| Hamburg |
| Reiseberichte - Bundesrepublik Deutschland | |||||||||||||||||
| Geschrieben von: Melanie Christ | |||||||||||||||||
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Reiseziel:
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Freie und Hansestadt Hamburg, Bundesrepublik Deutschland |
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Reisezeit:
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September 2004 |
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Hotel:
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Hotel Hafen Hamburg |
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Lage:
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St. Pauli, oberhalb der Landungsbrücken |
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Reiseveranstalter:
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Buchung im Rahmen der Tickets für das Musical "König der Löwen" mit eigener PKW Anreise |
Geschichte
Wahrscheinlich veranlasste Karl der Große um 808 die Gründung des Stützpunktes Hammaburg, der zur Sicherung der nördlichen Gebiete des Fränkischen Reiches dienen sollte. Nach Karls Tod erklärte sein dritter Sohn Ludwig der Fromme Hammaburg 831 als Sitz für den Erzbischof Ansgar. Der Ort mit Schiffsanlegeplatz erhielt eine Kirche, und von hieraus sollte die Christianisierung des Nordens und Ostens vorangetrieben werden. Es waren vor allem Wikinger aus dem dänischen Raum, die Hammaburg immer wieder überfielen. Um 845 zerstörten die Wikinger den Stützpunkt, worauf man sich um 847 zur Verlegung des Erzbistumsitzes nach Bremen entschloss. Der Ort selbst wurde trotz Wikingerüberfälle immer wieder aufgebaut und schließlich zu einem Handelsplatz.
Die Stadtrechte wurden Hamburg als Auszeichnung für die während des 3. Kreuzzuges geleistete Unterstützung verliehen. Zoll-, Handels- und Schifffahrtsprivilegien förderten den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt. Aus einem Verteidigungsbündnis mit Lübeck um 1241 und Bremen um 1249 ging schließlich die Hanse hervor. Hamburg wurde eine der mächtigsten und reichsten Städte der Hanse.
1510 wurde der Titel einer Freien Hansestadt endgültig bestätigt. 1529 griff die Reformation auf Hamburg über, in deren Folge es zu einer wirtschaftlichen Blüte kam. Viele Lutheraner, Calvinisten und jüdische Flüchtlinge aus Südeuropa fanden hier ihre Heimat. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) nahm die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt drastisch ab. Erst das Handelsabkommen mit den USA (1783) führte zu einer kurzzeitigen wirtschaftlichen Gesundung. In den Napoleonischen Kriegen stand Hamburg unter französischer Besatzung (1806-1811).
1815 trat Hamburg dem Deutschen Bund bei. Der große Brand von 1842 und eine Cholera-Epidemie (1892) forderten zahlreiche Menschenleben. 1921 gab sich Hamburg eine parlamentarisch-demokratische Verfassung. Die Städte Altona, Harburg und Wandsbek wurden 1938 an Hamburg angegliedert. Als Basis für Unterseeboote während des 2. Weltkrieges war die Stadt mehrere Male Ziel alliierter Luftangriffe. Die zerstörte Stadt wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und gilt heute als elegante, florierende Metropole, obwohl die deutsche Teilung über Jahrzehnte einen wichtigen Teil des wirtschaftlichen Hinterlandes abgeschnitten hatte.


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