| Wien |
| Reiseberichte - Republik Österreich | |||||||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Markus Delhey | |||||||||||||||||||||||
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| Private Kurzreise 2003 |
Dienstreise 2009 |
Chistkindlmarkt 2009 |
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Lage:
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Hotel Alexander (im 9. Bezirk) |
AUSTRIA Trend Hotel Savoyen (im 3. Bezirk) |
AUSTRIA Trend Hotel Savoyen (im 3. Bezirk) |
| Zeitraum / Dauer: | Juni / 3 Tage | Mai / 2 Tage, September / 2 Tage | Dezember / 2 Tage |
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Buchung über:
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http://www.air-berlin.com/ und https://www.hrs.de/ |
http://www.hotel.de | http://www.hotel.de |
Geschichte
Wien war ursprünglich eine keltische Siedlung, auf der die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Legionslager (Vindobona) errichteten. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches blieb die Siedlung kontinuierlich bewohnt. Nach der Vorherrschaft verschiedener Völker (Goten, Hunnen, Awaren) kam Wien um 1130 zu den Babenbergern, deren Residenz es bis 1246 war. Bereits im 9. Jahrhundert wurde der Donauhafen gebaut. 1137 wurde Wien erstmals als Stadt erwähnt. 1147 wurde mit dem Bau des Stephansdomes begonnen, 1221 erhielt Wien Stadt- und Stapelrecht.
Nach dem Aussterben der Babenberger (1246) wurde Wien von Ottokar II. von Böhmen regiert. Er wurde 1278 von König Rudolf I. von Habsburg vertrieben. Wien befand sich seitdem unter der Herrschaft der Habsburger. Unter der Regierung Rudolf IV. kam es zur Fertigstellung des Stephansdomes, er gründete die Universität (1365) und erließ Stadtreformen. In den nächsten drei Jahrhunderten wurde die Stadt von religiösen Kämpfen, türkischen Belagerungen (1529 und 1683) sowie von der Pest (1679) heimgesucht. 1526 wurde Ungarn und Böhmen in den Herrschaftsbereich der Habsburger eingegliedert. Wien wurde der Sitz ihrer zentralen Verwaltung und der kaiserlichen Residenz. Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich eine rege Bautätigkeit, die mit ihren Kirchen, Schlössern und Bürgerhäusern heute noch das Stadtbild prägt. 1804 wurde Wien die Hauptstadt des neuen österreichischen Kaiserreiches, nach den Napoleonischen Kriegen tagten hier die politischen Führer Europas auf dem Wiener Kongress (1814-1815). 1848 fand ein Aufstand gegen die Habsburger statt, der jedoch ohne Erfolg blieb.
Unter der Herrschaft des Kaisers Franz Joseph I. (1848-1916) wurde Wien eine moderne Stadt und (1867) die Hauptstadt des Österreichisch-Ungarischen Reiches. Die Festungsmauern wurden geschleift und durch die Ringstraße ersetzt. Die Stadt wuchs durch Einwanderung und Eingemeindung der Vororte von 431 000 Einwohnern (1851) auf 2 239 000 im Jahr 1916. Um die Jahrhundertwende begründete Sigmund Freud in Wien die Psychoanalyse.
Nach dem 1. Weltkrieg und dem Untergang des Kaiserreiches wurde Wien die Hauptstadt der österreichischen Republik. Bekannt als das „Rote Wien” war es die Hochburg der österreichischen Sozialdemokraten. Zwischen den „roten” Bürgermeistern und der konservativen Bundesregierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, die teilweise zu bürgerkriegsähnlichen Situationen führten. 1934 setzte die Regierung Dollfuß eine autoritäre Stadtverwaltung ein. 1938 besetzte das nationalsozialistische Deutschland Österreich, und Wien wurde zusammen mit anderen Gemeinden zum „Reichsgau Groß-Wien”. Ab 1945, nach schweren Zerstörungen durch Bombenangriffe, wurde Wien von den vier Siegermächten gemeinsam regiert. Jede erhielt ein Viertel des Stadtgebiets, die Innere Stadt wurde gemeinsam verwaltet. Nach zehnjähriger Besetzung durch die Alliierten wurde Wien wieder Hauptstadt der neutralen österreichischen Republik und 1979 wurde sie neben New York und Genf zur dritten UNO-Stadt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,61 Millionen (1999).


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