine der Schlüsselmaßnahmen war die Errichtung von Sonderwirtschaftszonen. Für Hongkong spielte dabei das sich nördlich anschließende Shenzhen eine wichtige Rolle. Seit den 1980er Jahren sind deshalb fast alle Produktionsbetriebe aus Hongkong nach China abgewandert. Die Hongkonger Wirtschaft musste sich deshalb neu orientieren und Hongkong wurde zu einem Handels- und Dienstleistungszentrum.

Verhandlungen zur Wiedereingliederung

Während des Zweiten Weltkriegs gab es bereits Gespräche zwischen der Republik China und Großbritannien über eine vorzeitige Rückgabe der „New Territories“, dies sollte aber erst nach Kriegsende entschieden werden. Mit dem Bürgerkrieg in China nach der Niederlage der Japaner und dem Sieg der Kommunisten 1949 wurde das Vorhaben von britischer Seite aufgegeben und stattdessen Hongkong auch militärisch verstärkt. Im Jahre 1982 begannen Gespräche zwischen den Premierministern des Vereinigten Königreichs und der Volksrepublik China über die Zukunft des Territoriums. Die britische Seite unter Margaret Thatcher hatte ursprünglich gehofft, dass die Politik der Öffnung in China dazu führen könnte, dass China die britische Herrschaft über das Gebiet akzeptiert. Das Gegenteil war der Fall, China verlangte nicht nur die Rückgabe des für 99 Jahre gepachteten Gebietes, sondern auch die Rückgabe der im Vertrag von Nanking abgetretenen Territorien, da es den Vertrag als unfair ablehnte. Dieser Standpunkt war schon zehn Jahre zuvor durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen bestätigt worden. Deng Xiaoping, der mächtigste Mann der Volksrepublik China zu dieser Zeit, hatte jedoch erkannt, dass eine Eingliederung Hongkongs in die Volksrepublik nicht so einfach möglich und vor allem nicht im Interesse Chinas war und entwickelte deshalb eine Doktrin, die als Ein Land, zwei Systeme bekannt ist. Diese Doktrin öffnete den Weg zur Sino-British Joint Declaration, die am 19. Dezember 1984 zwischen der Volksrepublik China und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet wurde. Sie sah vor, dass Hongkong am 1. Juli 1997 zu einer Sonderverwaltungszone Chinas (Special Administrative Region (SAR)) werden würde. Nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung brach eine erste Auswanderungswelle von Hongkongern aus, die einer Machtübernahme durch China ablehnend gegenüberstanden. Eine zweite Welle der Auswanderung gab es 1989 nach dem Tiananmen-Massaker, das die Hongkonger Gesellschaft in ein pro-chinesisches und ein pro-britisches Lager spaltete. Zielländer der Auswanderung waren vor allem Australien, Kanada, Singapur und die USA. Anfang Januar 1990 beschloss die britische Regierung 50.000 ausgewählten Hongkonger Familien (insgesamt 225.000 Personen), die volle britische Staatsangehörigkeit zu gewähren, die es ermöglicht, sich in Großbritannien niederzulassen, im Juli 1989 hatte erst der britische Außenminister in Hongkong den Bürgern mitgeteilt, dass sie trotz britischen Passes kein ständiges Wohnrecht in Großbritannien eingeräumt bekommen werden. Am 4. April 1990 verabschiedete das 3. Plenum des VII. Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China in Peking das Grundgesetz der Sonderverwaltungsregion Hongkong (Basic Law of the Hongkong Special Administrative Region of the People's Republic of China). Im April 1990 schloss sich die 1989 als Reaktion auf die Studentenproteste in Peking gegründete Allianz für die Unterstützung der demokratischen Bewegung in China mit der United Democrats of Hongkong (UDHK) zusammen. Ihr Vorsitzender wurde Martin Lee. Im Juni 1991 setzte die britische Regierung in Hongkong eine „Bill of Rights“ in Kraft mit dem Ziel, die Grundfreiheiten der Hongkonger Bürger zu sichern. Am 4. Juli 1991 einigen sich die britische und die chinesische Regierung auf den Bau eines neuen Flughafens in Hongkong, allerdings kam es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten über die Finanzierung. Im Juli 1992 trat mit Chris Patten der letzte britische Gouverneur Hongkongs sein Amt an. Er war der erste professionelle Politiker in dieser Funktion. Er strapazierte die Beziehungen zur Volksrepublik, indem er liberal-demokratische Reformen einführte (zum Beispiel die Anzahl der direkt gewählten Mitglieder in den gesetzgebenden Körperschaften erhöhte), vor allem aber das politische Bewusstsein der Hongkonger stärkte. Ende 1993 brachen die sino-britischen Gespräche über Hongkong nach 17 Verhandlungsrunden ab, da Uneinigkeit über die Einführung demokratischer Wahlen im Legislativrat besteht. Die Volksrepublik China schloss im Anschluss britische Unternehmen von der Bewerbung um das U-Bahn-Bauprojekt von Guangzhou aus. Im Juni 1994 verabschiedete der Legislativrat die von Gouverneur Christopher Patten vorgeschlagenen Wahlreformen. Die VR China kündigte daraufhin an, dass sie den gewählten Legislativrat mit der Übergabe am 1. Juli 1997 auflösen werde. Im Dezember 1995 veröffentlichte die chinesische Arbeitskommission der Sonderverwaltungsregion Hongkong zur Übergabe unter der Führung von Qian Qichen eine Liste der Mitglieder der neuen Vorbereitungskommission, die 1996 ihre Arbeit aufnehmen soll. Sie besteht aus 56 Vertretern aus der VR China und 94 Vertretern aus Hongkong und wurde am 26. Januar 1996 offiziell gegründet.

Hongkong wird Sonderverwaltungszone

Am 1. Juli 1997 übernahm die Volksrepublik China in einem großen zeremoniellen Akt die Kontrolle über Hongkong von den Briten. Seitdem ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone. Dies bedeutet, dass es in allen politischen Bereichen, ausgenommen Außen- und Verteidigungspolitik, ein hohes Maß an Autonomie genießt. Jedoch hat die Regierung in Peking wiederholt versucht, diese Autonomie auszuhöhlen. Markantestes Beispiel dafür war Artikel 23 des Hongkonger Grundgesetzes, der Anti-Subversions-Paragraf, gegen den eine halbe Million Menschen demonstrierten und gleichzeitig den Rücktritt des unpopulären Chief Executive Tung Chee-hwa verlangten.


Tag 1 / Anreise

Unterkunft: Harbour Plaza N.P.
Lage:
Hongkong Island
Flug mit: Cathay Pacific
Reisepaket gebucht über:
Cathay Pacific

Auch bei Tchibo Reisen (Berge & Meer) war der Zug-zum-Flug wieder inklusive. Der Flug von Frankfurt/M. nach Hongkong dauerte ca. 11 Stunden. Der Transfer vom Flughafen Hongkong zum Hotel erfolgte mit dem Bus.

Nach Ankunft und Einweisung durch die deutschsprachige Reiseleitung hatte man am ersten Tag noch Zeit zur eigenen Verwendung. Die angebotenen Ausflüge und Veranstaltungen wurden ohnehin nur von den wenigsten genutzt.

Wir haben die Zeit genutzt, um im nahegelegenen Einkaufszentrum Cityplaza zu bummeln. Der Transfer erfolgte mit dem Hoteleigenen Shuttlebus. Wir waren kurz nach dem chinesischen Neujahrsfest in Hongkong. Überall konnte man noch die Symbole, Schmuck und teilweise Feierlichkeiten sehen. So waren noch sehr viele Mandarinenbäumchen zu sehen, oder im Cityplaza der Drache unterwegs, der die Läden segnen und Glück und Erfolg für das kommende Jahr bescheren soll.

Am Abend sind wir dann in den Stadtteil Causeway Bay, Hongkong Island, mit dem Taxi gefahren. Dort haben wir uns das bunte Treiben in den Geschäften und Gassen angeschaut. Luxusgeschäfte und einfache Wohnungen liegen dort sehr nah beieinander.

Die Märkte mit den, für uns Europäern ungewöhnlichen, Angeboten von See- und Landgetier (und wohl auch Insekten), sollte man unbedingt gesehen haben. Wir kannten dies ja bereits von unserem Beijing und Shanghai Besuch im vergangen Jahr.


Tag 2 / Stadtrundfahrt, Abendausflug

Die Stadtrundfahrt führte uns zunächst zum Victoria Peak. Der Victoria Peak, mit 552 Metern Höhe, ist der bekannteste Berg Hongkongs. Auf Hongkong Island gelegen, ist er zugleich die höchste Erhebung dieser Insel, wird jedoch vom 958 m hohen, in den New Territories gelegenen Tai Mo Shan deutlich überragt. Sein chinesischer Name Tai Ping Shan bedeutet "Berg des großen Friedens". Man hat, insbesondere am frühen Abend, einen unbeschreiblichen Blick auf ganz Kowloon und große Teile Hongkong Islands. Der Aussichtsturm Victoria Tower auf 379 Metern Höhe, auch The Peak Tower genannt, ist mit der Peak Tram, einer 1888 eröffneten Schweizer Zahnradbahn, zu erreichen. Als im 19. Jahrhundert die Malaria in Hongkong grassierte, war der Victoria Peak bevorzugtes Wohngebiet der Kolonialherren. Heute erreichen die Grundstückspreise am Peak astronomische Werte; je weiter man nach oben kommt, desto höher werden sie, so dass sich dort die reichsten Bewohner Hongkongs angesiedelt haben.

Anschließend ging es weiter zur "Repulse Bay", dem Badestrand der Reichen, vorbei an den Villenvierteln von Hongkong. Das Loch in dem Gebäude des Dritten Bildes wurde vom Architekten nach Feng-Shui Regeln bedacht, um den Drachen, die auf dem dahinterliegenden Berg wohnen, nicht den Weg zum Meer zu versperren.

Danach ging es zum "Aberdeen" Hafen, um eine Rundfahrt mit einer Dschunke zu machen (der Hund des Bootsführers ist im Übrigen nicht sein Mittagessen sondern sein Begleiter). Am Ende der Rundfahrt kamen wir an den zahlreichen Hausbooten vorbei.

Für den Abend hatten wir die Lasershow gebucht, was jedoch gegen eine geringfügige Gebühr, mangels Teilnehmerzahl, geändert wurde. Es wurde eine Tour "Hongkong bei Nacht", was eine Fahrt zum Victoria Peak mit der Peak Tram beinhaltete, um anschliessend einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Hongkong bei Nacht zu erhalten.

Die Peak Tram ist eine Standseilbahn in Hongkong. Sie führt vom Bezirk Central and Western auf Hongkong Island auf den 552 Meter hohen Victoria Peak. Auf der 1365 Meter langen Strecke gibt es drei Zwischenstationen. Eine Fahrt auf den Gipfel dauert sieben Minuten. Der steilste Abschnitt hat eine Steigung von 51 %, das entspricht einem Winkel von 27° gegenüber der Horizontalen. Die Peak Tram wurde 1888 eröffnet und wurde damals noch von einer Dampfmaschine angetrieben. Seit 1926 fährt die Standseilbahn elektrisch. 1989 wurde die Anlage automatisiert; gleichzeitig wurde die Kapazität der Wagen von 32 auf 120 Fahrgäste erhöht.

Danach ging es zum Abendessen auf ein Restaurantschiff im Hafen. Von diesem Schiff aus konnten wir dann auch die Lasershow "Symphony Of Lights" bewundern.

Die Hongkong Chinesen sind im Übrigen ganz versessen auf Valentinstag und genauso wie bei uns in Deutschland, ist es üblich, seinen Lieben Blumen zu schenken. Meist haben Kaufhäuser entsprechende Valentinsdekoration oder junge Mädchen verteilen Aufmerksamkeiten am Eingang.


Tag 3 / Ausflug Lantau

Lantau Island (abgeleitet vom dortigen Berg Làntóu, Ragged Head; Dàyu shan, kant. Tai yue shan „Großer Inselberg“; auch Lantao) ist die größte Insel Hongkongs. Sie befindet sich gegenüber der Mündung des Perlfluss mit einer Größe von 146,38 km² und 45.000 Einwohnern. Verwaltungsmäßig gehört sie zum Islands Distrikt sowie zu einem kleinen Teil im Nordosten zum Distrikt Tsuen Wan. Bis in die 90er Jahre war die Insel noch sehr ländlich geprägt, weil sie nur per Schiff erreichbar war. Mit dem Bau des internationalen Flughafen Hongkong Chek Lap Kok 1998 wurde auch eine Zug- und Straßenanbindung gebaut. Im Jahr 2005 wurde außerdem hier das Hongkong Disneyland eröffnet.

Lantau und Tuen Mun waren die ersten Handelsplätze der Europäer im Perlflussgebiet; es wurde durch portugiesische Händler in den 1510er Jahren aufgebaut, jedoch bereits um 1517 aufgrund eines Angriffes chinesischer Truppen wieder aufgegeben (vgl. Fernao Pires de Andrade). Einige Jahre ließen sich britische Händler hier nieder. In Mui Wo wurde bis in das 19. Jahrhundert Silber geschürft.

Lantau ist eine bergige Insel, wobei der Berg Lantau Peak mit 934 m die höchste Erhebung darstellt. Die Insel wird oft auch als "Lunge Hongkongs" bezeichnet, weil sie noch relativ naturbelassen ist und vor allem einen großen Waldbestand aufweist.
Das Kloster Po Lin auf dem Ngong-Ping-Plateau, wo sich der Tian Tan Buddha (große Buddha Statue) befindet.

Der sogenannte Tian Tan Buddha ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping. Die auch Big Buddha genannte Plastik ist die weltgrößte freistehende Buddha Statue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Es befindet sich beim Kloster Po Lin auf einer Bergspitze und soll das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren. Als populäres touristisches Ausflugsziel zieht es jedes Jahr tausende Besucher an.

Zur Buddha Statue gelangt man bequem z.B. mit der modernen, ca. 5,7 km langen, Seilbahn. Anschließend noch eine kurze Busfahrt hinauf zur Buddha Statue.

Nach dem Besuch der Buddha Statue und dem Kloster Po Lin, ging es noch durch die schöne Landschaft der Insel zu einem kleinen Fischerdörfchen.

Zurück ging es am Abend mit der Schnellbootfähre zum Hafen von Hongkong Island.


Tag 4 / Ausflug Macao

MacaoMacao (Àomén; portugiesisch: Macau) ist eine in der Nähe von Hongkong gelegene ehemalige portugiesische Kolonie. Im Jahr 1999 wurde sie als zweite Sonderverwaltungszone in die Volksrepublik China integriert.

Macao ist reich an Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit. Haupterwerbsquellen sind der Tourismus (8 Mio. Besucher im Jahr 2000) und das Glücksspiel, weshalb Macao das Monte Carlo des Ostens genannt wird, zumal mit dem Macao Grand Prix auch ein Rennen auf einem Straßenkurs ausgetragen wird. Da Glücksspiel – anders als im benachbarten Hongkong – in Macao legal ist, gibt es von dort einen regen Pendelverkehr

Die chinesischen Aufzeichnungen über Macao reichen zurück bis ins Jahr 1152 als Landkreis Xiangshan, wobei Macao als unbewohnt verzeichnet ist. 1277 flohen Mitglieder der südlichen Sung-Dynastie mit etwa 50.000 Anhängern vor den Mongolen nach Macao. Dies ist die erste Aufzeichnung über Bewohner. Die Flüchtlinge konnten sich in Macao festsetzen und die Inseln verteidigen.

Als die Portugiesen 1516 in Macao landeten, war es nicht viel mehr als eine Fischersiedlung am Delta des Perlflusses. 1557 erlaubten die Chinesen den Portugiesen die Errichtung einer Ansiedlung, die Souveränität verblieb jedoch bei China, lediglich eine lokale portugiesische Verwaltung wurde eingerichtet. Die Portugiesen nutzten Macao als Handelsposten und Zwischenstopp auf dem Weg von Lissabon nach Nagasaki.

Als China 1547 den direkten Handel mit Japan untersagte, lief der Handel über Macao weiter. Die Portugiesen bauten den Standort zur Hafenstadt und schließlich zum Zentrum ihrer Präsenz in Asien aus. Von Macao aus herrschte ein Gouverneur, der auch für die gesamten asiatischen Gebiete zuständig war, jedoch formal dem Vizekönig/Generalgouverneur von Indien in Goa unterstand. Der erste portugiesische Gouverneur wurde 1680 eingesetzt, jedoch weiterhin unter chinesischer Souveränität. Die Portugiesen zahlten Pacht und Steuern an China.

Im Jahr 1835 wird die Pauluskirche, das Wahrzeichen der Stadt, bei einem Taifun zerstört. Seitdem steht nur noch die Fassade und kann noch heute besichtigt werden.

Als das Hafengeschäft immer mehr an den großen Nachbarn Hongkong abwandert, wird 1847 in Macao das Glücksspiel legalisiert. Da auch in Hongkong nur Pferdewetten erlaubt sind und die Chinesen als allgemein dem Glücksspiel sehr zugetan gelten, stellen die Kasinoeinkünfte seither einen Großteil des Bruttoinlandsproduktes.

1849 versuchten die Portugiesen erstmalig die vollständige Gewalt über Macao zu gewinnen und erklärten Macaos „Unabhängigkeit“ von China. Die Chinesen duldeten dies nicht. Es gab kleinere Gefechte; der Höhepunkt der Unruhen war der Tod des Gouverneurs Ferreira do Amaral.

Am 26. März 1887 erkannte die Mandschu-Regierung das portugiesische Recht auf dauerhafte Besetzung an.

Während des 2. Weltkriegs war Macao neutraler Hafen, bis die Japaner 1943 ein Protektorat über Macao errichteten. Die japanische Herrschaft dauerte bis 1945.

Nach der Revolution 1949 forderte die chinesische Regierung Macao zunächst zurück, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Die Lösung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. 1966 kam es zu prokommunistischen Unruhen in Macao. Die Portugiesen versuchten anschliessend, Macao an China zurückzugeben, dies wurde von der chinesischen Regierung abgelehnt, wie auch ein weiterer diplomatischer Vorstoß Portugals nach der portugiesischen Revolution 1974. Die chinesische Regierung wollte das Hongkong-Problem zuerst lösen.

Nach der Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen zwischen Portugal und China im Jahr 1979 wurden 1985 die Rückgabeverhandlungen aufgenommen, ein Jahr nachdem die britische Regierung der Rückgabe Hongkongs für das Jahr 1997 zugestimmt hatten. Die Verhandlungen führten 1987 zum Erfolg.

Am 20. Dezember 1999 gab Portugal die Souveränität zurück an China. Der offizielle Name Macaos ist seit der Machtübergabe: Sonderverwaltungszone Macao der Volksrepublik China. Chinesisch wurde neben dem Portugiesischen vollwertige Amtssprache Macaos. Wie auch in Hongkong gilt in Macao das Prinzip: „Ein Land, zwei Systeme“. Das sozialistische Wirtschaftssystem Chinas wird in Macao nicht angewandt. Macao genießt Autonomie mit Ausnahme der Verteidigung und Außenpolitik: diese werden von Peking bestimmt.

In jüngster Zeit entwickelt sich Macao immer mehr zum Las Vegas Asiens. Seit Ende 2002 das Glücksspielmonopol gefallen ist, bewarben sich vornehmlich aus Las Vegas bekannte Konsortien um die Lizenz zum Bau von Kasinos.

Im Mai 2004 eröffnete die „Las Vegas Sands, Inc.“ das mit einer goldenen Fassade versehene „Sands Macau“. Das gleiche Konsortium baut bis zum Jahr 2006 das „Venetian Macau Resort-Hotel-Casino“.

Von Hongkong Island aus ging es mit der Schnellbootfähre nach Macao. Die Fahrtzeit dauerte ungefähr eine Stunde.

Im Hafen von Macao angekommen, erhält man gleich Einblick auf die ersten Spielcasinos, z.B. das Sands. Auch fallen einem die großen und langen Brücken auf, die Macao mit den kleineren Inseln verbindet.

Die großen Spielcasinos haben ihre eigenen Busse, mit der sie ihre Gäste direkt am Hafen abholen.

Neben einigen kleineren Las Vegas Ausgaben der Spielkasinos (Wynn, MGM Grand, Sands) fällt auch der Kasinoneubau von Stanley Ho auf, das neue Casino Lisboa. Stanley Ho hat lange Zeit das Kasinomonopol in Macao besessen und ist damit sehr reich geworden.

Sehr schön sind auch die Altstadt, die typisch Portugiesisch ist (z.B. die blau/weißen Keramik Straßenschilder) oder die Architektur.

Erwähnenswert ist noch das Hotel und Kasino "Grand Emperor", dessen Eigentümer der Schauspieler Jackie Chan sein soll. Vor dem Eingang befinden sich zwei goldene Kutschen. Der Eingang wird von Britischen Wachsoldaten nachempfundenem Personal bewacht. Im Fußboden der Eingangshalle eingelassen, sind Goldbarren und Diamanten.


Tag 5 / Märkte in Kowloon

Kowloon gehört zum Festland von Hongkong und beherbergt eine Vielzahl von Märkten. So z.B. den "Bird Market", den "Night Market" oder den "Ladies Market". Aber auch nicht weit entfernt hiervon findet man viele Gassen mit Ständen. Verglichen mit Shanghai und Beijing ist es in Hongkong jedoch sehr viel teurer. Repliken gängiger Markenhandtaschen oder -Uhren werden einem auch nicht einfach offen auf der Straße von fliegenden Händlern angeboten. Seien Sie vorsichtig, wenn man Sie in einen der Hinterhäuser locken will und gehen Sie nicht alleine.

Auch Elektronikzubehör und Software war dort meist sehr viel teurer oder ähnlich teuer wie in Deutschland.

Am Abend habe ich dann endlich einmal von Hongkongs viel gerühmten öffentlichen Verkehrsmitteln Gebrauch gemacht. Hongkong hat ein sehr einfaches und kostengünstiges Verkehrssystem. Es gibt die sogenannte Octopus-Card, die für alle Verkehrssysteme (U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fähre) gültig ist. Teilweise kann man mit dieser Karte auch in Geschäften bezahlen. Die Karte funktioniert wie ein Prepaid System und wird an den entsprechenden Automaten aufgeladen und in den Verkehrsmitteln bzw. an den Zu- und Ausgängen entsprechend entladen. Auch ist es möglich, sich den Restwert der Karte ausbezahlen zu lassen.

So bin ich also abends von unserer U-Bahn Station Quarry Bay zur Central Station gefahren und von dort aus habe ich dann einen kleinen Spaziergang gemacht. Allerdings ist dies das Hauptgeschäfts- und Bankenviertel, so dass nach 22.00 Uhr dort nicht mehr all zu viel los war.


Tag 6 / Abreise

Da unser Abflug erst sehr spät abends war, haben wir den schönen Tag genossen und sind zum Central Pier gefahren, wo wir den schönen Ausblick auf Hongkong Festland genossen haben. Dort wird u.a. zurzeit am zukünftig höchsten Gebäude der Welt gebaut.

Obwohl es nicht erlaubt ist, fangen sich viele Hongkong Einwohner zwischen den Pieren Ihr Abendessen...

Zu Fuß sind wir nach einem langen Sonnenbad dann noch in die Stadt gegangen und abends zurück ins Hotel.


Weitere Sehenswürdigkeiten

Links zu Hongkong


Quellenangabe

Dieser Artikel enthält Auszüge aus den Artikeln Hongkong und Macao aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren dieser Texte verfügbar.

Zusätzliche Informationen